Heute

war ein gemütlicher Tag,

schönes Wetter und gemischtes Programm: etwas am Projekt und im Garten gearbeitet, Jean-Louis war auf einen Kaffee hier, etwas im Haus geputzt, Wäsche gewaschen, Nachrichten gelesen und nachgedacht.

Politisch, wie nicht anders erwartet, zieht sich der Himmel weiter zu, und ich bin derzeit eher in der Stimmung, alles weitere, über meine berufliche Aktivität hinaus, auf ein nicht bestimmbares „nach diesem Konflikt“ zu verschieben. Und ob das nun „Krieg“ wird, oder was auch immer, das weiss ich auch nicht. Ich habe auch keine Angst davor, eher stelle ich mich auf ein paar magere Jahre ein und bereite mich derzeit mental darauf vor, falls es dazu kommen sollte. Auch einmal eine Zeit ohne Internet und Strom leben zu können, ohne dass es mich „kalt erwischt“. Bei mir ist ja alles so ausgelegt, dass ich lange recht autark überleben kann, da ich eh immer etwas „zivilisationsskeptisch“ war, ohne Vorräte zu haben. Und Milarepa lebte ja lange Zeit nur von Brennnesseln – und die habe ich genug, gg. 🙂

Ich hatte einmal Vorräte, aber bin von diesem Konzept völlig abgekommen. Etwas Salz und ein paar Flaschen Speiseöl und ein Vorrat an Kerzen reichen völlig aus, denn in der Natur wächst hier so viel essbares, selbst einen Pfefferersatz kann man sich aus Gundermann selbst herstellen. Und von einem Beet Kartoffeln lebt man das ganze Jahr. Es ist mehr eine mentale Geschichte. Und das möchte ich ausprobieren, wie das ist, mehr spielerisch, ohne dass es so kommen müsste. 🙂 Und wenn es nicht so kommt, umso besser.

Falls es so kommt, wird vielleicht noch die eine oder andere aus der Familie hier auftauchen, aber das wäre auch kein Problem.

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Was einfach schön ist,

ist die Natur, mein Garten, alle die lustigen Mitbewohner. Meine Maus bekam einen Croissant, an dem sie fleissig nagt – und derzeit kommen drei Spechte, Spatzi auch immer wieder, aber noch schöner, persönlich empfunden, ist diese neue Art von Frieden in mir, weswegen ich auch keinen Alkohol mehr trinke. Der stört eher. Selbst wenn es an der Oberfläche, im Ereignis, ruppig zugeht, ist da eine neue Qualität von Seelenfrieden aufgetaucht, so dass ich mich schon manchmal frage, ob ich berauscht bin. Er erinnert mich etwas an die Zeit nach meinem Satori, und ich habe keine Ahnung, warum?, denn er müsste ja nicht sein.

Und mit einher geht diese zunehmende Transparenz zu Gott und oft findet keine Reflektion mehr statt, ist in mir weder Frage noch Antwort, eine fraglose und antwortlose Klarheit, weswegen ich meinen Blog auf facebook auch mit „no answers, no questions“ abschloss, um diesen Zustand zu beschreiben, der mich immer wieder unterbricht und in dem ich trotzdem in voller Klarheit anwesend bin, aber bedürfnislos.

Und die neue Wendung ist, dass ich selbst Filme (und ich schaute sonst gerne viele Filme) im Vergleich dazu oft langweilig und anstrengend empfinde, ausser sie berühren mich, und ich kann von Herzen ergriffen weinen oder lachen. Aber ohne diese empfundene Berührung sind sie eher langweilig. Auch spielte ich bisher gerne ab und zu ein Computerspiel und plötzlich hat mich völlig die Lust verlassen, auch zu langweilig. Lieber schreibe ich etwas, arbeite etwas, oder spüre diesen inneren, völlig unbedürftigen Frieden, in dem die gewöhnlichen Sinneseindrücke völlig ausreichen, völlige Erfüllung sind. Und immer mehr wird mir klar, was Buddha mit dem „weltunabhängigen Herzensfrieden“ meinte – er ist einfach der höchste aller Genüsse, sich selbst genügend.

