Um 12 Uhr hatte es 7° C.

Und es regnete.

Ich bin ja bereit, mich langsam an die Tatsache des nahenden Winters zu gewöhnen, aber das ist schon ein Wintertag.

Und da ich eh schon seit über einer Woche täglich mit dem Rad unterwegs war, mache ich heute Pause und lege lieber Holz nach.

Nach den Walnüssen und den Pilzen will ich mich wieder um Brennholz kümmern, meinem persönlichen „Klopapier.“ Manchen Spleen gönne ich mir ja gerne. 🙂

Die Weltuntergangsvideos auf Youtube haben Hochkonjunktur, aber wenn schon Weltuntergang, dann zumindest nicht frierend, sofern ich es verhindern kann. 🙂

Ich möchte auch gar nicht zu den Spekulationen, was da kommen mag, beitragen – so reizvoll es wäre 🙂 – denn ich weiß es schlicht und einfach nicht.

Dieses Jahr verloren die Schweizer Alpengletscher 6 % ihrer Eismasse. Alle vier Nord-Stream-Leitungen haben ein Loch (noch unbekannter Ursache, aller Spekulationen zum Trotze 🙂 ). Daraus blubbert das Methan, das verbrannt nur 1/20 so stark zur weiteren Erderwärmung beitrüge. Aber nun soll ein großer Teil der Leitungen schon abgesoffen sein und zur größten Bauruine der Neuzeit werden.

Zugegeben, es sieht nicht wirklich gut aus, daher lagert mein inneres Eichhörnchen auch so viel ein. 🙂

Aber eine verbindliche Prognose ist das nicht.

Alleine schon die Schlagzeile: „Putin (aus dem Fenster) gestürzt“, könnte viele Karten neu mischen.

Wir sitzen derzeit wie ohnmächtig auf einem Pulverfass, aber wer hätte 2019, noch vor der Pandemie, den Herbst 2022 halbwegs treffend voraussagen können? Niemand.

Daher kann ich die Frage nach der Zukunft nur mit: „über meine Befürchtungen und Erwartungen hinaus weiß ich es nicht“, beantworten.

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