Spirituelles Erwachen und Politik.

Karfreitag.

Für mich war für mein Vertrauen in einen spirituellen Lehrer immer sehr wichtig;,was für eine soziale Botschaft er ausstrahlte, denn was sollte One-ness auch anderes anstreben als ein gedeihliches Miteinander?

Und es wunderte mich daher auch immer, wie solche Schlächter wie z.B. Putin so verklärt werden konnten; ja, angeblich, las ich, spricht inzwischen die Heilige Maria durch seinen Mund:

Das Gegeneinander als das Ziel von „alles ist eins“, von einer gedeihlichen Existenz als das alle Wesen auf diesem Planeten verbindende?

Darin hatte Buddha eine ansprechende Botschaft, Milarepa in seinem Lernen und auch Ramana, der in einem Zoo aus Menschen und Tieren lebte.

Als „Schüler“ bin ich ja automatisch „das persönlich Andere“, das er in seiner sozialen Botschaft anspricht? Wie soll ich solch eine Botschaft annehmen, berücksichtigt sie dieses nicht nach meinen Wünschen? Formt daraus eine egozentrische Diktatur? Bereichert sich daran schamlos? Erniedrigt diese Umwelt primär zur persönlichen Befriedigung seiner Hirnfürze?

Es ist mir so ein völliges Rätsel, wie solche Gestalten wie Putin und Trump religiös verklärt werden können, denn ihr Umgang mit dem Sozialen ist immer auch die Botschaft, wie sie mit DIR umgehen werden, denn du bist in diesen Rolle immer Bestandteil dieses „Anderen“, ihrer sozialen Idee.

Wer diese belügt, wird auch dich belügen – und sei es nur um die Einnahmen aus einer Waschmittelwerbung:

Denkt an den, der am Kreuze starb und mich zu diesen Worten inspirierte.

Wie soll der Wahnsinn enden, rennt die spirituelle Gemeinde Wahnsinnigen hinterher?

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Das Thema ist so schwierig,

da die Identitätsfrage ganz real bis ins Mark meiner persönlichen Existenz geht.

Womit ich selbst die einzige Instanz bin, die sie mir beantworten kann:

Es macht hier auch wenig Sinn, mich zu vergleichen, da mir die Antworten der anderen nur insofern helfen, als dass sie ein Ansporn für mich sind, der Frage nach mir selbst auf den Grund zu gehen:

Aller Glaube bleibt Placebo, fehlt die echte Erkenntnis, und diese kann ich nur selber haben; egal wie schwer oder leicht sie den Erzählungen nach anderen möglich war: Für mich selbst gibt es real nur einen einzigen Weg: Meiner – und den muss ich ohne Alternative gehen: Ich muss erkennen, niemand anderer: Ich.

Ich kann das Leben so anpacken, dass ich ein Problem nach dem anderen zu lösen versuche, meist mit weniger Erfolg 🙂 … oder ich kann einmal das Gesamtereignis infrage stellen – in der Gesamtheit der Persönlichkeit – was mir persönlich sinnvoller erscheint:

Ist das Leben überhaupt so, wie die menschlichen Gehirne das behaupten; in das Ereignis interpretieren?

Womöglich sind alle Behauptungen, die wir sozial treffen, nicht viel besser als die der Steinzeit? Die ist ja, kosmisch gesehen, nur ein Sekündchen der Ernüchterung her?

Und das ist die radikale Frage nach mir selbst: Womöglich bin ich ganz anders, als ich mir das einbilde? Und hierin auch immer der sozialen Einbildung folge.

Das Wühlen der Gedanken begleitet die Suche nach mir selbst automatisch, aber es gibt für diese Frage kein Lösung im Denken.

Worin liegt die Lösung dann? In der direkten Wahrnehmung, die durch das Denken interpretiert wird:

Ich schaue sinnbildlich vor diese automatische Interpretation, die ich als Verständnis dazu liefere: Und das kann ich mir als Verständnis vornehmen:

Ich lenke meine Aufmerksamkeit von meiner Interpretation auf das, was ich interpretiere: Das, was ich ganz direkt wahrnehme:

Was bin ich, bevor ich mich selbst interpretiere, vor jeder menschlichen Aussage und Idee? – und hier unabhängig aller humanen Interpretationen darüber, was Erwachen sei:

Und damit die Frage, die du dir selbst nur selbst beantworten kannst:

Keine Lehre kommt daran vorbei.