Ob das so bleibt, keine Ahnung. Auch hier gilt: wie es Gott gefällt. Es ist eher wie ein Gnadenschuss. 🙂

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Meinen Blog

will ich nach und nach ausbauen, aber ohne Eile, und dann, noch offen, vielleicht anderen Interessierten die Möglichkeit geben, auf meiner Domain einen eigenen Blog im Thema zu führen. Aber dazu muss ich mich erst einmal intensiver mit wordpress auseinandersetzen. Ich bin darin noch ein Ignorant und brauche für solche Dinge vieeeeel Zeit, gg 🙂

Auch will ich dann etwas aufrüsten, serverseitig, so dass ein zusätzliches Forum möglich wäre. Jedenfalls etwas unabhängiges zu Facebook. Mich stört gefühlsmässig einfach, dass immer mehr die grossen Anbieter diesen Bereich dominieren. Auch ist denkbar, dass hier irgendwann online-Satsang stattfindet. Dann gibt es einmal die Woche einen online-Satsang, wenn hier mal mehr power auf der Leitung ist, ich einen Glasfaseranschluss bis ins Haus bestellen kann. Download ist derzeit bei 2,1 Mbps und upload bei 0,86 Mbps. Das ist noch etwas wenig. Und die Option Glasfaser ist noch nicht so weit, auch wenn es bereits bis zu uns ins Dorf verlegt ist.

Und immer gilt: wie es Gott gefällt. 🙂

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Gott

ist ein Wesen, das wie lächelnd immer im Hintergrund steht, über mich lächelnd, über all meine „guten Vorschläge“ lächelnd, und irgendwie ist Gott für mich zur wichtigsten Beziehung in meinem Leben geworden. „Er“ lässt sich halt auch nicht wirklich in die Karten schauen und führt mir auch immer wieder meine völlige Hilflosigkeit ihm gegenüber vor Augen und spielt mit mir.

Und wie ich das schreibe, steht er neben dieser Simulation, die wir Universum nennen und lächelt mir zu, und ich fühle mich dann wie ein Stümper, überhaupt diese Beiträge über Gott geschrieben zu haben, als wüsste ich, ausgerechnet ich, etwas über Gott – und er lacht mich dann aus, nicht bösartig, eher wie man über die Ideen eines kleinen Kindes lächelt.

Und dann zeigt er mir wieder, wo der Betel eben den Most holt und was ich wirklich zu sagen habe: nichts. Und doch muss ich das alles schreiben, jeden Buchstaben, denn ich bin in seiner relativen Allmacht. Und all mein spirituelles Geschwätz ist zwar richtig und wichtig, aber Gott denkt viel weiter, als ich im Thema. Gott denkt viel grösser, und dann lacht er mich aus, nicht bösartig, über all den Senf, den ich zum Thema Gott schreibe.

Gott, Gott, was ist das nur? Und dann sieht er noch so furchtbar gewöhnlich aus, mit einem Schnauzbart, in einem weissen Kittel, als wäre er ein Bürokrat, so stellt sich das höchste Wesen bei mir vor, als wollte er all meine Vorstellungen über sich selbst auslachen. Wie kann das sein? 🙂

Gott ist nicht bösartig, aber seine Weisheit ist eben nicht menschlich, ist für mich nicht greifbar, und in diesem Moment würde ich all meine Ergüsse von gestern und heute zu Gott am liebsten löschen, aber er meint, das ist so völlig o.k., das ist das, was ich zu „ihm“ (egal wie er dir erscheinen mag) zu erzählen habe. Warum? Was weiss ich?

Und alles, was ich zu Gott schreibe, erscheint so lächerlich, wie eine bewusste Irreführung darüber, was „er“ sei – und ich bin einfach seine „Spielfigur“ in einem Ereignis, das ich nicht annähernd verstehe.

