In meinem Pflaumenbaum

sitzt nachts der Siebenschläfer, ruft: Pfft, pfft, pfft“, und schlägt sich den Bauch voll, er geht ja bald für sieben Monate in den verdienten Winterschlaf.

Die ersten Trauben sind reif. Die Hühner lieben Trauben. Ständig kommt die Henne angerannt, will einen Leckerbissen. So gibt es nun erst einmal Trauben.

Eines der Küken wurde gestern krank, starb in der Nacht. Vermutlich hatte es etwas Giftiges gegessen.

Am Morgen radelte ich nach Fayl, kam in eine vereinsamte (die ganze Straße war leer) Polizeikontrolle, aber hatte sogar mein vorschriftsmäßiges „gillet jaune“ an. Sie wollten nichts von mir wissen. In den Zeiten des Smartphones spricht sich das schnell herum. Ich hatte mich schon gewundert, dass kein Fahrzeug auf dieser Straße unterwegs war. Auf dem Rückweg waren sie dann weg.

Ansonsten gemütlich. Es läuft nichts weg. Ich bin derzeit für „alles verdorben“, das, was gerade passiert. 🙂 Es muss nicht mehr sein, es braucht nicht weniger zu sein. Und will ich mich zwischendurch gruseln, lese ich Nachrichten. 🙂

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