Das Zwischenlayer in Brahman.

Derzeit beschäftige ich mich etwas mit Stable Diffusion, der Generierung von Bildern mit Checkpoints (open source KI-Modellen) und Loras (Gebrauchsanweisungen für diese „Kleingehirne“).

Ja, so ganz ist die Idee mit einem Buch noch nicht gestorben. Und die Bilder will ich dann selber mit KI generieren. Dazu spiele ich etwas herum. 🙂

Interessanterweise erinnert mich die Generierung von diesen Bildern aus Pixelnebeln, die sich immer mehr zu Formen verdichten, an das, was ich schon seit Jahrzehnten in der Meditation sehe: Das dominant blauviolette Licht als lebendigen Pixelnebel, der sich lokal zu verdichten beginnt, dann wabert, pulsiert, ja, sich zu farnartigen Strukturen verdichtet.

Vielleicht ergibt sich durch die Künstliche Intelligenz ein treffenderer Vergleich, wie aus der „Ewigkeit“ das Universum hervorging. Wie „generierte“ sich die Materie? Was ist diese formlos erscheinende aber spürbare Intelligenz, die diesen Pixelnebel erzeugt und organisiert?

Wie kann ich Brahman als formlose Intelligenz tiefer verstehen?

Wir machen sozial Intelligenz (wie uns selbst) gerne ausschließlich an der Form fest, dem körpersinnlich Greifbaren und Unterscheidbaren, aber im Ursprung hat Ich und die ihm innewohnende Intelligenz gar keine wahrnehmbar greifbare Form.

Sie erscheint als das, was ich die „absolute Präsenz“ bezeichne, ein an sich helles (sich selbst umfänglich bewusstes) aber inhaltsleeres IST.

Und dieses „leer, aber sich seiner Existenz bewusst“ (die Leere weiß, dass sie ist) scheint diesen „Pixelnebel“ zu erzeugen, aus dem sich dann, ähnlich wie sich Bilder in einer KI generieren, Persönlichkeit(en) und Welt verdichten.

Was wir im Thema KI als Intelligenz zu fassen versuchen, zu verstehen, ist eigentlich schon Ausdruck dieser Intelligenz Brahmans und nicht die eigentliche Intelligenz hinter der Schöpfung.

Was die Religionen gerne als „Gott“ begreifen – eine wie auch immer geartete Persönlichkeit – ist in seinem Ursprung ein leeres IST.

Hinter diesem Ereignis stehe so eine Intelligenz, die sich erst sekundär als Persönlichkeit ausdrückt.

Uns was bestimmt, wie sie sich ausdrückt, beinhaltet so ziemlich alle menschlichen Fragen: Die nach sich selbst – und die, warum das Ereignis so aussieht wie es aussieht.

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