{"id":5676,"date":"2022-12-27T05:53:10","date_gmt":"2022-12-27T04:53:10","guid":{"rendered":"http:\/\/ewig.es\/?p=5676"},"modified":"2022-12-27T05:56:56","modified_gmt":"2022-12-27T04:56:56","slug":"ich-kann-das-schreiben-von-spirituellen-texten-wohl-nicht-lassen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ewig.es\/index.php\/2022\/12\/27\/ich-kann-das-schreiben-von-spirituellen-texten-wohl-nicht-lassen\/","title":{"rendered":"Ich kann das Schreiben von &#8222;spirituellen Texten&#8220; wohl nicht lassen,"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">denn im Grunde ist das auch immer einfach ein Reisebericht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6fter bef\u00e4llt mich die bewusste Schau des Selbst, Atman Vichara. Und mich fasziniert immer wieder, wie &#8222;unverbrauchbar&#8220; das Selbst in der pers\u00f6nlichen Faszination ist. In gleicher Weise immer gleich, wie auch die Quelle jeglicher Inspiration im Thema.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So ist die bewusste Selbstbetrachtung selbst nach dem Erwachen &#8222;immer eine Reise wert.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer beim Selbst vermutet, &#8222;ich wei\u00df nun alles&#8220; (da es einerseits immer gleich ist), untersch\u00e4tzt die gleich starke Seite, in der es immer neu ist &#8211; und darin wie ein Mysterium. Ein Ph\u00f6nix, der st\u00e4ndig aus der eigenen Asche neu erwacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So ist das Selbst einerseits wie &#8222;unendlich alt&#8220;, andererseits auch etwas, das st\u00e4ndig erst geboren wird. Und auf all das kann sich der Mensch keinen wirklich befriedigenden Reim machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und so fiktiv Raumzeit aus dem einen Selbst erscheint, wie nichts, so sehr bestimmt sie doch jeglichen Ausdruck des Selbst. Leer und un\u00fcberschaubar voll, uralt und ewig jung, Weiser und Depp.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist als st\u00fcnde der Hall des Urknalls im Hintergrund, die Substanz, die den Anfang der Zeit mit jedem Augenblick verbindet, nicht gegliedert in Raumzeit, sondern ein Jetzt, in dem alles in einem Augenblick erstrahlt, die Erleuchtung des Universums. Und das Licht ist physikalisch das, was wir Realit\u00e4t nennen: &#8222;Ich bin.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das eine Licht, das alles verbindet, im Hintergrund der Raumzeit, die alles gliedert. Und dieses &#8222;Licht&#8220; ist tats\u00e4chlich frei davon, Raumzeit zu sein, sich im Wesen zu gliedern, zu unterteilen. Das ist faszinierend am Selbst und damit der eigenen Natur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und manchmal spuckt diese Quelle etwas aus, schaut man hinein. Ewigkeit ist so faszinierend, da sie ja eigentlich nichts weiter als eine Art Feld ohne Gr\u00f6\u00dfe ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Ewigkeit ist jede Gr\u00f6\u00dfe bereits eine Art Fiktion, im absoluten Sinne &#8222;unverbindlich&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder, der daher das Selbst an einem Inhalt greifen will, greift ins Leere. Aber erst, habe ich das Selbst pers\u00f6nlich erkannt, begreife ich, wie ich das formlose Selbst &#8222;greife&#8220;: In der Entleerung meiner selbst von jeder Form. Das &#8222;neti, neti&#8220; des Jnana-Yoga.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Ich bin keine Form&#8220; ist &#8222;Ich bin das Selbst&#8220;, denn darin sp\u00fcre ich mich als die alle Sch\u00f6pfung umfassende Substanz meiner selbst: die Ewigkeit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Ich halte ich das ganze Universum als &#8222;Leere&#8220; in der Hand, diese unerkl\u00e4rliche Substanz, denn das Geheimnis ist die Tatsache, dass das Universum nicht &#8222;nichts&#8220; ist. In der Wirklichkeit der Ewigkeit ist selbst &#8218;&#8220;nichts&#8220; eine Fiktion. Aber wie will ich etwas verstehen, das &#8211; aus pers\u00f6nlicher Sicht &#8211; weniger als &#8222;nichts&#8220; ist, selbst sein Hintergrund, selbst das &#8222;nichts&#8220; braucht etwas, um existieren zu k\u00f6nnen: Ewigkeit, der Kern, die H\u00fclle, und das Geheimnis des Ich, unserer selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bestehen aus einer Substanz, die die Physik noch gar nicht entdeckt hat, Nicht weil sie so verborgen ist, sondern &#8222;zu nahe vor dem Auge&#8220;: 0 mm.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><span class='ldc-ul_cont' onclick=\"alter_ul_post_values(this,'5676','like')\" >gef\u00e4llt mir<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ewig.es\/wordpress\/wp-content\/plugins\/like-dislike-counter-for-posts-pages-and-comments\/images\/up.png\" \/>(<span>2<\/span>)<\/span><span class='ldc-ul_cont' onclick=\"alter_ul_post_values(this,'5676','dislike')\" ><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ewig.es\/wordpress\/wp-content\/plugins\/like-dislike-counter-for-posts-pages-and-comments\/images\/down.png\" \/>(<span>0<\/span>)<\/span><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>denn im Grunde ist das auch immer einfach ein Reisebericht. \u00d6fter bef\u00e4llt mich die bewusste Schau des Selbst, Atman Vichara. 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