Und ob ich mich als „erträumt“ oder als „Träumer selbst“ begreife, macht real keinen Unterschied, da es kein echtes Gegenüber gibt, das ein Kriterium zu dieser Beurteilung aufstellen würde.
Die meisten Menschen können nicht einmal zwischen Wachzustand und Traumzustand unterscheiden, denn das Eigenartige am Wachzustand ist, dass er im Wesen leer ist und wo er sich mit einem „Traum“ (Persönlichkeit) identifiziert immer ein Traumzustand ist.
Das liegt daran, dass der Wachzustand den Hintergrund zu jedem Traumzustand bildet und im persönlichen Ausdruck Traumzustand ist.
Bin ich nun wach oder träume ich? Es gibt auch auf diese Frage keine verbindliche Antwort, da es kein echtes Gegenüber gibt, das ein verbindliches Kriterium zu dieser Beurteilung aufstellen könnte.
Als Hintergrund bin ich wach, als Persönlichkeit träume ich. Wohl bemerkt als dasselbe Ich. 🙂
So teile ich auch mit Gott dieselbe Identität, dasselbe Ich, aber persönlich bringt mir das keinen Vorteil, da es keinen zweiten Gott gibt.
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