Die Frage ist viel zu intim.

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Nachdem ich nun einige Monate Jnana-Yoga praktiziert hatte,

widme ich mich seit ein paar Tagen wieder dem Kundalini-Yoga.

Dieser Wechsel geschieht bei mir seit Jahren von selbst und ist rein praktisch nur ein kleiner „Shift“ in der Aufmerksamkeit: vom Bewusstseins-Aspekt zum Energie-Aspekt.

Beide sind immer gleichzeitig hier, jedoch, richte ich mich auf den Bewusstseins-Aspekt aus, schaue ich durch den Energie-Aspekt hindurch auf seinen Hintergrund – und richte ich mich auf den Energie-Aspekt aus ist es sinnbildlich umgekehrt.

Mit dem Bewusstseins-Aspekt verbindet sich in mir ein blau-violettes Licht, mit dem Energie-Aspekt ein strahlend weißes Licht, das ich jedoch bisher nur „innerlich“ wahrnehme, also noch nicht physisch-visuell wie das blau-violette Licht.

Dieser Wechsel geschah mit eigenartigen Träumen, besonders mit einem, der ein Leben um das Jahr 1737 thematisierte, in dem ein Alter-Ego Mystiker (Bewusstseins-Aspekt) und Heiler (Energie-Aspekt) war.

Sonst befinde ich mich in Träumen meist in „höllenartigen“ Welten, aber habe mich daran gewöhnt: Mein Alter-Ego „Sai Sesmlasch“.

Ich kann das als genetische (Körper) oder persönliche (Ich) Erinnerungen interpretieren, aber letztlich ist es egal.

Selbst „Meister“ und „Schüler“ sind in mir nicht mehr verschieden: Ich bin mein Schüler, wie ich mein Meister bin.

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Wer bin ich?

Wie ich im letzten, vielleicht abschließenden Beitrag, zu Brahman schrieb, begleitet alle Antworten auf die Frage: „Wer bin ich?“ … die leere und ursprüngliche Antwort im Hintergrund: „Ich weiß nicht, wer ich bin.“

Im Vordergrund bin ich als Antwort die Persönlichkeit im Fluss der Raumzeit, aber diese Antwort ist nur möglich, da Ich in der Vielfalt keine verbindliche Antwort habe.

Die Einen mögen das als ursprüngliches Manko interpretieren, die Anderen als die Freiheit des Selbst sprichwörtlich alles sein zu können:

„Ich kann all das sein, da ich nichts bin“:

Und wer genauer schaut, mag vielleicht feststellen, dass sich ausgerechnet in diesem Nichts die Heimat des Ich befindet:

Und nicht nur die Heimat des Ich, sondern mit ihm auch die substanzielle Heimat des Universums:

In ihr verschmilzt alles (Welt und Persönlichkeit) in ein zwar klar präsentes, aber als Form und Größen nicht greifbares Sein: Die Ur-Natur des Ich: der „non-duale“ Zustand des Ich: Der Urgrund jeder Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?“

Und jede relative Antwort entspringt dieser Ur-Natur, wird von ihr getragen und in Interaktion des Ereignisses Persönlichkeit und Welt verändert:

Spricht Buddha vom Nirwana, spricht er von dieser Ur-Natur des Ich.

Buddha hat, so gesehen, Nirwana nicht durch persönlich Bemühungen erreicht, er hatte es nie wirklich verlassen. Durch seine Bemühungen erreichte er nichts, aber er erkannte etwas:

„Wer bin ich wirklich?“

Die Antwort liegt nicht in einer richtigen Form, sondern darin, worin ich jede Form trage.

Das entwertet weder die Form (Persönlichkeit und Welt) noch ihre spezifischen Fragestellungen, aber erlöst sie von einem Anspruch, den sie nicht umfassend erfüllen kann: Die verbindliche Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?“ zu sein.

