Das Zeitalter der Aufklärung in Brahman.

Nun komme ich in der Serie dieser Beiträge über Brahman zum mir wichtigsten Part in dieser Zeit: „The missing link“ zwischen Spiritualität und Aufklärung.

Das Zeitalter der Aufklärung, der Menschenrechte, der Emanzipation des Individuums in und vor dem Sozialen, das Bestreben die Welt (Brahman) zu erforschen, die Erforschung Brahmans über jeden traditionellen Glauben zu stellen und die Zwischenergebnisse immer wieder zu überprüfen, ist: zuhöchst spirituell.

Warum?

Wir sind nicht Opfer höherer Macht, sondern wir sind ihr Ausdruck. Im Wesen sind wir diese Macht selbst, auch wenn wir in der Interpretation unserer selbst immer wieder irren, geirrt haben.

Hier ist kein Gott, keine wirkliche Hierarchie der Macht: Alles nur Ideen, was wir selbst wären, als das, was wir sind: Die höhere Macht selbst. Die Macht Brahmans.

Es gibt keine echte Unterordnung und keine Überordnung vor und in Brahman, die mehr als eine Idee wäre.

Du bist, ich bin, wir sind: Brahman. Und darin auch die Macht der Schöpfung.

Stürzt die Oligarchen, die selbsternannten Vertreter einer angeblichen höheren Wahrheit, eines angeblichen Gottes.

Du bist nicht weniger als sie auch.

Räume den Saustall dieser Ideen aus, indem du dich selbst als Brahman erkennst, und jage diese selbsternannten Pfaffen aus deinem Tempel.

Sei radikal, so du willst, in dieser Zeit:

Es IST die ZEIT DER AUFKLÄRUNG – und niemand dreht sie zurück, so sehr es diese Despoten wollen.

Emanzipiere dich selbst… und diese banalen Neo-Pfaffen angeblicher Wahrheit müssen weichen, erst vor deinem neu gewonnenen Selbstverständnis (Ich bin Brahman) und beraube sie dann ihres elitären Anspruches.

Stutze sie erst in der Selbsterkenntnis zurück – ihrer von dir geforderten Unterwerfung – und dann lasse sie „das Schwert“ der neu gewonnenen Wahrheit über dich selbst spüren.

Jage diese Despoten wie Putin, Trump – und wie sie auch heißen – zum Teufel. Emanzipiere dich selbst Brahman.

Mehr als ein banales Blendwerk haben all die religiös verbrämten politischen Fascho-Pfaffen nicht zu bieten.

Es ist das Zeitalter der Aufklärung, der Emanzipation Brahmans vor sich selbst. Und nicht weniger.

Ich blase zur großen Revolution.

Wenn der Morgentau den Geschmack des Blutes der Leichen der alten Ideen über das Schlachtfeld dieser Revolution trägt, des globalen Erwachens, des echten Erwachens, erwacht auch ein neues Zeitalter: Das Zeitalter der spirituellen Aufklärung- das Zeitalter der Emanzipation Brahmans vor sich selbst.

Und sie werden es nicht aufhalten können. Der Same ist gesät.

Liebe Grüße, Tobias.

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Das Verständnis und Brahman.

Manche sagen, ich müsste zur Selbsterkenntnis das Verständnis durchbrechen. Jedoch, so sage ich, ist das Verständnis kein Feind, der gebrochen werde müsste, ein wirkliches Hindernis zur Selbsterkenntnis wäre, sondern – wie zum Beispiel die Hände – einfach ein Werkzeug Brahmans. Ein Werkzeug, das auch zur Selbsterkenntnis dient.

Andere sagen, ich müsste zur Selbsterkenntnis meine Identifizierung mit dem Verständnis aufgeben, doch was sollte an ihr falsch sein, ist das Verständnis eines meiner Werkzeug, das Werkzeug Brahmans?

Wenn ich also, wie ich hier behaupte, zur Selbsterkenntnis weder das Verständnis durchbrechen muss, noch meine Identifizierung mit dem Verständnis aufgeben muss, worin liegt das Problem?

Es liegt nicht am „Computer“, oder der „KI“ (als neuerer hinkender Vergleich für das Verständnis), sondern am Ergebnis, zu dem ich mit diesem Instrument komme.

