denn bei Lichte betrachtet wissen wir erstaunlich wenig und bilden uns gerne viel zu viel auf dieses wenige ein.
Wenn ein Kurs, dann vielleicht: „Wie entdecke ich den Deppen in mir?“, denn um den Deppen zu erkennen, muss ich immer erst den Deppen in mir erkennen.
Der Depp in mir ist kein Feind, sondern der, der von seinem Irrtum erlöst werden will.
Als Mensch bin ich weit mehr ein von „Instinkt“ getriebenes Tier, als eine Instanz der mirakulösen Vernunft. Aber es ist immer besser, ich erkenne es an, als ich gebe mich Illusionen hin.
Erst wenn der Depp in mir sichtbar ist, wird er auch in der Welt sichtbar:
Es erscheint dann zwar vieles äußerst peinlich, aus der Sicht der Vernunft, aber das ist diese ganze Veranstaltung letztlich.
Einfach nur: peinlich. Und damit muss ich leben, kann ich leben, denn in der Erkenntnis des Deppen liegt auch etwas Heilung.
Wir können ja froh sein, dass uns nicht noch Außerirdische bewerten und mir ein geistiges Armutszeugnis ausstellen, wie wir gerne vielen Tieren.
Aber auch als Depp kann ich mich durchschlagen, auch durch das „spirituelle Thema“.
Ich muss halt einfach immer nur damit rechnen, mich selbst geirrt zu haben: selbst der Depp im Thema zu sein.
Wissen bildet die Körperlichkeit des Verständnisses, davon ist viel unbewusstes Wissen, Genetik, und vieles wird dadurch erleichtert, auch in der Reform eigenen Wissens, erkenne ich substanziell nicht dieses Wissen zu sein, um mich selbst sein zu können/ dürfen/ was auch immer: das richtige Selbst.
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