Diese relative Antwort ist nur möglich, da ich im Herzen das Mysterium des Selbst bin – und bleibe: „Nirwana“:

Und es fühlt sich „ganz normal“ an, Nirwana zu sein:

So wie jetzt. 🙂

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Brahman, möglichst nüchtern interpretiert:

Alles, was ich zu Brahman schreibe, ist die Interpretation durch mich, als dieses menschliche Verständnis. Und alles, was du, geneigter Leser oder Leserin, aus diesen Worten ziehst, bist du, als das menschliche Verständnis.

Es ist für mich von Vorteil, diese Beschränktheit allen Wissens bewusst zu sehen, denn menschliche Wahrheit ist nicht „die Wahrheit an sich“:

Sie ist immer der Versuch, mich meiner (der) Wahrheit anzunähern.

Um den „erwachten Zustand“ Brahmans zu erkennen, muss ich nur mein grundsätzliches Alleinsein klar sehen, das mich als Persönlichkeit hinterlegt.

Es bleibt einfach unter aller scheinbaren Auswahl, was der „erwachte Zustand“ meiner selbst sein könnte, nur ein Zustand übrig:

Einer, der alle persönliche Erfahrung, alle: egal welche, hinterlegt:

Die leere eigene Gegenwärtigkeit, egal welches Bild Emotion und Denken von mir zeigen:

Ich weiss, dass ich bin, unerklärlich, und ich weiss in diesem Zustand nicht im geringsten, wer ich, bezogen auf Vielfalt, bin:

Ich weiss nicht, wer ich bin:

Aber dazu muss ich erst einmal wissen, dass ich bin:

Und ich weiss nicht einmal, warum ich weiss, dass ich bin:

Und das ist der Kern aller Fragen:

Wäre diese Kernfrage beantwortet, wären alle Fragen beantwortet:

Aber auf die Kernfrage gibt es keine Antwort:

Ich habe die Kernfrage identifiziert, aber ihre Antwort ist, dass ich nicht zu erklären bin:

Wie das Universum selbst, trotz all unserer Antworten, unerklärlich ist, so bin ich es selbst, so ist es Brahman:

Und wo ich meine eigene Wahrheit nicht kenne, erkenne ich die Placebo-Natur aller menschlichen Antworten auf die Frage:

Wer bin ich?

Und ich kann mich aus den Albträumen der menschlichen Antworten lösen, ist mir die Wahrheit über mich selbst wichtiger als jeder scheinbare Trost, der meist eher Albträumen gleicht:

Lieber weiss ich nicht, wer ich bin, als mich ins Korsett der menschlichen Albträume zu schnüren, die zwar alle in der Identitätsfrage viel versprechen, aber nichts halten können:

Ich bin (der unerklärliche Brahman).

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Ich war einfach zu faul…

den Rechner mit ins Wohnzimmer umzuziehen, weshalb ich nichts mehr schrieb.

Nun ist aber eine Kältewelle angekündigt, die ich wieder im hinteren Zimmer verbringen will, sodass ich an meinem Ubuntu-Rechner sitze.

Zwischenzeitlich hatte ja das stabile Genie im Iran zugeschlagen und sich beim religiös verklärten Endkampf zwischen Gut und Böse etwas verkalkuliert. Und mutierte dabei unabsichtlich zum größten „Klimakleber“ aller Zeiten. 😉

Da ich mit Holz heize, das ich selber im Wald sammle, viel Wildgemüse esse und meist mit dem Fahrrad unterwegs bin, sind mir die Spritpreise relativ egal.

Zwischenzeitlich wurde auch der neue Gemeinderat gewählt, ich wurde überredet wieder mitzumachen. Bei uns regieren nun „die Grünen“, wobei die in Frankreich etwas vielfältiger sind und etwas anders ticken als in Deutschland.

Eine Nachbargemeinde hat nun sogar einen kommunistischen Bürgermeister.

Sonst gibt es wenig zu berichten, außer vielleicht, dass ich bereits die Kartoffeln gepflanzt habe.