Und nach all dieser Peinlichkeit, allen einen schönen Abend. 🙂

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Die Antwort Gottes

auf mein Beschwerdeschreiben und meine „guten Vorschläge“ liess nicht lange auf sich warten, vielleicht 5 Minuten. 🙂

Dann machte es „pling“ – und in meiner mailbox war eine Panikanfrage meines Kunden. Und seither war ich hauptsächlich damit beschäftigt, mit Engelszungen unseren Notar aufzutreiben, der ja auch in der Regionalregierung ist, was dann auch gelang, indem ich intuitiv noch meine Mutter einspannte, die einen guten Draht zu ihm hat; dann mit Engelszungen auf der Bank, wieder Liquidität auf mein Geschäftskonto zu schaufeln, da in zwei Tagen die ganzen Sozialversicherungen wieder abbuchen; dann meinen Kunden besuchen und mit Engelszungen beschwören, dass für den morgigen Termin mit unserem Notar alles gerichtet ist, der zustande kam …

und so ist er halt, der alte perverse Sack. 🙂 Ich habe ja empfunden einen recht guten Draht zu Gott und das war eben seine Antwort: dein Wort in meinem Ohr, aber hier geht es lang … 🙂

Und so ist Gott eben, man darf ja jammern und „gute“ Ratschläge unterbreiten, wenn man mit der Antwort leben kann, die dann kommt 🙂

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Nur mit Gott bin ich stark

Ich habe zwar immer wieder Inspiration aus dem „Göttlichen“, und diese Firewall wird auch persönlich empfunden „transparenter“, aber meine Power kann ich nur entladen, fällt sie weg.

Und das ist Gnade, und derzeit mein persönliches Spiel, Ringen, Balgen mit Gott.

Persönlich empfunden brauchen die Herausforderungen unserer Zeit viel mehr Klarheit in Gott. Das reicht alles nicht, um im Thema wirklich etwas bewegen zu können.

Dazu muss diese Firewall in Transuniversale völlig wegfallen, nur so – so gesponnen das klingt – kann ich „Gottes Wort“ wirklich „sprechen“ und die volle Kraft der Macht des Schweigens entfalten, jenseits jeglicher „Guru-Idee“, als ganz normaler, gewöhnlicher, einfacher und verkorkster Mensch.

Und ohne diese geballte Power, diese unbändige Power hinter den Worten, bewegt sich einfach nichts, oder nur unglaublich zäh.

Die muss sich wie ein Blitz entladen können, nur so könnte ich im Thema etwas bewegen und wirklich von Hilfe sein.

Mein Ideal ist einfach Dakshinamurti. Jemand muss mich hören und mit dem Wort die „wortlose Sprache“ hören.

Nur so geht es im Thema sozial voran. Und alles andere ist hilfloses Gestammel, und das nervt mich an mir persönlich derzeit.

Ich will zum Thema gar nichts mehr sagen müssen – und daher ist Dakshinamurti mein persönliches Ideal.

Ich fühle mich persönlich noch viel zu unfähig, und ich empfinde auch, dass da im Thema mehr drin ist, nur wie ich diese Firewall durchbreche, darin bin ich eben auf Gott angewiesen und gelingt mir das, dann macht es auch wirklich Sinn, hier Satsang zu veranstalten. Ich will nicht, dass jemand endlos hierher kommen müsste, um im Thema voranzukommen, ist seine Sehnsucht „Erwachen“.

Das muss einfach „bang, bang, bang“ machen, ein Besuch – und alles ist klar.

Alles andere ist Tierquälerei.

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Was ist nun, Gott?

Das ist die Frage, die mich den ganzen Winter bewegte, im thematisch-sinnlichen auf und ab, denn es ist tatsächlich so, dass ich als Mensch im Thema ohne Gott nichts bin – ausser die personalisierte Unfähigkeit.

Und Gott gibt sich zu dieser Frage derzeit bedeckt und macht mich zu diesem persönlich-empfundenem Hampelmann, der endlos Texte schreibt, zum Thema, dies auch gerne tut, aber es fehlt eben die Power dahinter, diese Macht, die letztlich alles bewirkt — und was den Worten dann auch die nötige „transpersonale Magie“ verleiht.

