und hatten schon wieder das WLAN-Kabel durchgebissen, um das Loch für das Kabel in der Wand zum Gästezimmer als Tunnel auszubauen.
Mäuse brauchen auch Abwechslung. Mal fressen sie, dann jagen sie hintereinander her, schlagen Haken, vollziehen Luftsprünge. Und dann wenden sie sich wieder ihren Bauprojekten im Bereich Tiefbau zu.
Dann streift die Maus auch wieder durch die Gegend, klettert überall hoch, erforscht jedes Regal und die letzte Ecke unter dem Bett.
Und manchmal sitzt eine Maus unter dem Sessel an der Wand uns starrt mich an, wie ich im Internet surfe.
Das ist schon ein herziges Wesen, so klein, große Augen und große Ohren. Was mag sie wohl denken? Interessanter Weise unterscheiden die Mäuse zwischen den Geräuschen aus dem Computer und denen aus dem Raum. Auf erstere reagieren sie gar nicht.
Und wie sich der Bioalgorithmus der Maus an mir abarbeitet, so habe ich mich in die Ewigkeit als „Sparringspartner“ verbissen.
Ich könnte nun endlos darüber schreiben, aber belasse es vorerst mal lieber bei den Mäusen. Mensch und Maus sind sich ja genetisch sehr ähnlich. Und etwas an den Stellschrauben gedreht, wird die Maus zum Menschen oder der Mensch zur Maus.
Die Ewigkeit erscheint zwar in sich indifferent und unveränderbar, aber im persönlichen Ausdruck ohne uns bekannte Grenzen.
Persönlich kann ich mich nicht festhalten. Und als die Substanz zur Persönlichkeit habe ich keine verbindliche Gestalt, nicht einmal eine erkennbare relative Größe.
Die Ewigkeit als „der Same“ in dem Gestalt als reine Potenz ruht. Und wo die Gestalt Potenz ist, ist auch die Raumzeit nur Potenz, sprich: Keine absolute Größe.
„Absolut“ ist nur das Nichts, aber Vorsicht. Es ist darin als Potenz sprichwörtlich größer als alle Gestalt zusammen. Nur lässt es sich darin nicht ausmessen, denn Potenz, Energie, erscheint hier als „präsente Leere“.
Wo? Dort, wo du schon immer bist: Hier. 🙂
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