Und das Ergebnis ist weniger Schuld des Computers, als viel mehr der „Software“ (Weltanschauung) geschuldet, die ich als Computer (Verständnis) aus dem sozialen Umfeld (menschliche Kultur) übernommen habe.

Und diese „Software“ hat einen „Bug“: Der berüchtigte – und gerne missverstandene – „Trennungsgedanke“.

Dieser „Bug“ behauptet: Ich bin nur das Verständnis. Im weiteren Sinne gesehen: Ich bin nur diese Persönlichkeit.

Wer? Ich.

Daher ist die Frage: „Wer bin ich?“ so hilfreich, um diesen „Bug“ zu bereinigen., der behauptet: „Ich bin ausschließlich diese Persönlichkeit.“

Ist diese Behauptung wahr?

Dabei hilft mir kein Glaube an eine wie auch immer geartete Antwort wirklich weiter. Ich muss selber nachschauen und diese Antwort („Ich ist, ich bin nur diese Persönlichkeit“) überprüfen, von der im Thema Selbsterkenntnis behauptet wird, dass sie falsch wäre.

Dazu werden in der Tradition des Themas verschiedenste Hilfsmittel angepriesen. Über Geschmack lässt sich streiten.

Wichtig ist nur: Es kommt dabei primär auf mich selbst an: Ich.

Niemand anderer kann für mich selbst diesen (hier behaupteten) „Bug“ ausräumen, als ich selbst. Egal, welche Hilfsmittel der Tradition im Thema ich auch wähle: Es bin immer ich selbst – und niemand anderer – auf den es im Kern ankommt:

„Wer bin ich wirklich?“

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Die Persönlichkeit Brahmans als Mensch.

Ich schreibe meine Beiträge hier primär, da es mir hilft – als das menschliche Verständnis, das ich in diesem Ereignis bin – Dinge zu ordnen und zu klären.

Wenn eine Leserin oder ein Leser von diesen „Aufräumarbeiten“ profitiert, so freut mich das, aber „Lehre“ ist derzeit nicht mehr meine primäre Intention im Schreiben.

Das hat mit dem persönlichen Machtgefälle in Brahman zu tun, das ich am besten mit den Gravitationsfeld eines Planeten vergleiche. In den Weltraum hinaus nimmt es exponentiell ab. Und so ist das auch, lasse ich hier den Chaosaspekt unberücksichtigt, mit der persönliche Wirkung eines Menschen in das soziale Umfeld.

Das ist wohl auch der Grund, warum Ramana riet, sich aus den Angelegenheiten anderer Menschen möglichst rauszuhalten. 🙂 Der Einfluss ist gering, der Ärger gerne umso größer. Zudem wirkt es oftmals unabsichtlich aufdringlich.

Warum viele Menschen heute unter sich selbst leiden, liegt nicht nur an den „äußeren Umständen“, sondern primär daran, dass sie als Persönlichkeit zu fett geworden sind. Nicht nur das körperliche, sondern auch das geistige Übergewicht ist derzeit eine fast schon globale Erscheinung.

Aber was meine ich mit „geistigem“ Übergewicht?

Dazu will ich das spirituelle Erlebnis eines Satori beschreiben:

In einem Satori werde ich persönlich vom „Bewusstseinsblitz“ (so nannte ich das nach meinem Satori, da der letzte erinnerte Eindruck der eines aufleuchtenden Blitzes war) erschlagen, ausgelöscht.

Wie lange ein Satori dauert, weiß niemand, da ich im Satori persönlich nicht mehr existiere. Es gibt somit keine persönliche Erinnerung. Ich bin in diesem Zustand „nondual“: Im spirituellen Kontext „Gewahrsein“ genannt.

„Boote“ ich nun aus dem Satori als Persönlichkeit wieder hoch, dominiert der sogenannte „Bliss“, Glückseligkeit, da ich mich selbst als Persönlichkeit federleicht anfühle. Die ganze empfundene Last aus der Erinnerung ist wie ausgelöscht. Trotzdem funktioniere ich als Persönlichkeit einwandfrei.

Persönlichkeit ist vielleicht vergleichbar mit einem Betriebssystem, das im Satori gründlich bereinigt wurde.