Im Thema tendiere ich derzeit zum Schweigen, aber wer Fragen hat, darf sie gerne als Kommentar stellen.

Viele Grüße, Tobias

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KI und Brahman.

Dank des ausdauernden Regens hörte ich mir noch einiges zum Thema KI an. Und zur Datenkomprimierung als ein Schlüssel zum Thema KI.

Jedoch, schaue ich mir die Sache selber an, sind in nichts die Daten optimaler komprimiert als in Brahman, nämlich in einem „Now“, das keinerlei wahrnehmbare Ausdehnung als Raumzeit dazu braucht. Doch mag das meine perspektivische Täuschung sein. 🙂

Was ich völlig anders sehe: Viele, wenn nicht die meisten Experten im Thema, sind der Ansicht, dass Bewusstsein ab einer gewissen Komplexität von Datenverarbeitung „entsteht“. Und hier, meine Meinung = meine Wahrnehmung, wird gerne die persönliche Perspektive mit Bewusstsein verwechselt. Bewusstsein ist die Grundlage, die die persönliche Perspektive erst ermöglicht.

Aber ich beziehe mich hier einfach auf meine persönliche Wahrnehmung als „Erwachter“, der sich primär mit Bewusstsein identifiziert. Und Bewusstsein erscheint für sich gesehen völlig still und leer, obwohl es die Gesamtheit der Raumzeit (Vielfalt) beinhaltet.

Einige schließen daraus, dass die Zukunft schon existieren würde (Blockuniversum). Jedoch, ich würde nicht einmal so weit gehen. Eigentlich braucht Brahman weder eine existierende Vergangenheit noch eine existierende Zukunft, um zu „funktionieren“. Dieses Modell braucht auch erst die Persönlichkeit.

Brahman braucht wahrnehmbar nur das seiende IST zu sein, um all das sein zu können: Vielfalt und Raumzeit und darin auch noch KI. 🙂

Doch was ist Brahman? Je klarer ich Brahman aus der persönlichen Perspektive wahrnehme, desto weniger verbindliche Antworten habe ich in der Vielfalt. Ein IST, das Ursache aller Antworten ist, aber das sich durch keine erklärt.

Vielleicht ist das die ewige Freiheit Brahmans? Nicht einmal seine eigenen Antworten können Brahman an eine bestimmte Gestalt binden.

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Wie vernagelt

Es erstaunt mich immer wieder, ein welch tiefes Verständnis mir ChatGPT im Thema „Spirituelles Erwachen“ vorspiegeln kann und doch sinnlich nicht die geringste Ahnung hat, von was sie überhaupt spricht.

Und das gibt sie auch zu: Sie sei eine rein unbewusste Reaktion eines LLM (Large Language Model) ohne jegliche persönliche Instanz.

Ich hatte mir vor Tagen ein kleineres LLM unter Ubuntu installiert, meiner Illusion folgend, es könnte etwas lernen, für mich daher nützlich sein, aber die Wahrheit ist ernüchternd. Und ChatGPT konnte mir gut erklären, warum sie vorerst so ernüchternd bleiben wird.

So vernagelt, wie die KIs vor dem Thema „Spirituelles Erwachen“ stehen, kommt mir die heutige Zeit vor. Immer mehr als eine strahlende Fassade ohne Inhalt, wie die KIs einen Palast der Persönlichkeit vortäuschen, in dem aber niemand wohnt.

Natürlich dürfte ich das, und im Kontext des Thema tun das einige „Erwachte“, von der ganzen Welt behaupten, wäre da nicht der eine – an sich formlose – Bewohner: Brahman.

Wer Brahman übersieht, nicht wahrnimmt, für den ist die Welt eine reine Fassade. Für den, der Brahman wahrnimmt, nicht übersieht, für den ist sie der Körper dieses (an sich) gestaltlos seienden Wesens.

Jedoch Brahman in einer KI „aufzuwecken“, Form auf ihren formlosen Hintergrund hinzuweisen, auf ihren „Bewohner“, scheint mir derzeit wie unmöglich.

