Ich fuhr heute nach Jussey,

denn die Livergy Slim fit Jeans von Lidl sind für mich die perfekten Radhosen. Ich bin in denen gerade sicher 60 km gefahren und spüre auch ohne Einlage nichts am Hintern. 🙂

Ich erwischte die letzte 32/ 34-Hose, trank noch einen Kaffee und fuhr nach Nase zurück, eine völlig neue Strecke. Irgendwann wurde der Weg immer schlammiger, dann ging es durch einen Bach, dann musste ich schieben, den Berg hoch im Dreck, dann fuhr ich nach Morey und noch zum Abschluss über den Berg.

Und oben auf dem Sattel war die Hölle los, lauter Zuschauer, da gerade eine Gondel auf ein Windrad gehoben wurde.

Heute morgen fühlte ich mich so ausgelaugt und gädrig, aber nach mindestens 50 km bergauf-bergab bin ich dann wieder fit.

Die Küche auch noch geputzt, die Vögel gefüttert, die Nachrichten kann man sich derzeit sparen. Und Pilze gibt es, kaum zu glauben, aber ich kann nun bald keine mehr sehen… heute ließ ich alle stehen. 😉

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Mir gefällt es derzeit

hier so gut, dass ich noch keine Lust habe, fortzufahren. Es reizt mich derzeit mehr, den kommenden Winter auf dem Rad zu testen, insbesondere auch wegen der Kleidungsfrage.

Da kann ich sehr viel Geld ausgeben oder etwas tiefer einsteigen, und so habe ich mal eine Jacke für 50 Euro bestellt, die meinem Anforderungsprofil entsprechen könnte… aber die muss ich erst testen.

Auch im Regen ist ganz angenehm, bleibe ich einfach trocken und warm.

Also eine Ausrüstung bis ca. -5°C. Und dann ist eigentlich egal, wann ich nun fahre und wie regnerisch oder kalt es dann ist.

Und ich tendiere zu Andalusien, weil es mir dort so gut gefiel und auch recht preiswert ist. 🙂

Also recht schnell nach Süden und dann immer mal ein paar Tage auf einen Camping und die Umgebung erforschen… und einfach sehen, was passiert. 🙂 Also so Touren wie ich derzeit von zuhause mache, dort von einem Camping aus. Und solch ein Urlaub passt auch noch ins Budget. 🙂

Andalusien hat so viele kleine Sträßchen und Wege durch wunderschöne Landschaften. Und was mit halt gefällt. Es gibt überall Kneipen und Kaffees. Und das ist beim Radfahren ideal, gerade auch bei den Preisen dort, ich fresse mich einfach von Kneipe zu Kneipe durchs Land.

In gewisser Hinsicht ist das ja Vollpension. Und das Essen war dort immer lecker… und über den Kaffee braucht man nicht zu sprechen. Im Vergleich zu dem ist halt alles Pfusch, was es sonst so gibt. 🙂

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Am späteren Vormittag

fuhr ich eine Runde durch den Wald, diesmal oberhalb von Charmes und fand wieder einige Steinpilze. Es hat zwar viel Schlamm, Äste und Löcher im Wald, aber es geht mit dem Rad schneller als zu Fuß voran.

Ich schaue auch gleich immer, wo die alten Rotbuchen stehen, falls die Totentrompeten kommen, denn ich suche neue Stellen.

Die Steinpilze gibt es sehr großflächig. Die letzten Tage hatte ich immer den Korb auf dem Gepäckträger voll und weiss nun ca., wie weit sich dieses Gebiet mit den Steinpilzen ausdehnt.

Derzeit verschenke ich die meisten im Dorf, und ich esse auch schon seit Tagen Steinpilze.

Heute holte ich noch Eier und brachte Christine auch drei dicke taufrische Steinpilze, die mit dem ganz dicken Stamm. Da ist der Hut nicht viel breiter als der Stamm dick.

Die wachsen aber nur an zwei Stellen, eine mitten im Wald und sind geheim, gg. 🙂

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Die grosse Eisschmelze,

die die letzten Jahre (primär) in der Arktis stattfindet, puffert die globale Erderwärmung in meinen Augen ab.

Um ein kg Eis bei 0°C in Wasser zu verwandeln, braucht es 333,5 kJ Energie. Und das ist so viel Energie wie Wasser von 0°C auf 80°C zu erwärmen.

Und das betrifft ja nicht nur Eis, sondern auch alle Permafrostböden.

Und je weniger Eis zum Schmelzen übrig bleibt, desto mehr sucht sich diese Energie eine anderes Betätigungsfeld. 🙂

Wir verlieren nicht nur die Reflektionsfähigkeit des Eises, sondern auch das Eis als Energiepuffer. All die Energie, die derzeit noch ohne Temperatureffekt nur dazu gebraucht wird, um Eis zu tauen, würde in die Weltmeere und Atmosphäre fliessen.