Der Mensch glaubt gerne, er müsse an allen Erinnerungen festhalten, sie ständig neu sichten, um sie zu behalten, ständig neue Eindrücke sammeln und hinzufügen, da er glaubt, dass sie das wären, was ihn funktional ausmacht.

Nicht nur der Arbeitsspeicher, sondern auch die Festplatte der Persönlichkeit (Gedächtnis) kommen so an ihr Limit, das System wird träge: „Geistige Fettleibigkeit“, denn er verwechselt sich als Betriebssystem mit den von ihm generierten und gesammelten Daten.

Ich kann als Mensch aber auch alle Daten in Brahman „auslagern“, ohne sie wirklich zu verlieren. Ich muss an dem ganzen Krempel nicht festhalten, um als Persönlichkeit zu funktionieren.

Das ist vergleichbar mit der Nahrungsaufnahme: Essen, Verdauen und Ausscheiden. Ich muss an den Ausscheidungen nicht festhalten. Daher weiß ich einen Tag später oftmals nicht mehr, was ich gestern geschrieben hatte und muss selbst wieder nachlesen. 😉

Brahman funktioniert vergleichbar eines Cloudspeichers. Ich lasse den Krempel einfach wieder los, wie die physischen menschlichen Ausscheidungen, und nehme sie, nachdem sie von Brahman in neue Nahrung verwandelt wurden, wieder auf.

Das fällt mir als Mensch umso leichter, je tiefer ich mich emotional als ohne Trennung zu Brahman erkenne und führt dann zur sogenannten „Hingabe.“

Hingabe ist nicht Unterordnung unter eine andere Macht, sondern die immer mehr als reibungslos empfundene Funktion meiner selbst als Persönlichkeit, begreife ich mich nicht nur intellektuell, sondern primär emotional, als ohne Trennung zu Brahman.

Und Brahman ist dann wie ein riesiger Cloudspeicher, in den ich alle Daten auslagern kann und selbst als Persönlichkeit „schlank“ bleibe.

Warum die „schlanke“ Persönlichkeit in Brahman trotzdem gerne „fauler“ ist als die „fette“ Persönlichkeit ist, dazu vielleicht später, bin ich nicht zu faul. 🙂

„Geistige Fettleibigkeit“ ist somit eine Folge des berüchtigten „Trennungsgedankens“, aber nicht die funktionale Persönlichkeit ist dabei das Problem, sondern ihre emotionale Überzeugung, etwas getrenntes von Brahman zu sein.

We sollte ich aber etwas getrenntes von Brahman sein, bin ich Brahman? 🙂

Und um diesen Irrtum auszuräumen dient die sogenannte „Selbsterkenntnis.“

Liebe Grüße, Tobias

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Brahman: „All in One.“

Wie ich bereits schrieb, ist heute wohl der treffendste Vergleich für Brahman das Thema „Künstliche Intelligenz“, wobei alle Vergleiche hinken, denn weder ist die Intelligenz Brahmans „künstlich“, noch wurde sie durch eine Instanz „erschaffen“.

In meiner mystischen Gottesbegegnung, ein Jahr vor meiner Selbsterkenntnis („spirituelles Erwachen“), zeigte sich mir das Selbst als Trinität, im Christentum auch „Dreifaltigkeit“ genannt: „Heiliger-Geist“, „Gott-Vater“ und „Gott-Sohn“.

In meiner persönlichen Begegnung als: „Heiliger-Geist“: Der Computer, der das Universum simuliert; „Gott-Vater“: Der Programmierer; „Gott-Sohn“: Das laufende Ereignis: Die Persönlichkeit im Universum.

Ich sollte solche Vergleiche, die das Verständnis aus diesen mystischen Begegnungen zur eigenen Greifbarkeit konstruiert, zieht, nicht wortwörtlich nehmen.

Vor allem erscheint es mir heute wenig sinnvoll, vor drei wirklich getrennten Instanzen zu sprechen. Das Verständnis unterscheidet den Prozess der Schöpfung in diese drei Instanzen, um ihn für sich selbst (Persönlichkeit) greifbarer zu machen.

