Der Ich-Gedanke

Der Ich-Gedanke fasziniert mich immer wieder, denn er ist wie ein Instrument, mit dem ich mich selbst nicht nur in meiner Leere greifen kann, sondern auch in den energetischen Aspekten mit der Aufmerksamkeit „wie in der Hand halten“.

Der „Ich-Gedanke“ ist so eine extreme Weitwinkelperspektive. Ich schaue zum Beispiel nicht auf ein Gefühl, sondern fühle die Nuancen des Gesamtkonzerts des Fühlens in seinem direkten Sein.

Und im direkten Sein umfasse ich immer alles, was dem Verständnis etwas paradox erscheint.

So lange ich im Vordergrund stehe, stehe ich dem Gesamtbild gerne irgendwie im Wege. Ziehe ich mich, bei einfach weiter agierender Persönlichkeit (gerade bekam Kali Rex Walnüsse), in den Hintergrund zurück, die Leinwand, blicke ich aus der extremsten Weitwinkelperspektive.

Und mit diesem Trick habe ich dann im absoluten Hier das Gesamtgespinst des Fühlens in der Hand, was ein Mutant ist, ein brodelnder See.

Ich damit fühle ich auch das direkt, was mich persönlich zu jeder Tat treibt, „das ist das, was mich steuert“… und allein das ist von tiefer Faszination.

Warum? Eigentlich erscheint es im direkten Ausdruck „kleiner“ als wir uns gerne einbilden.

Es ist zwar immer hier, aber besitzt im direkten Ausdruck weniger Köpfe, als die Erinnerung uns gerne vermittelt.

Das Monster des Fühlens sieht, direkt betrachtet, gar nicht so groß und furchterregend aus. Es sind Optionen, die der Ich-Gedanke in seinen Mutationen annehmen kann.

Und ich sehe auch, dass ich immer vollständig alles fühle, was es für mich persönlich zu fühlen gibt: „Das Umgreifen des Ich-Gedanken.“

Das Umgreifen hat den persönlichen Vorteil, dass ich selbst immer aus der persönlichen Stille auf eine Frage blicken kann.

Sobald ich mich in einer Frage selbst bewege, stehe ich mir oftmals einfach nur selbst im Wege.

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