Für dieses Gewahrsein

(siehe letzter Beitrag) ist es nicht so wichtig, ob ein Beitrag von keinem, einem oder Milliarden Menschen gelesen wird.

Gewahrsein kann sich beliebig viele Persönlichkeiten erschaffen. Und das noch in einem weit größeren Variationsbereich, als uns aus der Evolution des Lebens auf der Erde (bisher) bekannt ist.

Kommt Gewahrsein in einer Frage nicht weiter, verteilt es sie auf immer mehr „Köpfe“, ohne dabei real „mehr“ zu werden. Und diese stehen zudem in Interaktion.

Unsere arbeitsteilige Gesellschaft (und noch mehr die des Lebens auf dieser Erde) ist Ausdruck dieser Strategie des Gewahrseins, mit Fragestellungen umzugehen: Schaffe ich es nicht mit nicht einer, versuche ich es mit zwei, Zehn, Tausenden, Millionen, Milliarden, Billionen.

Und wir verwenden diese Strategie auch in den Modellberechnungen.

Für mich war immer faszinierend, zeigte mir das Gewahrsein diese Strategie in im Umgang mit Fragestellungen in Träumen, denn sie zeigten die schier unbegrenzte Macht des Gewahrseins.

Aber nicht nur, dass sich Gewahrsein schier unendlich viele Köpfe erschaffen kann, es kann sich auch beliebig viel Raumzeit erschaffen: Schaffe ich es nicht in einem Jahr, dann vielleicht in Zehn, in Tausenden, in Milliarden.

Was einfach heißt: Egal, was zu einer „Lösungsfindung“ notwendig ist, oder sich im Zuge einer Lösungsfindung als notwendig zeigt: Es erschafft sich das.

Daher kann niemand das Selbst darin aufhalten, das Geheimnis um sich selbst zu lösen.

Wenn Buddha von seinen unzähligen Leben spricht, bis er zur Selbsterkenntnis fand, beschreibt er diese Strategie des Gewahrseins:

„Unbegrenzt ist die Macht des Selbst!“

Daher neige ich mein Haupt vor dem Selbst.

Und das ist der Grund für die spirituelle Aussage:

„Am Ende wird alles „gut“ (egal wie viel Scheiße dazu geschehen muss).“

Der mystische Schauder vor der Heiligkeit (Selbstheilungsfähigkeit) des Selbst.

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