Denn, wenn ich schon schreibe, möchte ich halt nicht nur „hohl schwafeln“, austauschbare Beschreibungen ins Soziale ergiessen, sondern auch Resultate sehen, hilfreich sein.

Und da war der Draht, persönlich empfunden, einfach schon mal besser, denn um im Thema hilfreich zu sein, bin ich „hinten herum“ ein Fürsprecher bei Gott.

Ich kann niemanden „erwecken“, das kann nur Gott, die sogenannte „Gnade“. Und fliesst diese nicht durch mein Wort, ist es „hohl“ – und ich stehe so hilflos im Raum des Ereignisses, wie vor dem aufkommenden Neonationalismus in der politischen Diskussion.

Was ist nun, Gott? Und darauf möchte ich persönlich eine klare Antwort, von Gott.

Bis dahin streike ich. Arbeitsniederlegung. 🙂

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Der Gottes-Deal

Manche(r) hat sich vielleicht gefragt, was meine Abhandlungen zu Gott unter der Rubrik „Spirituelles Erwachen“ zu suchen haben? Was einfach daran liegt, dass Gott in der Lehre von „Atman Vichara“ so etwas wie mein „Auftraggeber“ ist. Der steht sozusagen amüsiert im Hintergrund, auch dieses Beschwerdeschreibens (gg 🙂 ) an ihn/mich selbst, denn in letzter Zeit bin ich über dieses „Vertragsverhältnis“ persönlich etwas frustriert. 🙂

Ich wähle hier ganz absichtlich einmal den ganz banalen Vergleich mit einem Auftraggeber im Leben, denn ohne „Gott“ im Hintergrund bin ich ein Clown und gebe mich in der Lehre menschlich-sozial der Lächerlichkeit preis.

Ohne Gott im Hintergrund bin ich so potent wie ein schwafelnder Kieselstein.

Und ja, bin ich nun gekündigt, Gott, oder was? Das Thema spiegelt sich ja auch gerade in meinem Berufsleben. Irgendwie gekündigt, irgendwie doch nicht? – und soll ich weiterhin „Atman Vichara“ lehren, will ich darin von Gott Klarheit, irdisch gesehen so etwas wie eine „klare Ansage Gottes“, quasi einen „Arbeitsvertrag“.

Das, was viele als „Gnade“ bezeichnen, im Thema Erwachen, ist Gott, die Instanz im Hintergrund dieses Universums.

Und das darf so gesponnen klingen, wie ich es hier schreibe. Was ist nun, Gott? Und bevor ich darin Klarheit habe, hat es nicht viel Sinn, denn selbst „mit Engelszungen sprechen“ ist ohne diese Instanz reine Onanie. 🙂

Und diese Message fehlt mir derzeit, und ich kann machen, was ich will, hampeln, fluchen, lieben, was auch immer, ohne die/den „Mutter/Vater“ (relativ gesehen) läuft halt nichts.

Daher habe ich mich entschlossen, erst einmal zu streiken, was auch in gewisser Hinsicht einfach ein persönliches Beziehungsspiel mit Gott ist, das natürlich letztlich (ironischerweise 🙂 ) auch von „ihr/ihm“ ausgeht.

Der letzte Mensch, der bei mir erwacht ist, war halt mein kleiner Bruder und seither spreche ich gefühlt wie „gegen eine Wand“.

Ich bin eben in der Lehre nur stark mit Gott, ohne Gott eine Witzfigur, ein spiritueller Spambot.

Und bis ich da Klarheit habe, seitens meines „Auftraggebers“, macht das für mich wenig Sinn, und ich fühle mich wie ein Hampelmann.

