Dieses: „Da ist niemand“

Im Kontext des Neo-Advaita höre und lese ich diese Aussage öfter, aber ich sage: Sie ist eine duale Aussage, die auf die relative Existenz der seienden Persönlichkeit verweist.

Die fundamentale Aussage der Philosophie des Advaita ist jedoch: „Nicht-zwei.“

Und diese Aussage ist im Kontext des Advaita die allerwichtigste Aussage:

„Nicht-zwei“ zwischen Persönlichkeit und Selbst.

„Nicht-zwei“ zwischen Persönlichkeit und Welt.

„Nicht-zwei“ zwischen Selbst und Welt.

„Nicht-zwei“ zwischen Selbst und Welt und Persönlichkeit.

„Nicht-zwei“ erkannt, und ich kann mir den Rest dieser Philosophie sparen.

Sie „erlischt“ in Augenblick der Erkenntnis des einen ICH, auf das sie verweist.

Ihre ganze Aufgabe und Existenz, über den traditionellen und modernen Firlefanz darum herum hinaus, ist dieser Fingerzeig: „Nicht-zwei“.

Er verweist direkt auf das Selbst, das eigentliche Ich, und hat mit dem relativen Geschachere der vielen Köpfe des Ich in der Schöpfung wenig (besser: nichts) am Hut.

Nicht ein wenig Ich und ein wenig Persönlichkeit, oder nicht, oder das eine oder das andere, ein wenig Welt und ein wenig Selbst, oder das eine, oder das andere, oder das eine nicht und das andere, oder das andere nicht und das eine, etwas Ich und etwas Persönlichkeit, oder etwas davon nicht, oder etwas Salz und etwas Pfeffer, etwas jenseits oder diesseits oder hierseits im Gegensatz zu jenseits oder diesseits, oder, oder nicht, oder doch, oder doch nicht, oder und oder nicht, oder dual, oder „nondual“, oder grade das eine, oder das andere, das andere nicht, das oder, oder, oder nicht.

Alles fällt in das seiende ICH der Wirklichkeit: „Nicht-zwei.“

Nicht etwas Gegenüber und etwas Nicht-Gegenüber, nicht etwas Subjekt und etwas Objekt, nicht etwas „richtig“ und etwas „falsch“: Ich bin alles Geschachere um mich selbst im Kern los. Und warum? Ich bin nicht-zwei.

Wer dieses Rätsel knackt, darf sich „Meister des Advaita“ nennen, nur spielt das überhaupt keine Rolle mehr.

Ich bin daheim, mich selbst, egal als was, egal wo, egal wie ich mich relativ definiere:

„Nicht-zwei.“ = Daheim = mich selbst = das Selbst,

frei jeder Definition = frei zu jeder Definition

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