Heute

war ein gemütlicher Tag,

schönes Wetter und gemischtes Programm: etwas am Projekt und im Garten gearbeitet, Jean-Louis war auf einen Kaffee hier, etwas im Haus geputzt, Wäsche gewaschen, Nachrichten gelesen und nachgedacht.

Politisch, wie nicht anders erwartet, zieht sich der Himmel weiter zu, und ich bin derzeit eher in der Stimmung, alles weitere, über meine berufliche Aktivität hinaus, auf ein nicht bestimmbares „nach diesem Konflikt“ zu verschieben. Und ob das nun „Krieg“ wird, oder was auch immer, das weiss ich auch nicht. Ich habe auch keine Angst davor, eher stelle ich mich auf ein paar magere Jahre ein und bereite mich derzeit mental darauf vor, falls es dazu kommen sollte. Auch einmal eine Zeit ohne Internet und Strom leben zu können, ohne dass es mich „kalt erwischt“. Bei mir ist ja alles so ausgelegt, dass ich lange recht autark überleben kann, da ich eh immer etwas „zivilisationsskeptisch“ war, ohne Vorräte zu haben. Und Milarepa lebte ja lange Zeit nur von Brennnesseln – und die habe ich genug, gg. 🙂

Ich hatte einmal Vorräte, aber bin von diesem Konzept völlig abgekommen. Etwas Salz und ein paar Flaschen Speiseöl und ein Vorrat an Kerzen reichen völlig aus, denn in der Natur wächst hier so viel essbares, selbst einen Pfefferersatz kann man sich aus Gundermann selbst herstellen. Und von einem Beet Kartoffeln lebt man das ganze Jahr. Es ist mehr eine mentale Geschichte. Und das möchte ich ausprobieren, wie das ist, mehr spielerisch, ohne dass es so kommen müsste. 🙂 Und wenn es nicht so kommt, umso besser.

Falls es so kommt, wird vielleicht noch die eine oder andere aus der Familie hier auftauchen, aber das wäre auch kein Problem.

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