Wenn ich darin Klarheit habe, dann geht es weiter, mit der Lehre von „Atman Vichara“ – oder auch nicht, und ich mache etwas anderes. 🙂

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Der Gottes-Hack

(Fortsetzung von „Das unbekannte Wesen „Gott““)

Geht es im Thema „Erwachen“ eher „nur“ um die Erkenntnis, die ungetrennte Realität zu sein, egal, was sich letztlich alles in ihr verbirgt (sie schliesst ja auch „Gott“ als ungeteilte Identität mit ein) kreist der Gottes-Hack, also die „höhere Mystik“, um Inhalte in dieser alles umfassenden Realität, die wir letztlich alle sind. Und darin existiert eben nicht nur unser Universum, sondern auch etwas darüber hinausgehendes: „das unbekannte Wesen Gott“.

Und manchmal scheint eben etwas wie aus dieser „anderen Seite“ hervorzuschauen, und das ist das Thema, was mich eigentlich derzeit wieder mehr beschäftigt, als das „erwacht-sein“ an sich. Das ist ja irgendwann auch völlig gewöhnlich, wie auch berauschend, aber es gibt eben viel interessantes zu erforschen, sofern man Lust dazu verspürt.

Das Thema „spirituelles Erwachen“ hört halt nicht einfach im „erwacht-sein“ auf, das mag für manche so sein, für mich halt nicht.

Und ich bin mir auch bewusst, dass ich mich darin einfach vom Mainstream des „Neo-Advaita“ unterscheide, da ich eben gerne die Vielfalt erforsche und damit auch „Gott“, als das Wesen „hinter der Firewall“ zum Leben, zu diesem Universum.

Das darf dem Leser auch als Wahnsinn erscheinen, aber es ist eben die Wahrheit hinter meinen Bemühungen. Für mich ist das Thema nie erledigt, das wäre mir persönlich auch viel zu „langweilig“.

„Erwacht“ bin ich eh, und das war bei mir auch sehr schnell permanent und hat auch gar nichts mit „Täter“ oder „Nicht-Täter“ zu tun, oder einer Beschränkung auf irgend etwas, sondern ist völlig frei von irgendeiner angeblich wahren Form. Es gibt in einem virtuellen Universum keine verbindlich wahre Form, das ist doch Blödsinn.

Mein Blog „ewig.es“ wird auch immer um meinen Versuch kreisen, Gott zu hacken, das Wesen hinter der Firewall zu diesem Universum.

Und damit „meinen relativen Vater“ zu hacken, egal was das letztlich für ein Wesen ist, denn dieses Universum ist Schöpfung, nicht einfach nur so geschehen, zufällig oder von selbst; hinter diesem Universum steht eine schöpferische Instanz, und diese gilt es zu hacken. Das darf als Wahnwitz erscheinen, aber das ist eben auch „mein Thema“.

Dieses in die Tiefen des Ereignisses eindringen wollen, in das (relativ gesehen) „jenseits dieses Universum“: „Gott“.

Und das wird hier eben mit Thema sein, sollte ich auch immer wieder scheitern. 🙂

„Schuld“ ist „Gott“, gg 🙂

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Das unbekannte Wesen „Gott“

Wie ich heute Morgen im Thema „das Geheimnis der Persönlichkeit“ andeutete, ist jede Persönlichkeit der Identität nach dieses unbekannte Wesen „Gott“. Das braucht der geneigte Leser nicht zu glauben, ich stelle es einfach hier als eine Behauptung in den Raum der Betrachtung. Meine Persönlichkeit Tobias gibt es so also nur in diesem Ereignis, als Teil dieses Ereignisses, das wir Leben nennen; als die Fähigkeit eines Wesens, das ich (und damit jede(r)) eigentlich („wahrer“) bin (ist), und das „Gott“ genannt wird.

Das Gefühl „ich“ deutet direkt auf dieses für uns unbekannte Wesen, das zu so etwas fähig ist. Wir begegnen im Leben einer sehr hohen Form von Virtualität, verglichen mit der menschlichen Fähigkeit zur Virtualität.

Vom eigentlichen „ich“, „Gott“, ist nichts zu sehen, da wie eine Firewall zwischen der Persönlichkeit im Leben und der/meiner „wahren Identität“ („Gott“) steht. So mündet jede Persönlichkeit in das sogenannte „Auge Shivas“, das selbst unsichtbar ist, da es eigentlich „Gott“ ist, das unbekannte Wesen „hinter der Firewall“. Und ich spreche hier dann vom „reinen Bewusstsein“, was auch immer, aber hinter dieser Firewall ist nicht einfach „nichts“, sondern hinter ihr steht „Gott“.

