Was einfach schön ist,

ist die Natur, mein Garten, alle die lustigen Mitbewohner. Meine Maus bekam einen Croissant, an dem sie fleissig nagt – und derzeit kommen drei Spechte, Spatzi auch immer wieder, aber noch schöner, persönlich empfunden, ist diese neue Art von Frieden in mir, weswegen ich auch keinen Alkohol mehr trinke. Der stört eher. Selbst wenn es an der Oberfläche, im Ereignis, ruppig zugeht, ist da eine neue Qualität von Seelenfrieden aufgetaucht, so dass ich mich schon manchmal frage, ob ich berauscht bin. Er erinnert mich etwas an die Zeit nach meinem Satori, und ich habe keine Ahnung, warum?, denn er müsste ja nicht sein.

Und mit einher geht diese zunehmende Transparenz zu Gott und oft findet keine Reflektion mehr statt, ist in mir weder Frage noch Antwort, eine fraglose und antwortlose Klarheit, weswegen ich meinen Blog auf facebook auch mit „no answers, no questions“ abschloss, um diesen Zustand zu beschreiben, der mich immer wieder unterbricht und in dem ich trotzdem in voller Klarheit anwesend bin, aber bedürfnislos.

Und die neue Wendung ist, dass ich selbst Filme (und ich schaute sonst gerne viele Filme) im Vergleich dazu oft langweilig und anstrengend empfinde, ausser sie berühren mich, und ich kann von Herzen ergriffen weinen oder lachen. Aber ohne diese empfundene Berührung sind sie eher langweilig. Auch spielte ich bisher gerne ab und zu ein Computerspiel und plötzlich hat mich völlig die Lust verlassen, auch zu langweilig. Lieber schreibe ich etwas, arbeite etwas, oder spüre diesen inneren, völlig unbedürftigen Frieden, in dem die gewöhnlichen Sinneseindrücke völlig ausreichen, völlige Erfüllung sind. Und immer mehr wird mir klar, was Buddha mit dem „weltunabhängigen Herzensfrieden“ meinte – er ist einfach der höchste aller Genüsse, sich selbst genügend.

Ob das so bleibt, keine Ahnung. Auch hier gilt: wie es Gott gefällt. Es ist eher wie ein Gnadenschuss. 🙂

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