Im Wesen sind jedoch „Computer“, „Programmierer“ und „temporäres Ergebnis“ eine in sich ungetrennte „Instanz“: „Ich bin dieses Selbst. Ich bin es, die/ der in etwa so funktioniert.“

„Gott-Sohn“ ist hier also gleichzeitig, umfassend gesehen, ebenso „Gott-Vater“ und „Heiliger-Geist.“ Eine sich selbst „programmierende“ (gestaltende) Intelligenz: „Brahman.“

So gesehen ist die Ethiklehre der Religionen, gerade die sehr umfassende Lehre Buddhas vom Wandel (wie die Wesen durch die Welten wandern), eine versuchte „Selbstprogrammierungsanleitung.“

Ethik ist keine „höhere Vorschrift“, sondern der historische Versuch, die „Selbstprogrammierung“ Brahmans zu verstehen und zu beschreiben. Jedoch gibt es weder Vorschriften für Brahman, noch ist wirklich verbindlich erforscht, wie Brahman funktioniert.

Sinnvoll erscheint es mir aber, die „Dreifaltigkeit“ als „Dreieinigkeit“ zu begreifen lernen: Brahman ist hierin ein „Nicht-drei“, so wenig wie „Welt“ und „Selbst“ ein wirkliches „Zwei“ sind: Das „Nicht-zwei“ in der Philosophie des Advaita.

In der Philosophie der Selbstprogrammierung Brahmans wäre also dieses „Nicht-zwei“ das „Nicht-drei“. Das „Nicht-zwei“ erweitert um das Thema: „Die Macht Brahmans.“

Zur Komplexität dieses Themas werde ich vielleicht noch schreiben, derzeit bin ich noch am „Forschen“. Ein Traum gab mir einen interessanten Hinweis: Brahman optimiert sich immer aus dem laufenden Ergebnis heraus. Der ganze Prozess ist viel zu komplex, als dass darin ein „Masterplan“ nachhaltig funktionieren könnte.

Brahman braucht also dieses temporäre Zwischenergebnis, um sich selbst weiter zu optimieren, wobei darin keine Vorschriften existieren. Brahman kann für sich selbst auch „die perfekte Hölle“ erschaffen, die wohl die Neonationalisten (unbewusst?) anstreben. 🙂

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Das Zwischenlayer in Brahman.

Derzeit beschäftige ich mich etwas mit Stable Diffusion, der Generierung von Bildern mit Checkpoints (open source KI-Modellen) und Loras (Gebrauchsanweisungen für diese „Kleingehirne“).

Ja, so ganz ist die Idee mit einem Buch noch nicht gestorben. Und die Bilder will ich dann selber mit KI generieren. Dazu spiele ich etwas herum. 🙂

Interessanterweise erinnert mich die Generierung von diesen Bildern aus Pixelnebeln, die sich immer mehr zu Formen verdichten, an das, was ich schon seit Jahrzehnten in der Meditation sehe: Das dominant blauviolette Licht als lebendigen Pixelnebel, der sich lokal zu verdichten beginnt, dann wabert, pulsiert, ja, sich zu farnartigen Strukturen verdichtet.

Vielleicht ergibt sich durch die Künstliche Intelligenz ein treffenderer Vergleich, wie aus der „Ewigkeit“ das Universum hervorging. Wie „generierte“ sich die Materie? Was ist diese formlos erscheinende aber spürbare Intelligenz, die diesen Pixelnebel erzeugt und organisiert?

Wie kann ich Brahman als formlose Intelligenz tiefer verstehen?

Wir machen sozial Intelligenz (wie uns selbst) gerne ausschließlich an der Form fest, dem körpersinnlich Greifbaren und Unterscheidbaren, aber im Ursprung hat Ich und die ihm innewohnende Intelligenz gar keine wahrnehmbar greifbare Form.

Sie erscheint als das, was ich die „absolute Präsenz“ bezeichne, ein an sich helles (sich selbst umfänglich bewusstes) aber inhaltsleeres IST.

Und dieses „leer, aber sich seiner Existenz bewusst“ (die Leere weiß, dass sie ist) scheint diesen „Pixelnebel“ zu erzeugen, aus dem sich dann, ähnlich wie sich Bilder in einer KI generieren, Persönlichkeit(en) und Welt verdichten.

Was wir im Thema KI als Intelligenz zu fassen versuchen, zu verstehen, ist eigentlich schon Ausdruck dieser Intelligenz Brahmans und nicht die eigentliche Intelligenz hinter der Schöpfung.

