Das Problem von Teilen des Neo-Advaita mit dem „ich“

Warum ich mit dem Neo-Advaita oft hadere, so sehr ich den Advaita liebe, ist die mir immer wieder erscheinende Ignoranz (in Teilen des Neo-Advaita) im Umgang mit dem Thema „ich“.

Die wesentliche Frage des Advaita, des Zen, des Mahamudra, wie auch anderer spiritueller Richtungen ist: „Wer bin ich?“ oder „Was ist „ich“?

Und die Antwort, die den Menschen zum Thema „ich“ heute oft gegeben wird: „Es gibt kein „ich“.“

„Ich“ wird mit dem sogenannten „Ego“ verwechselt. Und es kursieren die eigenartigsten Vorstellungen im Raum der Diskussion, was dann „das Ego“ wäre und wie „das Ego“ zu überwinden sei.

Aber gerade das „Ego“ (und nicht das „ich“) ist eine Fiktion des Verständnis. „Das Ego“ ist die Interpretation des „ich“ durch das eigene Verständnis. Und „eigenes Verständnis“ heisst hier: das dem „ich“ eigene Verständnis.

Das Verständnis gehört dem „ich“, daher kommt die Empfindung „eigen“, „mein“. Und die Frage ist, was ist das, dem dieses Verständnis gehört? (Wer bin ich?) Was ist das, dem diese Persönlichkeit gehört? (Wer bin ich?) Was ist das, dem dieses Universum gehört? (Wer bin ich?) Was ist das, was die REALITÄT ist? (Wer bin ich?)

Und auf diese Frage gibt es eine Antwort, der gegenüber alle Behauptungen: „es gibt kein „ich““ einfach nur blanke IGNORANZ vor dem Selbst (ICH) sind.

Thema verfehlt. Setzen.

Und das behaupte ICH.

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