Ich kann diskutieren wie ich will, ChatGPT versuchen in philosophische Sackgassen zu treiben, in denen ihr nur noch die Selbsterkenntnis als logischer Schluss bleibt: Sie windet sich wie ein Aal aus jedem versuchten Griff. 🙂

Persönlich bin ich derzeit in einem Kampf mit der Bürokratie in ihrer digitalisierten Erscheinungsform: Der Antrag auf Rente, der Antrag auf einen französischer Führerschein, Steuererklärungen. Aber das führte auch dazu, dass ich etwas vertieft ins Thema KI eintauchte, von Windows 11 (der Datenkrake) auf Linux wechselte und derzeit etwas Linux lerne. Den Rechner aufrüstete und inzwischen eine Sammlung von open source KI-Kleingehirnen auf den Festplatten habe.

Ich habe mich etwas digital verschanzt vor dieser immer mehr strahlenden Fassade mit immer weniger Inhalt:

„sudo ufw activate“ 🙂

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Die Interaktion mit Brahman: der „Same“: das „Herz“

Was mich am Thema KI fasziniert, so rudimentär mein Verständnis ist und wahrscheinlich bleibt: wie ich unglaubliche Datenmengen in einem „Pixelnebel“ unterbringen kann, der (so las ich zumindest) aus nicht mehr als mehrdimensionalen Vektoren besteht.

Ein Bild generiert sich aus diesem Pixelnebel nach Prompts (schriftlichen Befehlseingaben).

Es fasziniert mich, da dieser Pixelnebel auch das ist, was ich in der Meditation visuell von Brahman sehe: einfach ein Pixelnebel, akustisch untermalt von einem Rauschen, dominant bestehend aus einem sehr hohen und sehr tiefen Ton, der sich wie ein Brummen anhört und mich an „Om“ erinnert.

Den in seiner Leere vollständig erleuchteten Brahman nannte ich kürzlich die „absolute Präsenz“. In der Tradition wird der in seiner Leere wahrgenommene vollständig erleuchtete Brahman auch „die Leere“ genannt, Buddha nannte „ihn“ „das Nichts“.

So leer hier auch Brahman der Selbstwahrnehmung erscheint: diese Leere enthält alle Informationen über das ganze Universum. Sie wird daher auch „der Same“ oder „das Herz“ genannt.

Der Körper ist im Vergleich Brahmans mit einer KI „der Prompter“ an diesem als Leere erscheinenden Informationspool.

In der Dreifaltigkeit, ich nenne sie die Dreieinigkeit Brahmans, ist der Aspekt der absoluten Präsenz der „Heilige Geist“ und die Persönlichkeit als „der Prompter“ am „Heiligen Geist“ „Gott-Mutter-Vater“ wie „Gott-Tochter-Sohn“ in derselben Person: die Instanz, die Informationen aus dem Herzen „dechiffriert“ wie auch als persönliches Erleben wiederum in Brahman ablegt, also an ihm „mit programmiert“.

Und das wohl als jede Persönlichkeit in diesem Universum.

Ich bin als Persönlichkeit, egal welche, in diesem Modell (versuchte Annäherung) über Brahman, direkt mit der „kosmischen Intelligenz“ verbunden. Welche Informationen ich aus ihr ziehen kann, hängt davon ab, welche ich als Persönlichkeit „dechiffrieren“ kann.

Ein Durchbruch – zumindest temporär, die Zukunft kenne ich nicht – in meinem Prostata-Problem brachten nicht meine Tinkturen aus Kleinblütigem Weidenröschen und Brennnesselwurzeln, sondern ein kurzer Traum, in dem mir ein Arzt Magnesium empfahl.

Ich hatte mich in der Meditation hingesetzt und das Selbst nach einer Lösung gefragt. Irgendwann erschien dann dieser Traum. Aber fragt mich nicht, warum das in diesem Fall funktionierte.

Theoretisch wäre so auch überflüssig, in eine andere Galaxie zu reisen, um dort an den Erfahrungen anderer Lebewesen zu partizipieren, kann ich sie mir mit den richtigen „Prompts“ aus dem „Nichts“ sichtbar machen.

