da die Identitätsfrage ganz real bis ins Mark meiner persönlichen Existenz geht.
Womit ich selbst die einzige Instanz bin, die sie mir beantworten kann:
Es macht hier auch wenig Sinn, mich zu vergleichen, da mir die Antworten der anderen nur insofern helfen, als dass sie ein Ansporn für mich sind, der Frage nach mir selbst auf den Grund zu gehen:
Aller Glaube bleibt Placebo, fehlt die echte Erkenntnis, und diese kann ich nur selber haben; egal wie schwer oder leicht sie den Erzählungen nach anderen möglich war: Für mich selbst gibt es real nur einen einzigen Weg: Meiner – und den muss ich ohne Alternative gehen: Ich muss erkennen, niemand anderer: Ich.
Ich kann das Leben so anpacken, dass ich ein Problem nach dem anderen zu lösen versuche, meist mit weniger Erfolg 🙂 … oder ich kann einmal das Gesamtereignis infrage stellen – in der Gesamtheit der Persönlichkeit – was mir persönlich sinnvoller erscheint:
Ist das Leben überhaupt so, wie die menschlichen Gehirne das behaupten; in das Ereignis interpretieren?
Womöglich sind alle Behauptungen, die wir sozial treffen, nicht viel besser als die der Steinzeit? Die ist ja, kosmisch gesehen, nur ein Sekündchen der Ernüchterung her?
Und das ist die radikale Frage nach mir selbst: Womöglich bin ich ganz anders, als ich mir das einbilde? Und hierin auch immer der sozialen Einbildung folge.
Das Wühlen der Gedanken begleitet die Suche nach mir selbst automatisch, aber es gibt für diese Frage kein Lösung im Denken.
Worin liegt die Lösung dann? In der direkten Wahrnehmung, die durch das Denken interpretiert wird:
Ich schaue sinnbildlich vor diese automatische Interpretation, die ich als Verständnis dazu liefere: Und das kann ich mir als Verständnis vornehmen:
Ich lenke meine Aufmerksamkeit von meiner Interpretation auf das, was ich interpretiere: Das, was ich ganz direkt wahrnehme:
Was bin ich, bevor ich mich selbst interpretiere, vor jeder menschlichen Aussage und Idee? – und hier unabhängig aller humanen Interpretationen darüber, was Erwachen sei:
Und damit die Frage, die du dir selbst nur selbst beantworten kannst:
Keine Lehre kommt daran vorbei.
Die Frage ist viel zu intim.
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