Was ist nun, Gott?

Das ist die Frage, die mich den ganzen Winter bewegte, im thematisch-sinnlichen auf und ab, denn es ist tatsächlich so, dass ich als Mensch im Thema ohne Gott nichts bin – ausser die personalisierte Unfähigkeit.

Und Gott gibt sich zu dieser Frage derzeit bedeckt und macht mich zu diesem persönlich-empfundenem Hampelmann, der endlos Texte schreibt, zum Thema, dies auch gerne tut, aber es fehlt eben die Power dahinter, diese Macht, die letztlich alles bewirkt — und was den Worten dann auch die nötige „transpersonale Magie“ verleiht.

Denn, wenn ich schon schreibe, möchte ich halt nicht nur „hohl schwafeln“, austauschbare Beschreibungen ins Soziale ergiessen, sondern auch Resultate sehen, hilfreich sein.

Und da war der Draht, persönlich empfunden, einfach schon mal besser, denn um im Thema hilfreich zu sein, bin ich „hinten herum“ ein Fürsprecher bei Gott.

Ich kann niemanden „erwecken“, das kann nur Gott, die sogenannte „Gnade“. Und fliesst diese nicht durch mein Wort, ist es „hohl“ – und ich stehe so hilflos im Raum des Ereignisses, wie vor dem aufkommenden Neonationalismus in der politischen Diskussion.

Was ist nun, Gott? Und darauf möchte ich persönlich eine klare Antwort, von Gott.

Bis dahin streike ich. Arbeitsniederlegung. 🙂

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