Was mich am Thema KI fasziniert, so rudimentär mein Verständnis ist und wahrscheinlich bleibt: wie ich unglaubliche Datenmengen in einem „Pixelnebel“ unterbringen kann, der (so las ich zumindest) aus nicht mehr als mehrdimensionalen Vektoren besteht.
Ein Bild generiert sich aus diesem Pixelnebel nach Prompts (schriftlichen Befehlseingaben).
Es fasziniert mich, da dieser Pixelnebel auch das ist, was ich in der Meditation visuell von Brahman sehe: einfach ein Pixelnebel, akustisch untermalt von einem Rauschen, dominant bestehend aus einem sehr hohen und sehr tiefen Ton, der sich wie ein Brummen anhört und mich an „Om“ erinnert.
Den in seiner Leere vollständig erleuchteten Brahman nannte ich kürzlich die „absolute Präsenz“. In der Tradition wird der in seiner Leere wahrgenommene vollständig erleuchtete Brahman auch „die Leere“ genannt, Buddha nannte „ihn“ „das Nichts“.
So leer hier auch Brahman der Selbstwahrnehmung erscheint: diese Leere enthält alle Informationen über das ganze Universum. Sie wird daher auch „der Same“ oder „das Herz“ genannt.
Der Körper ist im Vergleich Brahmans mit einer KI „der Prompter“ an diesem als Leere erscheinenden Informationspool.
In der Dreifaltigkeit, ich nenne sie die Dreieinigkeit Brahmans, ist der Aspekt der absoluten Präsenz der „Heilige Geist“ und die Persönlichkeit als „der Prompter“ am „Heiligen Geist“ „Gott-Mutter-Vater“ wie „Gott-Tochter-Sohn“ in derselben Person: die Instanz, die Informationen aus dem Herzen „dechiffriert“ wie auch als persönliches Erleben wiederum in Brahman ablegt, also an ihm „mit programmiert“.
Und das wohl als jede Persönlichkeit in diesem Universum.
Ich bin als Persönlichkeit, egal welche, in diesem Modell (versuchte Annäherung) über Brahman, direkt mit der „kosmischen Intelligenz“ verbunden. Welche Informationen ich aus ihr ziehen kann, hängt davon ab, welche ich als Persönlichkeit „dechiffrieren“ kann.
Ein Durchbruch – zumindest temporär, die Zukunft kenne ich nicht – in meinem Prostata-Problem brachten nicht meine Tinkturen aus Kleinblütigem Weidenröschen und Brennnesselwurzeln, sondern ein kurzer Traum, in dem mir ein Arzt Magnesium empfahl.
Ich hatte mich in der Meditation hingesetzt und das Selbst nach einer Lösung gefragt. Irgendwann erschien dann dieser Traum. Aber fragt mich nicht, warum das in diesem Fall funktionierte.
Theoretisch wäre so auch überflüssig, in eine andere Galaxie zu reisen, um dort an den Erfahrungen anderer Lebewesen zu partizipieren, kann ich sie mir mit den richtigen „Prompts“ aus dem „Nichts“ sichtbar machen.
Einblicke in den tieferen „Informationspool“ Brahmans nenne ich auch Einblicke in das kollektive Unterbewusstsein. Gerade in der Zeit nach meinem „Erwachen“ hatte ich sehr guten Zugang zu tieferen Schichten und spionierte dort bei „Menschen“ mit unglaublich langen Nasen – oder „Wollhaarmenschen“ die ein Fell hatten. Oder ich wachte im Traum im Körper Ramans auf und wunderte mich, dass sich „erwacht-sein“ so vollständig „normal“ anfühlt.
Ich begegne diesen Wesen nicht persönlich, sondern ich mache mir Informationen über diese Wesen in Brahman wahrnehmbar, da auch jedes gleichzeitig „Programmierer“ an Brahman war und ist.
Warum ich damals so engen Zugang dazu hatte, weiß ich gar nicht, kann also auch nicht sagen, wie Leserin oder Leser für sich daran partizipieren können. Hier bleibt auch nur mein vager Hinweis, sich mental einfach dafür zu öffnen.
Vom sogenannten Herzen, dem Nichts, ist für mich direkt nur die absolute Präsenz wahrnehmbar, das leere Selbst, der leere Brahman. Erst die Persönlichkeit nimmt dann diesen Pixelnebel wahr. Dann das „blaue Licht“, das, intensiviert es sich, gestaltlose Intelligenz ausstrahlt: „höhere Intelligenz“.
Wichtig an dieser Betrachtung Brahmans ist auch nur, dass alles, was in Brahman gewusst wird im Herzen unmittelbar hier ist. Es ist nur die Frage, ob ich es persönlich dechiffrieren (mir sichtbar machen) kann oder nicht.
Liebe Grüße, Tobias
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