ich sah seinen braunen Rücken durch die Brennnesseln entschwinden, was mich traurig stimmte.
Am Vormittag regnete es. Mir tut heute alles weh, mein „Muskelrheuma“ oder „was auch immer, keine Ahnung“.
Trotzdem radelte in den Wald, der durch die vielen bunten Pilze im Regen derzeit eine sehr geheimnisvolle Atmosphäre ausstrahlt.
Bald war eine Jagd westlich und eine Jagd östlich von mir, wie gerne am Wochenende, Hunde jaulten, Gewehre knallten, aber ich suchte in Ruhe weiter und fand für eine volle Satteltasche Steinpilze. Dann erreichte ich die östliche Jagd, da saß ein Jäger an einem Baum. Und er erklärte mir, in welche Richtung sie schießen und in welche ich suchen kann.
Einen Teil der Pilze verschenkte ich, die restlichen säuberte ich und schnitt die Pilze klein. Nun trocknen sie auf dem Ofen.
Getrocknete Steinpilze sind ein Luxus im Wintervorrat.
Die nächsten Tage soll schöner werden. Und ich werde wohl Pilze suchen. Walnüsse habe ich inzwischen mehr als ich und die Eichhörnchen den Winter über essen können.
Das war heute mit dem Rad im Wald eine rechte Schlammschlacht, aber die Pilze verstecken sich gerne. 🙂
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