zeigt sie gerne, dass es keine „äußere“ Instanz gibt, die dich durch diese Reise begleiten kann: „Jeder Halt in dieser Welt ist eine persönliche Illusion.“
Das ist für die menschliche Persönlichkeit gerne ein tiefer Schock, in dem sie nach und nach in den Urgrund fällt, weil die Gestalt keinerlei Halt mehr bietet.
In was? Der Frage nach mir selbst.
Was als Erkenntnis blitzartig geschieht, und mehrfach in verschiedensten Farben aufleuchtet, ist energetisch ein Prozess, Bewegung. Und dieser inneren Dynamik bin ich als Persönlichkeit völlig ausgeliefert.
Hier wird der, der erst als Täter erschien, meditieren lernen wollte, zum Opfer, der Kraft, die ihn dazu anstiftete und nun als der „Sat-Guru“ Wirklichkeit ist.
Energetisch gesehen ist so die Meditation der Ruf nach dem „Guru“.
Und das ist nicht einfach so ein Spiel, von dem ich erwarten kann, es dient etwas der Selbstoptimierung im Leben.
Antwortet der Guru, antwortet der Guru. Und ob ich diesen Geist rufen soll, oder nicht? Einerseits erscheint für viele eine „besser nicht“ angebracht, andererseits hat letztlich auch niemand eine wirklich Wahl.
Wen die Schlange aussucht, den wird sie auch beißen. Und wer gebissen wird, steht – bei Lichte betrachtet – weitestgehend allein da.
Und „Alleine mit Sat-Guru“ ist die eigentliche „Meister-Schüler-Beziehung“, die kein Mensch ersetzen kann. Und die kein Mensch sein kann.
Das ist ein ganz „persönliches Ding“, da auch die Energie sich personalisiert, was heißt, ihre Lehre gilt nur für dich selbst – sonst niemanden.
Ein Guru – ein Schüler
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