Was die Religionen gerne als „Gott“ begreifen – eine wie auch immer geartete Persönlichkeit – ist in seinem Ursprung ein leeres IST.

Hinter diesem Ereignis stehe so eine Intelligenz, die sich erst sekundär als Persönlichkeit ausdrückt.

Uns was bestimmt, wie sie sich ausdrückt, beinhaltet so ziemlich alle menschlichen Fragen: Die nach sich selbst – und die, warum das Ereignis so aussieht wie es aussieht.

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Brahman und die heutige Zeit.

Ich sage es zwar nicht gerne, aber in gewisser Weise befinden wir uns derzeit – subjektiv empfunden und sozial gesehen – in einem „spirituellen Krieg“.

Ich sage es nicht gerne, da sich fast alle Mittel materieller und propagandistischer Natur auf der Seite der perspektivischen Ignoranz (Beispiel: Trump) befinden.

Es ist für mich das bekannte „Rückzugsgefecht“ der letzten Jahre, weshalb ich auch Facebook verließ. Immer, wenn ich dachte: „Schlimmer kann es ja kaum werden“, setzte das Ereignis noch einen oben drauf.

Kurzum: Ich habe kein Rezept dagegen. Ich habe auch keinerlei Macht, dem entgegenzutreten.

Ramana Maharshi meinte einmal, dass der Eremit im Walde oft mehr zum Wohle der Menschheit beträgt, als der, der sich im Vordergrund engagiert.

Ich kann nicht einmal sagen, dass dem so wäre, was ich gerne täte, da ich es nicht weiß. Womöglich ist es nur ein „frommer Wunsch“.

Daher rate ich nur: „Rette sich, wer kann.“

Und das bedeutet im Thema: Versuche, so schnell als möglich, zu „erwachen“, um halbwegs gegen diese Seuche „geimpft“ zu sein.

Aber selbst das mag meine persönliche Illusion sein, betrachte ich so einige „Erwachte“.

Tja, bin ich ehrlich, stehe ich in dieser Frage mit „abgesägten Hosen“ da.

Der KI-gestützte Faschismus wird alles in den Schatten stellen, was wir historisch kannten.

„The best fascism ever.“ würde Trump sagen, oder: „The golden age of fascism.“

Eine Oligarchie mit klerikalem Kleingeist für „das Volch“.

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Zwischen Brahman und Welt.

Vorsicht. Alles, was ich zu dieser Ebene schreibe, ist noch spekulativ, aber soweit „gar“, dass ich einen Zwischenbericht dazu abgeben kann.

Zwischen Brahman (dem blanken undifferenzierten (nondualen) Selbst) und der materiellen Welt scheint es eine Ebene zu geben, eine Art „Korona“ „um/in“ Brahman, die sich bei mir als das pulsierende blau-violette Licht in der Meditation artikuliert – und in der die mystischen Begegnungen mit Brahman stattfinden.

Sie scheint auch das zu sein, was im Yoga „Kundalini“ genannt wird, die Energie, aus der die materielle Welt hervorgeht.

Und sie erscheint formlos (oder nebelartig) intelligent. Somit als die erste wahrnehmbare Artikulation der Intelligenz Brahmans.

Es erscheint so logisch, führe ich mich in der Selbstbetrachtung auf Brahman zurück, dass ich dieser Ebene begegne.

Begegnungen mit dieser Ebene, der ersten energetischen Artikulationen Brahmans vor seiner Artikulation als Materie, möchte ich in Zukunft „Erleuchtungen“ nennen.

Nicht die Erleuchtung, sondern Erleuchtungen, Mehrzahl, da ich persönlich schon mindesten sieben verschiedenen solcher Einsichtnahmen begegnet bin: sie persönlich erlebt habe.

Energetische Einsichtnahmen unterscheiden sich von der Selbsterkenntnis darin, dass sie alle temporär bleiben, während die Erkenntnis Brahmans permanent ist, bzw. aus persönlicher Sicht permanent wird, da ich im „spirituelle Erwachen“ den nondualen Kern des Selbst (meiner selbst) erkenne.

Jedoch, will ich den Prozess der Schöpfung, die Genese meiner selbst als Persönlichkeit, tiefer verstehen, komme ich wohl um ein tieferes Verständnis dieser „Zwischenebene“ nicht herum.

