soll es über 30°C haben, dazu weht bei mir ein trockener und böiger Nord-Ost, der zusätzlich alles austrocknet, selbst die Trinknäpfe für die Vögel.
Für den größten Teil Frankreichs ist inzwischen die höchste Alarmstufe im Thema Trockenheit ausgerufen worden: „Krise“. Bei uns noch die Stufe eins darunter: „Alerte reforcée“.
Nach den derzeitigen Wettermodellen gibt es vorerst keine durchgreifende Änderung. Und den experimentellen Langfristprognosen nach auch keine Änderung bis Mitte November. Das wäre eine Art „Gau“. Die Wetterlage ist (abgesehen von leichten Schwankungen) derzeit wie festgenagelt.
Gestern hatte ich die Melden gepflanzt und ausgiebig gegossen. Ich habe zum Glück den Brunnen, der früher die Häuser in der Straße mit Trinkwasser versorgte. Aber das Wasser ist schon wieder verdunstet, und die Melden lassen die Blätter hängen.
Die Küken sind munter. Auch Bobberle waltet seines Amtes und sucht für sie Käfer.
Ab 20 Uhr darf ich wieder gießen.
Ansonsten gemütlich. Mit den Brennnesseln bin ich fertig, alle gerieben, in Gläser abgefüllt und dunkel und „kühl“ gelagert.
Mal sehen, wie es weitergeht. In weiten Teilen Frankreichs ist das bereits, ohne was noch kommen mag, die extremste Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
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