Der Mensch

glaubt eben am liebsten, was er glauben will- Und dieses „will“ hat weit mehr emotionale als intellektuelle Beweggründe. So wirkt auch die oder der, die oder der das verkündet, was ich gerne hören würde, wie ein Erlöser.

Ich sah gerade ein YouTube eines Interviews auf Fox (USA) in dem ein Wissenschaftler behauptete, das sei alles nicht wahr, betreffend Klimawandel, und studierte die Kommentare.

„Ich will aber, dass es so und so ist.“ Und wer einem wenigstens die Illusion (wider besseres Wissen) erhalten vermag, sei der Erlöser. 🙂

Was mich immer wieder fasziniert, ist die Tatsache (relativ gesehen), dass der geschehende Moment, genau so, wie er geschieht, aus vielen Milliarden Jahren Geschehen hervorgeht.

Warum es so geschieht, wie es geschieht, einschließlich des Geschehens meiner selbst, ist auf einem Mistberg gewachsen, in dem es seit Jahrmilliarden gärt.

Und der hat dann den „Tobi“ ausgespuckt, als eine seiner Mikroben, mit der Aufgabe, sie hier Gedanken zu machen, wie es so weit kommen konnte?

Ich versuche das gar nicht aufzuklären, denn hoffnungslose Fälle lässt man am besten ruhen: „Wie kam es zu mir selbst?“

Praktisch am Menschen ist, dass er auch funktioniert, ohne dass er das weiß.

Das ist ja auch so mit persönlichen Fähigkeiten, Unfähigkeiten, Vorlieben. Woher kommen die? Eine schier endlose Geschichte. Schulterzucken.

„Warum bin ich der, der ich bin?“ Jahrmilliarden wurde an mir „herum-gevögelt“ (humoristisch gemeint). Und dabei ging es meist nicht sehr rational zu, das nahm verschlungene Pfade.

Und das ist das Ergebnis, zu dem ich persönlich wenig beigetragen habe, aber als Zwischenergebnis existiere. 🙂

Wo soll ich mich nun beschweren? Alle Schuldigen schon lange tot.

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