Vorsicht. Alles, was ich zu dieser Ebene schreibe, ist noch spekulativ, aber soweit „gar“, dass ich einen Zwischenbericht dazu abgeben kann.
Zwischen Brahman (dem blanken undifferenzierten (nondualen) Selbst) und der materiellen Welt scheint es eine Ebene zu geben, eine Art „Korona“ „um/in“ Brahman, die sich bei mir als das pulsierende blau-violette Licht in der Meditation artikuliert – und in der die mystischen Begegnungen mit Brahman stattfinden.
Sie scheint auch das zu sein, was im Yoga „Kundalini“ genannt wird, die Energie, aus der die materielle Welt hervorgeht.
Und sie erscheint formlos (oder nebelartig) intelligent. Somit als die erste wahrnehmbare Artikulation der Intelligenz Brahmans.
Es erscheint so logisch, führe ich mich in der Selbstbetrachtung auf Brahman zurück, dass ich dieser Ebene begegne.
Begegnungen mit dieser Ebene, der ersten energetischen Artikulationen Brahmans vor seiner Artikulation als Materie, möchte ich in Zukunft „Erleuchtungen“ nennen.
Nicht die Erleuchtung, sondern Erleuchtungen, Mehrzahl, da ich persönlich schon mindesten sieben verschiedenen solcher Einsichtnahmen begegnet bin: sie persönlich erlebt habe.
Energetische Einsichtnahmen unterscheiden sich von der Selbsterkenntnis darin, dass sie alle temporär bleiben, während die Erkenntnis Brahmans permanent ist, bzw. aus persönlicher Sicht permanent wird, da ich im „spirituelle Erwachen“ den nondualen Kern des Selbst (meiner selbst) erkenne.
Jedoch, will ich den Prozess der Schöpfung, die Genese meiner selbst als Persönlichkeit, tiefer verstehen, komme ich wohl um ein tieferes Verständnis dieser „Zwischenebene“ nicht herum.
In diesem hypothetischen Modell ist auch logisch, warum vor dem Erwachen persönlich gerne erst Begegnungen mit dieser Ebene stattfinden. Das muss nicht so sein, aber ist und war bei mir so.
Besonders interessant fand ich die sogenannte „Gottesbegegnung“, die erste persönliche Artikulation Brahmans, denn wer dieses „Urwesen“ versteht, weiß wohl, warum die Schöpfung (Welt) so aussieht, wie sie aussieht.
Und das wäre ein echter Fortschritt im Thema: Wer bin ich? – schließt diese Frage auch die Frage nach dieser Welt ein und bezieht sich nicht ausschließlich auf Brahman als das nonduale Selbst.
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