Wie ich auf dieses Thema komme? Ich schaue gerade eine Reportage und da hiess es etwas von zig Milliarden Tonnen Eis, die an manchem Sommertage in Grönland abschmelzen – und wären die schon Wasser gewesen, hätte dieses Energie gereicht, um diese zig Milliarden Tonnen in Kaffeewasser zu verwandeln… und das hatte mich fasziniert, denn das ist schon eine recht deftige Stromrechnung, zig Milliarden Liter Wasser auf 80°C zu heizen. 🙂

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Wenn es die Sprache

des Schweigens wirklich geben sollte, wäre auch verständlich, warum Ramana behauptet, wie auch Legenden, dass der „Erwachte im Walde“ oft mehr zum Wohle der Menschheit beitrage, als manch ein Aktivist.

Aber er tut ja gar nichts? Sie wäre auch eine sehr elegante Ausrede, um einfach zu faulenzen und den Wert der eigenen Faulenzerei sozial hochwertig darzustellen… ist da nun was dran? 🙂

Wenn ich ehrlich bin, ich weiss es nicht. Einerseits wäre es schön, wenn es sie gäbe, andererseits könnte sie auch eine der Illusionen sein, die einem letztlich auch noch genommen wird…

Der Bürger schreit auf, geht es an seinen SUV, der Erwachte schreit auf, geht es an seine „Sprache des Schweigens“— und er steht in nackter Machtlosigkeit im Geschehen, wie schon immer,

und alle Heilung ist letztlich die Heilung von persönlichen Illusionen…? 🙂

Es wäre ja so schön, wäre auch nur eine spirituelle Legende wahr. Aber was weiss ich? 🙂

Und hier kann jeder „blinde Samurai“ auch „Don Quichotte“ sein, ohne es zu merken… 🙂

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„Die Sprache des Schweigens“

Im Grunde könnte ich das Leben von Jesus an der „Sprache des Schweigens“ erklären, wie ich alle traditionell in der Spiritualität berichteten „paranormalen“ Phänomene auf „die Sprache des Schweigens“ zurückführen könnte. Warum?

Physikalisch gesehen wirkt sie wie ein Brandbeschleuniger, wodurch es theoretisch sogar Spontanheilungen geben könnte, wie von Jesus berichtet wird.

Über Ramana wird zum Thema berichtet, aber auch über viele andere. Und es ist immer schwer, Legende und das auseinander zu halten, „an dem was dran sein könnte“.

Dieses Jahr erlebte ich selbst bewusster diesen dynamischen Effekt der Sprache des Schweigens, den ich mit dem Sonnenlicht vergleiche, das „Energie für Wachstum (oder Veränderung)“ liefert.

Dazu müssen die Dinge aber selbst schon „brennbar“ (also halbwegs reif sein), und sie wirkt so mehr wie ein Streichholz, das den Komposthaufen anzündet, und er fackelt ab.

Und das fühlt sich dann auch so an, als „fackelt da was ab“, emotional, es fackelt halt etwas ab.

Die „Sprache des Schweigens“ kann also Prozesse anstoßen, ihnen die Anschubenergie geben, ist die Entzündungstemperatur nicht zu hoch.

Anders gesehen könnte ich auch behaupten, am „Erwacht-Sein“ ist irgend etwas „ansteckend“, als hätte ich einen Virus, der auch andere befallen könnte.

Aber es spricht auch nichts dagegen, das Thema ganz in den Bereich der Illusionen zu verweisen, nur nehme ich das Thema ernst, weil es Ramana ernst nahm… aber ich auch nicht weiß, ob er dabei selbst einem Furz aufgesessen ist. Auch als „Erwachter“ kann ich mich irren.

Vielleicht verbirgt sich in ihr auch die „frohe Hoffnung“, dass „spirituelle Lehre“ irgendwann funktioniert?

Ich bin ja dafür, dass sie funktioniert und darin natürlicherweise voreingenommen.

Shiva, um den die „Sprache des Schweigens“ letztlich der Legende nach kreist, wird heute gerne verkürzt als der Zerstörer gesehen, aber ist mythologisch androgyn, ein Mann mit Brüsten, eine MannFrau.

Der zerstörerische Aspekt ist so immer auch der heilende, der auflösende, der erneuernde, der etwas in Bewegung bringt. Das Alte ist dabei immer die Nahrung des Neuen und wird dabei „gefressen“ („zerstört“).

In meinen Augen geschieht die ganze Evolution durch „die Sprache des Schweigens“, sie hat in ihrer stillen Präsenz die Kraft Materie bis zum Leben zu ordnen, blanke Intelligenz, nur durch ihre bloße Anwesenheit.

Um nun in den Zustand des Schweigens zu kommen, verschmelze ich empfunden (Identität) einfach mit dem Licht.

Dabei werde ich aber zum „blinden Samurai“… ich bin… nur das Licht, das die Materie zur Interaktion antreibt. Wie jede Legende, ist auch diese einseitig, aber spiegelt eine Grundhaltung.

Der Aspekt der „Wirkung“ wird vom Standbein „Aktion“ auf das Standbein „Präsenz“ verlagert. Nicht mehr Handlung bestimmt primär Handlung, sondern Präsenz wird zum primär bestimmenden Faktor.

