und ich sollte dringend putzen, selbst das Smartphone ist dick mit Asche bedeckt.
Aber wenn ich heimkomme, koche ich gleich. Und danach faulenze ich meist nur noch, was heißt, ich lese Nachrichten und schaue auf YouTube, was die Menschen für erstaunliche Dinge treiben.
Das Problem an einem Protest gegen bestehende Umstände ist der, dass ich ein brauchbares Alternativmodell aufzeigen und vorleben müsste/ sollte.
Das kapitalistische Glücksversprechen über das viele Spielzeug ist verlockend, und in jeder Frau wie jedem Mann lebt ein Kind, das gerne Spielzeug hat.
Der Legende nach war Shiva der erste Asket. Solche Geschichten stehen symbolisch für die Selbsterkenntnis, die im Wesen das sogenannte „Nichts“ zeigt, um das die Geschichten um den Gott Shiva kreisen, einige mehr nüchtern, einige mehr bunt, einige ertrinken in Kitsch, wie es dem Konsumenten beliebt. 🙂
Nachdem Shiva erkannt hatte, was er ist, war ihm vieles nicht mehr so wichtig. Zum Beispiel sparte er sich den Frisör, überflüssige Kleidung und den Kauf von Seife. Er machte es wie Kali Rex. Ein Aschebad gehen Läuse und Milben.
Er zog sein persönliches Glück mehr aus dem, was einfach da war, ohne dass es immer wieder neue Verlockungen brauchte. Ein neuer Dreizack mit vergifteten Enden, oder Widerhaken, oder statt Dreizack eine Schrotflinte?
Einen für den Sonntag, einen für den Montag, einen vergoldeten, einen mit eingebautem Snartphone?.
Und das ist das Problem in der Diskussion um den Klimawandel. Das kapitalistische Glücksversprechen braucht immer neueres und größeres Spielzeug, damit das Hamsterrad sich weiter dreht.
Und dieses Hamsterrad des Kapitalismus hat sich auch über die Spiritualität gelegt.
Shiva kam also in einen Zustand, in dem ihm das meiste so recht war, wie es war. Und weil er vielem nicht hinterherrannte, wozu auch, ist er schon zufrieden, nannte man ihn einen Asketen.
Ein Asket war also ursprünglich einfach ein zufriedener Mensch. Mit dem zufrieden, was er hatte. Shiva hatte sich selbst als die Quelle des Ereignisses erkannt. Und das veränderte seine persönliche Beziehung zu den Ereignissen.
Er selbst und das selbst, die Quelle der Ereignisse sind ja dasselbe Wesen.
Und das ist die aus der Selbsterkenntnis geborene neue Beziehung zum Selbst, die persönlich ist. Das Thema Hingabe kreist um diese persönliche Beziehung.
Nach dem Erwachen findet eine Art „Beziehungstherapie“ zwischen Selbst und Persönlichkeit statt.
Die Vater-Sohn-Therapie, die für Jesus am Kreuze endete. 🙂
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