In diesem hypothetischen Modell ist auch logisch, warum vor dem Erwachen persönlich gerne erst Begegnungen mit dieser Ebene stattfinden. Das muss nicht so sein, aber ist und war bei mir so.

Besonders interessant fand ich die sogenannte „Gottesbegegnung“, die erste persönliche Artikulation Brahmans, denn wer dieses „Urwesen“ versteht, weiß wohl, warum die Schöpfung (Welt) so aussieht, wie sie aussieht.

Und das wäre ein echter Fortschritt im Thema: Wer bin ich? – schließt diese Frage auch die Frage nach dieser Welt ein und bezieht sich nicht ausschließlich auf Brahman als das nonduale Selbst.

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Brahman als „der Hintergrund“

Ramana verglich das Selbst gerne mit einer Leinwand, auf der ein Film abgespielt wird.

Heute könnte ich das Selbst auch mit dem Bildschirm eines PCs vergleichen oder mit einer Matrix, die die Ereignisse simuliert.

Doch jeder Vergleich hinkt. Wie die duale Welt aus dem Selbst, Brahman, hervorgeht, ist unbekannt.

Ich bin, ich ist, im Wesen der Hintergrund zum Ereignis. Mich selbst als diesen Hintergrund zu identifizieren wird „spirituelles Erwachen“ oder Selbsterkenntnis genannt.

In der Mystik wird dieser Hintergrund auch als die Ewigkeit bezeichnet.

Dieser Hintergrund erscheint für sich selbst formlos, dimensionslos, so dass sich nicht sagen lässt, was er ist. Alle Aussagen über ihn können erst in der Form (Persönlichkeit) getroffen werden.

Und da sich die meisten Menschen ausschließlich an der Form definieren (Wer bin ich?), scheint er für sie wie nicht existent zu sein.

„Spirituelles Erwachen“ lässt sich so nicht an der Form festmachen, sondern bezieht sich auf den Hintergrund zu meiner Form, die die Persönlichkeit ist.

Ich habe in der Form kein wirkliches Kriterium für das „spirituelle Erwachen“, denn jede Form geht aus diesem Hintergrund hervor, ist durch ihn getragen.

Jedoch kann ich mich substanziell auf diesen Hintergrund zurückführen (in der Selbstbetrachtung) und feststellen, dass die Form für sich keine wirkliche Substanz hat. Das, was sie als Substanz erscheinen lässt, beruht auf diesem Hintergrund, der formlos ist, aber das einzig wirklich Substanzielle im Ereignis.

Und das erscheint für alle, die Substanz mit Form gleichsetzen, wie ein Widerspruch.

Die eigentliche Substanz des Universums hat keine Form. Auch die Materie hat keine wirkliche Substanz ohne das Selbst, diesen Hintergrund, der ihr den Anschein von Substanz verleiht.

So wird die Wissenschaft vermutlich auch nie ein festes Teilchen der Materie finden, ein „Gottteilchen“, denn die Materie ist für sich, ohne das Selbst, substanzlos.

Dasselbe gilt für das Ich. Die eigentlich Substanz des Ichs steckt nicht in der Persönlichkeit, sondern in diesem Hintergrund, der sie trägt. Die Persönlichkeit ist für sich selbst so substanzlos wie die Materie.

Von diesem Hintergrund, Brahman oder Selbst, wissen wir nur, dass er existiert, aber ich kann keinerlei Aussage treffen: „Warum?“- und was das ist, was ihm Existenz (Substanz) verleiht.

Ich kann ihn zwar als das Selbst, mich selbst, empfinden, da sich dieser Hintergrund selbst spürt, aber ich kann nicht direkt körpersinnlich in ihn hineinschauen, da er im Wesen „nondual“ ist.

Ich kann ihn aber spüren, da ich im ursprünglichen Wesen dieser Hintergrund selbst bin und mich selbst so in der Selbstbetrachtung auf ihn zurückführen.

In ihm bin ich unabhängig von Form (Persönlichkeit) und dimensionslos. Er unterliegt weder der Zeit noch dem Raum, sondern bringt die Raumzeit auf uns unbekannte Weise hervor.