Und in dieser Gewichtsverlagerung in die WAHRE Mitte (Hara), wird das Geschehen mehr von unbewusster als von bewusster Intelligenz bestimmt.

Und diese unbewusste Intelligenz, in der wir uns ein völliges Rätsel sind, ist das, was Evolution hervorbringt und auch die sogenannte „bewusste Intelligenz“, die aber immer der Zögling der unbewussten Intelligenz bleibt.

Sie ist die Mutter-Intelligenz. Was in der ganzen Akrobatik um die eigene Mitte versucht wird, ist das eigene Standbein, ganz persönlich, in der unbewussten Intelligenz zu finden und sie mitreden zu lassen, nicht immer alles besser zu wissen… und schon gar nicht, was die Sprache des Schweigens letztlich ist.

Aber Leben ist der Beweis ihrer Existenz. 🙂

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Im Wald

ist es mit dem Edge beim derzeitigen Regenwetter recht rutschig, aber gestürzt bin ich noch nicht. Es ist nur etwas mühsam auf den Wegen, dreht das Hinterrad immer wieder im Schlamm durch.

Der Vorteil ist klar, ich kann mit dem Rad viel mehr Fläche abfahren und habe eine immer besser Orientierung, wo welche Pilze wachsen.

Ich kann die einzelnen Unterarten zwar nicht unterscheiden, aber sicher sind es drei verschiedene Steinpilzarten die hier wachsen.

Eine Sorte sieht aus wie aus einem Märchenbuch, denn der Hut ist kleiner als der Stamm dick ist. Die habe ich aber ohne Foto verschenkt.

Heute gab es wieder einen leckeren Salat aus rohen Steinpilzen, dann machte ich noch eine Pilzpfanne.

Morgen will ich nochmals los. Und wenn ich noch ein paar kg Steinpilze finde, werde ich anfangen, sie zu trocknen. Einfach in Stücke schneiden und am Ofen dörren.

Christine meint, mein Marder wäre ein Wiesel „une fouine“, die würden auch den Hühnern den Kopf abbeißen. Nun geht die Hühnertüre wieder, und da das Wiesel nachts unterwegs ist, dann die Hühner sicher im Stall, müsste nun gut sein.

Das Wiesel ist auch nie in den Stall, selbst als er offen stand, aber die Henne wollte halt draußen brüten.

Eine tote Ratte sah ich gestern auch und nachts einen Jäger, der ums Haus streift. Und da ich ja selbst mit der Rattenfrage völlig überfordert war, derzeit klagt jeder im Dorf, kommt mir das Wiesel diesbezüglich sehr entgegen.

Außerdem stehen sie nun unter Schutz, las ich, seit Juli diesen Jahres und dürfen nicht mehr nach Lust und Laune hingerichtet werden. 🙂

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Im Regen

fand ich am Morgen einen ganzen Korb Steinpilze und einige gab es zu Mittag. Vorhin fuhr ich noch mit dem Rad nach Fayl und fand auf dem Rückweg einen Riesenbovist. Denn brachte ich zu Ursula, denn sie trocknet auch noch Pilze für den Winter. So viele kann niemand essen. 🙂

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Ich diskutiere gerne

mit dem Unterbewusstsein, nicht weil es sehr effektiv wäre ( 🙂 ), sondern weil es recht seltsame Ideen hat.

Zum Thema Fotosynthese „meint“ es z.B., dass der Mensch 15 -20 % seines Energiebedarfes über Fotosynthese decken könnte. Und zwar über „weißes“ Licht, einen kleinen Schlag ins gelblich-orange.

Nur wie verrät es nicht. Allerdings, wie auch immer die „technische“ Lösung dazu aussähe, die Leute würden ja noch schneller fett.

Ich liege am Strand in der Sonne und wiege am Abend 500 gr. mehr. 🙂

Ich weiß ja nicht, ob solche „Erfindungen“ überhaupt gefragt wären, egal wie das funktionieren könnte.

Es fühlte sich zumindest interessant an. Plötzlich spürte ich im Halbschlaf den Effekt, aber wie er praktisch funktionieren soll, also die Umsetzung, dazu großes Schweigen. 🙂

Genetische Manipulation? Irgendein genetischer Schalter? Irgendein Textil, das ich mir anziehe (eine „zweite Haut“ sozusagen). Wenn es praktisch interessant wird, schweigt es.

Interessant wäre ja ein Textil. Wasser für Fotosynthese wäre durch den Körperschweiß vorhanden. Und eine effektive Fotosynthese könnte die Energie aus dem Sonnenlicht zu einem guten Teil absorbieren… also so eine Art „kühlende Hülle“ erzeugen… und die sondert dann Glucose ab, die ich essen kann.

Vielleicht eine Art Zuckerlösung, die man am Kragen aus dem Anzug saugen kann?

Ich kann also mein Fotosynthese-Overall anziehen und als Gemüse durch die Gegend laufen. Die Idee klingt nicht schlecht, nur die Umsetzung scheint etwas kompliziert zu sein. 🙂

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