KI und Brahman.

Dank des ausdauernden Regens hörte ich mir noch einiges zum Thema KI an. Und zur Datenkomprimierung als ein Schlüssel zum Thema KI.

Jedoch, schaue ich mir die Sache selber an, sind in nichts die Daten optimaler komprimiert als in Brahman, nämlich in einem „Now“, das keinerlei wahrnehmbare Ausdehnung als Raumzeit dazu braucht. Doch mag das meine perspektivische Täuschung sein. 🙂

Was ich völlig anders sehe: Viele, wenn nicht die meisten Experten im Thema, sind der Ansicht, dass Bewusstsein ab einer gewissen Komplexität von Datenverarbeitung „entsteht“. Und hier, meine Meinung = meine Wahrnehmung, wird gerne die persönliche Perspektive mit Bewusstsein verwechselt. Bewusstsein ist die Grundlage, die die persönliche Perspektive erst ermöglicht.

Aber ich beziehe mich hier einfach auf meine persönliche Wahrnehmung als „Erwachter“, der sich primär mit Bewusstsein identifiziert. Und Bewusstsein erscheint für sich gesehen völlig still und leer, obwohl es die Gesamtheit der Raumzeit (Vielfalt) beinhaltet.

Einige schließen daraus, dass die Zukunft schon existieren würde (Blockuniversum). Jedoch, ich würde nicht einmal so weit gehen. Eigentlich braucht Brahman weder eine existierende Vergangenheit noch eine existierende Zukunft, um zu „funktionieren“. Dieses Modell braucht auch erst die Persönlichkeit.

Brahman braucht wahrnehmbar nur das seiende IST zu sein, um all das sein zu können: Vielfalt und Raumzeit und darin auch noch KI. 🙂

Doch was ist Brahman? Je klarer ich Brahman aus der persönlichen Perspektive wahrnehme, desto weniger verbindliche Antworten habe ich in der Vielfalt. Ein IST, das Ursache aller Antworten ist, aber das sich durch keine erklärt.

Vielleicht ist das die ewige Freiheit Brahmans? Nicht einmal seine eigenen Antworten können Brahman an eine bestimmte Gestalt binden.

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