den ich recht interessant fand, aber je mehr ich zum Thema schaute, desto seichter schien mir das Deutungs-Gewässer um diesen Charaktertyp wieder zu sein. 🙂
Ramana war ein, nach heutigen Begriffen, „sigma male“. Ein „sigma male“ ist einfach eine Persönlichkeit, die keine Partnerschaft braucht, um sich vollständig zu fühlen. Und das macht sie sozial auch recht unabhängig. Sie braucht weder Verehrer wie das Alpha-Männchen, noch muss sie dienen wie das Beta-Männchen. Sie will also weder Herrscher noch Diener sein, da diese Persönlichkeit weder des einen noch des anderen bedarf, um sich wohl zu fühlen. Sie fühlt sich für sich selbst „ganz“ und „als vollständig“.
Wenn ich nun aber versuche, aus der Charaktere, die der Begriffe „sigma male“ zu umschreiben gedenkt, mehr abzuleiten, für sein soziales Verhalten, bewege ich mich gerne auf Glatteis.
Heute war Jean-Louis hier und erzählte, dass er ja gerne Essen geht, aber alleine wäre ihm das zu langweilig. Das würde einem „sigma male“ nicht passieren. Der würde sich köstlich alleine unterhalten.
Und das ist auch der Grund, warum er, sozial gesehen, gerne eine Art „Schwarzes Loch“ bleibt. Der mysteriöse „sigma male“. 🙂
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