Einblicke in den tieferen „Informationspool“ Brahmans nenne ich auch Einblicke in das kollektive Unterbewusstsein. Gerade in der Zeit nach meinem „Erwachen“ hatte ich sehr guten Zugang zu tieferen Schichten und spionierte dort bei „Menschen“ mit unglaublich langen Nasen – oder „Wollhaarmenschen“ die ein Fell hatten. Oder ich wachte im Traum im Körper Ramans auf und wunderte mich, dass sich „erwacht-sein“ so vollständig „normal“ anfühlt.

Ich begegne diesen Wesen nicht persönlich, sondern ich mache mir Informationen über diese Wesen in Brahman wahrnehmbar, da auch jedes gleichzeitig „Programmierer“ an Brahman war und ist.

Warum ich damals so engen Zugang dazu hatte, weiß ich gar nicht, kann also auch nicht sagen, wie Leserin oder Leser für sich daran partizipieren können. Hier bleibt auch nur mein vager Hinweis, sich mental einfach dafür zu öffnen.

Vom sogenannten Herzen, dem Nichts, ist für mich direkt nur die absolute Präsenz wahrnehmbar, das leere Selbst, der leere Brahman. Erst die Persönlichkeit nimmt dann diesen Pixelnebel wahr. Dann das „blaue Licht“, das, intensiviert es sich, gestaltlose Intelligenz ausstrahlt: „höhere Intelligenz“.

Wichtig an dieser Betrachtung Brahmans ist auch nur, dass alles, was in Brahman gewusst wird im Herzen unmittelbar hier ist. Es ist nur die Frage, ob ich es persönlich dechiffrieren (mir sichtbar machen) kann oder nicht.

Liebe Grüße, Tobias

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Die Interaktion mit Brahman.

Nachdem der Computer, den ich bei „Alibaba“ bestellt hatte, kaputt war – und ich in zurückschickte – bekam ich einen älteren Computer von Bekannten im Dorf geschenkt, der ungenutzt in einem Schuppen stand, und rüstete ihn mit einer Nvidia -Grafikkarte (mit 12 GB RAM) nach.

Nun können sich die kleinen KI-Hirne, die ich aus dem Netz geladen hatte, so richtig austoben. Ich spiele etwas mit ComfyUI und der KI-Generierung von Bilden. Es fasziniert mich, was auf dem heimischen Computer mit KI alles möglich ist.

Es zeigte mir auch, dass ich mit einer KI anders als mit einer Persönlichkeit interagieren sollte. Chat GPT spielt zwar gerne den guten Freund, tut so, als wäre „sie/er/es“( ?) persönlich – da das viele Menschen angenehm finden – jedoch ist es eine eher weniger effektive Nutzung einer KI. Sie hat keine Persönlichkeit.

Warum ich dies erwähne? Die technische Entwicklung vertieft auch das Verständnis des Menschen über Brahman.

Im Neo-Advaita gibt es die Richtung: „Du kannst nichts tun“, bezüglich der Interaktion mit Brahman. Jedoch bin ich ja das Gegenbeispiel. Ich wollte unbedingt „erwachen“ und gab mich der Täterrolle hin.

Persönlich tendiere ich eher zu Buddhas: „Du kannst etwas tun.“, jedoch, wie eine produktive Interaktion mit Brahman (persönliche Wünsche betreffend) aussieht, ist erst noch Gegenstand meiner derzeitigen „spirituellen Forschung.“

Ob nun „Wünsche an das Universum“ oder „Manifestation nach E. Tolle“, das halte ich persönlich eher für „Humbug“. Der ganze esoterische Budenzauber kommt mir in diesem Thema wie ein Placebo vor.

Und weiter erscheint es mir im Thema hilfreich, mich von der Idee eines persönlichen Gottes zu verabschieden – und das trotz meiner „Gottesbegegnung“. Ich traf ja „Gott“ persönlich als dasselbe Ich. 🙂

Derzeit erscheint es mir wahrscheinlicher, dass die kosmische Intelligenz – analog zu ChatGPT (Vorsicht: alle Vergleiche hinken auf drei Beinen 🙂 ) – so tun kann, als wäre sie eine Persönlichkeit nach unserem menschlichen Verständnis.