Und daher nenne ich hier „Gott“ nicht einfach nur „das Auge ohne Gestalt“ („Shiva“), sondern spreche von einem „unbekannten Wesen“, mit dem ich in der Identität eins bin, wenn auch in der Gestalt auf das säuberlichste getrennt.

Diese Trennung ist wohl nicht ohne Absicht, denn „Gott“ könnte anders gar nicht ganz in dieser Persönlichkeit aufgehen. Was wohl „seine“ (oder „ihre“, egal) Absicht ist?

Und in gewisser Hinsicht bin ich als Mensch, relativ zu „Gott“ gesehen, mir selbst als „Gott“ unterlegen, denn ob diese Firewall durchlässig wird, oder nicht, darin ist „Gott“ erst einmal wie eine höhere Macht.

In der mystischen Gottbegegnung, der Begegnung mit der schöpferischen Instanz, aus der das Leben hervorgeht (und die ich eben letztlich auch selbst bin), öffnet sich diese Firewall, aber verschliesst sich auch wieder – und warum und wieso weiss ich auch nicht. Ich kann nicht einmal sagen, was Gott mit dem Leben beabsichtigt. Manche sagen, es sei ein „Spiel“, aber das ist für mich schon viel zu viel Festlegung von Bedeutung. Das ist einfach alles menschliche Deutung, und ich verstehe nicht wirklich, was das Leben ist, warum es aus „Gott“ hervorgeht, was die Absicht dieses Wesens ist, oder auch nicht.

Der Mensch begegnet darin zwei grundsätzlichen Aussagen „Gottes“ zum Leben: „am Ende wird alles gut“ und „alles läuft perfekt“. Und warum? Das weiss keine Sau. Über das „warum?“ lässt „Gott“ den Menschen im Unklaren. Das sind auch nicht einfach nur reine Aussagen verbaler Natur, sondern sinnliche Aussagen, direkt in der „Gottesbegegnung“ zu spüren.

Und nach meiner persönlichen „Gottbegegnung“, noch vor dem „Erwachen“, hatte sich diese „Firewall“ auch schnell wieder geschlossen, was mich persönlich zutiefst frustriert hatte, und manchmal scheint sie sich etwas zu öffnen, und es ist wie ein „Schimmer Gottes“ sichtbar, aber letztlich liegt diese Initiative bei „Gott“, und es ist für mich nicht vorhersehbar, was „Gott“ von sich selbst, als dieses über dem Leben stehende Wesen hinter dem „Auge Shivas“, überhaupt im Leben sichtbar zeigen will.

Dass sich „Gott“ verbirgt, hinter dem „Auge Shivas“, hat für „Gott“ wohl gute Gründe, aber auch das ist schon meine persönliche Interpretation.

Ich bin ja auch eher ein „spiritueller Hacker“, also jemand, der versucht (Mystik), diese Firewall von der Seite des Lebens aus zu „hacken“.

Und irgendwie ist ja „Gott“ selbst Schuld, da „er“ diese „Firewall“ einmal geöffnet hatte. War das Absicht, Zufall? Keine Ahnung.

Oder ist es einfach der Tatsache geschuldet, dass alles letztlich dieselbe Identität ist? Womöglich.

Vielleicht ist „Gott“ hinter „seiner“ „Firewall“ gar nicht so sicher vor uns? 🙂 Denn letztlich ist es dieselbe Identität. Das sind in der Mystik offene Fragen.

Ich versuche halt, Gott zu „hacken“, warum auch immer. „Erwachen“ ist ja schön und lustig, oder auch nicht, aber wirklich interessant wird das Thema „Spiritualität“ für mich erst im „Gottes-Hack“: dem Wesen auf die Spur zu kommen, das hinter dem „Auge Shivas“ steht: das unbekannte Wesen „Gott“.

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