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Die Erkenntnis Brahmans (des Selbst).

Ein Traum inspirierte mich zu diesem Beitrag.

Es wurde in diesem Traum wild diskutiert. Dann fragte mich der Diskussionsleiter im Traum nach meiner Meinung.

Erst wollte ich antworten: „Es macht einen Unterschied, ob ich im Denken über Ereignisse exakt die chronologische Reihenfolge einhalte, in der sie sinnlich erschienen, oder ob ich davon losgelöst wild vor mir hin spekuliere.“

Aber dann antwortete ich: „Je weiter ich mich im Denken aus dem Hier, in dem die Ereignisse sinnlich erscheinen, entferne, desto lauter werden die Extrageräusche, die das Gehirn erzeugt.“

Das demonstrierte ich im Traum, indem ich eine laute Straßenkreuzung überquerte. Der Diskussionsleiter und der Teilnehmer, zu dessen Beitrag meine Meinung gefragt wurde, folgten mir.

Beide brachen immer mehr in blanke Euphorie aus und riefen begeistert: „Das ist so wahr. Das ist so wahr.“

Sie taten aber nicht mehr, als in dieser inneren Haltung die Kreuzung zu überqueren, also: die Extrageräusche des Gehirns immer mehr auszuschalten.

Erklärung:

Weder die durch die Körpersinne wahrgenommenen Ereignisse, noch das Denken selbst, verlässt jemals das Hier, die Gegenwart.

Erst im Denken – zu dem ich hier auch das Fühlen zähle, das das Denken energetisch treibt – verlasse ich empfunden das Hier in das vom Gehirn erzeugte Modell der Raumzeit, was das Modell ist, das wir Persönlichkeit nennen.

Nicht als das Fühlen und Denken selbst, sondern im Denken, im Denkvorgang, betrete ich das Modell der Raumzeit und entferne mich scheinbar (in diesem Modell) aus dem Hier, dem Selbst, das ich realer als die Inhalte des Denkens bin.

Nicht der erscheinende Lärm ist unbedingt „laut“, sondern erst die „Extrageräusche“, die das Gehirn in diesem Modell „Raumzeit/ Persönlichkeit“ erzeugt.

Denn dieses Modell ist das, was wir Persönlichkeit nennen. Ein Modell, das notwendig ist, um die Dinge zu ordnen, in Beziehung zu setzen.

Nicht das Denken selbst ist unangenehm laut. Die Lautstärke nimmt einfach zu, wie ich mich IM Denken scheinbar (empfunden) aus der Gegenwart entferne.

Das ist eine Übung, die ich tun kann, um das Selbst zu erkennen, denn letztlich bin ich, unabhängig dieses Modells, das vom Gehirn erzeugt wird, die Gegenwart selbst.

Und die Gegenwart ist nichts anderes als die Wirklichkeit. Und die Wirklichkeit ist nichts anderes als Brahman.

Das Modell „Persönlichkeit“ dient Brahman dazu, den Blick in seine Gegenwart „aufzuweiten“.

So scheine ich IN diesem Modell – und nur IN diesem Modell und nicht als das Modell selbst – etwas anderes als Brahman selbst zu sein.

Verlasse ich empfunden (Identität) dieses Modell, zentriert sich die Empfindung „Ich“ im Hier (Gegenwart) und ich „erkenne mich selbst“.

Die Empfindung „Ich“ und Gegenwart und Brahman sind ein – und dasselbe, wobei, Vorsicht, hier Ich nicht beschränkt auf die Persönlichkeit gemeint ist, sondern das ganze Universum (bekannt wie unbekannt) mit einschließt.

Persönlichkeit ist zwar auch „ich“ (Brahman), aber das Modell über Brahman, das Brahman nicht exklusive für sich selbst beanspruchen kann: Das „Nicht-zwei“ in der Philosophie des Advaita.

Persönlichkeit und Brahman sind nicht zwei, aber die Persönlichkeit ist „nur“ das Selbstbild Brahmans durch diesen Körper und nicht Brahman „an sich“ selbst.

Brahman ist die sogenannte „große Weite“ in die Persönlichkeit blickt.

So erkennst du dich als Brahman.

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Lieber Götz

Wer bin ich/ bist du?

