um die Grenzenlosigkeit des Bewusstseins wahrzunehmen, und damit den „Urgrund“ dieses Ereignisses, auf dem jede Weltinterpretation stattfindet.
Und erkenne ich diese völlig Gleichheit, in der sich alles als Bewusstsein anfühlt, erkenne ich auch, dass es dieselbe Gleichheit ist, die „Ich“ mit „Wirklichkeit“ nicht nur verbindet, sondern essenziell gleich setzt.
In der Erkenntnis „alles ist Bewusstsein“ berühre ich somit einen Urgrund, der alle Ereignisse zu sich selbst gleich macht, aber ich kann in dieser völligen Gleichheit nicht in Inhalte des Bewusstseins schauen.
„Ich kann nicht sehen, wer ich bin“, könnte ich hier sagen, aber es ist dasselbe für das Verständnis paradox erscheinende Bild: „Wo ich nicht weiß, wer ich bin, weiß ich, was ich bin.“
„Ich weiß etwas und weiß doch nichts.““ Gerade jetzt, wo ich es weiß, weiß ich es nicht.“ 😉
Und alles endet im üblichen spirituellen Gestammel. Und dann ärgere ich mich auch gerne über mein eigenes Geschwafel.
Was hat ein Mensch nun vom „spirituellen Erwachen?“ Das hängt primär von ihm selbst ab. In der paradoxen Hochzeit mit dem: „Wie es „Gott“ (etwas völligen unbekannten und übermächtigen) gefällt“.
„Kann ich es tun?“ und „Kann ich es nicht tun?“ bilden auch ein paradox zerstrittenes Ehepaar dieser Wahrheit.
Und jedem Menschen steht es frei, sich mit dem einen oder anderen Aspekt dieser Paradoxe anzufreunden. Ich sollte mich nur nicht der Illusion hingeben, dass ich die andere Seite damit ausschalten kann. 🙂
„Ich bin das Selbst“ und „Ich bin der Depp in dieser Veranstaltung“ sind beide Erscheinungsformen derselben „Wahrheit“.
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