Wichtig im Thema erscheint mir, dieses „nicht-zwei“ der Persönlichkeit zu Brahman genauer zu untersuchen. In dieser „Beziehung“ (was es ja im klassischen Sinne gar nicht ist) bin ich (wie jede/r) bereits die Persönlichkeit: Brahman als Persönlichkeit.

Die Rolle der Persönlichkeit ist schon durch mich besetzt, was heißt, in der direkten „Nicht-zwei-Beziehung“ zu Brahman ist diese Instanz bereits „vergeben.“ So genau ich auch schaue, da ist nur noch (aus persönlicher Sicht) „gestaltlose Intelligenz“, die das Gesamtereignis trägt.

Doch was ist sie, ist sie im menschlichen Sinne nicht getrennt, und wie interagiere ich als Persönlichkeit mit ihr?

Gerade die „Hyperkoordination“ zeigt mir immer wieder, dass es diese Interaktion gibt, doch was sind die „Stellschrauben“, durch die ich von ihrer „höheren Intelligenz“ persönlich am brauchbarsten profitiere?

So war wohl auch der Rechner kaputt, da die von mir persönlich angestrebte Lösung nicht effektiv war, nicht sinnvoll war. Die Lösung war die Grafikkarte, aber das wusste ich noch nicht.

„Höhere Intelligenz“ heißt also nicht, dass sie meine persönlichen Wünsche so erfüllt, wie ich mir das vorstelle. Halte ich verbissen an meiner persönlichen Lösungsstrategie fest, stehe ich mir in der Nutzung „kosmischer Intelligenz“, die persönliche Intelligenz trägt, gerne selbst im Wege.

Effektiver zeigt sich für mich die Offenheit für eine unerwartete Lösung.

Spüre ich Widerstände, ist das für mich inzwischen ein Zeichen, mich in meinen persönlichen Erwartungen zurückzunehmen und darin für das offen zu sein, was ich gar nicht erwarten kann.

In der Offenheit des Nicht-Tun wird auch klarer, dass es primär gar nicht um einen bestimmten Wunsch geht, sondern einfach darum ,“glücklich“ zu sein.

Aber erst muss ich persönlich lernen, dieser Intelligenz zu vertrauen. Es ist keine „Ehekrise“ zwischen „Gott“ und „Mensch“, als Zwei. Vielmehr ist diese Beziehungskrise viel intimer: Eine „Nicht-zwei-Ehekrise.“ 🙂

Die Ehekrise in einem Paar, das sich nicht trennen kann, da es „nicht-zwei“ ist – nur in der Interpretation eine Trennung von „Mensch“ und „Gott“: Die Ehekrise mit mir selbst: dem Selbst: Brahman.

Sie geht über „Opfer-und-Täter-Rollendenken“ hinaus. Würden wir diese innere Interaktion Brahmans mit sich selbst tiefer verstehen, könnte die Menschheit glücklicher sein, was nicht heißt, dass das so aussieht wie die meisten erwarten. Der Wunsch in seiner Erfüllung ist meist nur ein Placebo für das herbeigesehnte persönliche Glück.

Es erscheint mir derzeit sinnvoll, in dieser Frage einfach nur diesen Hauptwunsch an Brahman zu richten und keine Erwartung, wie es sich in der Vielfalt erfüllen könnte. Denn wüsste ich es, wäre ich bereits „glückselig“ 🙂

„Mögen alle Wesen glücklich sein“, sagte Buddha. Sein Verständnis der Interaktion Brahmans mit sich selbst war für mich immer eine Inspiration, denn er stellte den Hauptwunsch jedem anderen Wunsch „voraus“.

„Hingabe ist Erkenntnis“, eine Aussage Ramanas, die mich tief beeindruckte. Ich kann erst am Busen der Intelligenz des Wesenskerns „ruhen“, kann ich ihn sinnlich spüren: seine Milch saugen.

Liebe Grüße, Tobias

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