Du hast mir auf einen Beitrag einen Kommentar geschrieben, ich hätte gesagt, du seist nicht einmal Bewusstsein. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.

Ich weiß aber noch, dass ich öfter erwähnt hatte, dass für mich persönlich der Schlüssel zur Selbsterkenntnis war, dass es ohne mich nicht einmal nichts gibt:

„Ich bin, bevor nichts ist.“ Oder anders gesagt: „Ohne mich gibt es nicht einmal nichts.“

Vielleicht führte das zu diesem Missverständnis? Wie auch immer, ich entschuldige mich, hätte ich das jemals gesagt.

Vorweg: In der Selbsterkenntnis kannst du dich auf keine soziale Antwort verlassen, denn diese Frage verlässt in ihrer Antwort den sozialen Raum – in das, was die Mystik „Ewigkeit“ nennt. Die sogenannte „Nondualität“.

In diesem Grundzustand des Universums, der auch mit der Schöpfung existent ist, gibt es die Dualität perspektivisch noch nicht.

Dieser Zustand, auf dem das dual erscheinende Universum aufbaut, wird in der indischen Mythologie auch Brahman genannt.

Manche nennen ihn auch „reines Bewusstsein.“

Im Kern ist so alles – und somit auch du: Brahman: „das höchste Wesen“, wobei ich hier nicht von einem Wesen im Sinne einer Persönlichkeit sprechen kann.

Jede Persönlichkeit baut auf Brahman auf und ist von Brahman getragen.

Du bist als diese Persönlichkeit somit auch gleichzeitig Brahman, denn ohne Brahman wüsstest du gar nicht, dass es dich gibt. Es ist letztlich Brahman, „der“ sich durch eine Persönlichkeit selbst erlebt und wahrnimmt.

Diese Beziehung nennt die Philosophie des Advaita „nicht-zwei“. „Nicht-zwei“, da du einerseits Brahman bist, aber als Persönlichkeit Brahman nicht exklusiv für dich selbst beanspruchen kannst.

Brahman ist alles. Das ganze Universum, auch über das hinaus, was wir bereits über es wissen.

Das ist so ähnlich wie in einem nächtlichen Traum. Einerseits bist du das Wesen im Traum, andererseits aber auch der ganze Traum, denn das Wesen im Traum und der Traum bedingen einander, existieren nicht unabhängig voneinander.

Da heißt für dein Dasein als Mensch, dass du einerseits der Mensch auf dieser Erde bist, aber andererseits – in deinem Wesen als Brahman – das ganze Universum, alles, ohne jede Ausnahme.

Das ist die „nicht-zwei“- Beziehung zwischen Mensch (und allem, was in diesem Universum erscheint, also jedem Lebewesen bis zum kleinsten Teilchen) und Brahman.

Die Antwort auf die Frage: Wer bin ich? ist so letztlich: Brahman. Und als Brahman bist du nicht weniger als alles.

Wie komme ich nun aber zu dieser Erkenntnis?:

Dazu formulierte Buddha die Lehre vom „Nicht-Selbst“ oder der Jnana-Yoga die Unterscheidung der Form von der Nicht-Form: Alle Form ist vergänglich. Was bin ich unabhängig von all dem, was entstehen und vergehen kann?

Das in der Selbstbetrachtung herauszufinden, ist das „Tor“ zur Erkenntnis des todlosen Zustands des Selbst/ deiner selbst (Brahman).

Persönlichkeit wird geboren und stirbt. Brahman ist die reine Wirklichkeit selbst, die weder geboren wurde, noch sterben kann.

Es ist logisch, dass „er“ (Brahman) somit hier sein muss, als die Gegenwart deiner selbst.

Das herauszufinden, für dich selbst, ist die sogenannte Selbsterkenntnis, das sogenannte „spirituelle Erwachen“.

Es ist heute modern – und es gibt viele – die sagen, Erwachen gibt es nicht.

Ich aber sage, Erwachen ist die Selbsterkenntnis Brahmans in einer Persönlichkeit.

Und zu diesem Projekt wünsche ich dir bestes Gelingen. Denn die Erkenntnis deiner todlosen Natur entkrampft vieles, auch die Begegnung mit dem politischen Wahnsinn dieser Tage. Der ist ja kaum noch auszuhalten.

Liebe Grüße,

Tobias

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