Die letzte Zeit

hatte ich mich sicher mehrere tausend Male bücken müssen. Und da ich meist einen niedrigen Blutdruck habe, wird mir dann vom vielen hoch und runter gerne etwas schwindelig.

Das ist wie beim Sägen. Einfach stoisch weiter. Irgendwann, wann auch immer, ist der dickste Baum durchgesägt.

Gerade bei den kleinen Walnüssen braucht es Unmengen, bis eine Satteltasche voll ist.

„Spirituell“ genieße ich derzeit ein völliges Nichtwissen, was dieses Ereignis ist. Und so interessanter erscheint es in allen Details. Es ist, allem relativen Wissen (das ich ganz gerne selber nutze) ein „unbekanntes Land“.

Und das fängt gleich hier an, wo es dem Wesen nach auch immer ist. 🙂

Eigentlich ist Leben so „abgefahren“, dass keine der menschlichen Fantasien wirklich mithalten kann, auch keine „spirituellen Fantasien.“

Es ist daher auch völlig egal, auf welcher sozialen Bedeutungsskala ein Ereignis stattfindet. Und ich überlege immer mal wieder, etwas zu malen, aber verblasse dann wieder vor dem „Meister“. Und mir bleibt nur persönlich impotente Bewunderung des wahren Könners.

Und sie liegt, diese Bewunderung, in der Tiefsinnigkeit und Komplexität dieses Ereignisses.

Und ob ich es als „virtuell“ oder „real“ sehen, alles Scheinvergleiche im Ereignis, in der „Virtualität“, in der die persönliche Instanz nicht über diese Ebene hinausreicht, sondern aus ihr geboren und von ihr getragen wird.

Was will ich nun mit all den Nüssen? Da greife ich oftmals gar nicht mehr vor, versuche selber zu erzählen, sondern warte ab, wie die Erzählung weiter geht.

Denn das Leben bleibt „der Meister“, dem ich das Wasser nicht reichen kann und von dessen Gnade ich lebe.

Und so lasse ich mich derzeit gerne vom geheimnisvoll Unbekannten erzählen, und es ist mir nicht so dringend, die „Erzählung“ zu bestimmen.

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