versuchen, den subjektiven Beobachter so weit zu relativieren, dass wir von einer objektiven Welt sprechen können, aber wir können letztlich nur so tun, als ob, und das müssten wir im Hinterkopf behalten, denn es gibt letztlich keine Welt ohne Beobachter.
Der Beobachter ist, „spirituell“ gesehen, ein physikalischer Bestandteil des Ereignisses. Da wir derzeit wenig mit dem Beobachter anfangen können, ist es eine gute Idee, ihn erst einmal als Frage etwas beiseite zu stellen, aber dadurch ist er nicht weg, die Frage nach seiner Rolle bleibt offen. 🙂
Was soll der Beobachter in dieser schönen Welt, die ganz von alleine funktioniert? Wenigstens so lange, bis eine Instanz, der subjektive Beobachter, die Veranstaltung umzugestalten gedenkt.
Gott hat sein Werk vollendet, das Universum funktioniert tadellos, dann tauchen überall kleine Pfuscher an seinem Werke auf. Wanzen, Läuse, Viren, und beginnen mit der Umgestaltung.
Neutral gesehen läuft das Universum rund. Was hat dann hier der Beobachter zu suchen? Er pfuscht in tiefster Ignoranz vor der Pracht des Werkes in der Veranstaltung herum, baut Autos und Unfälle und wirkt wie eine weitere Kraft im Ereignis, zwar basierend auf den Naturgesetzen, aber dabei, sie kunstvoll in alle Richtungen zu seinen persönlichen Zwecken zu verbiegen (auszunutzen).
Und mit ihm wird selbst das Missverständnis über das Ereignis zu einer mit gestaltender Kraft des Ereignisses, als hätte der Wahnsinn einen Weg gefunden, sich zu materialisieren.
Und da wir diesen Beobachter derzeit als unterscheidbare Kraft nicht greifen können, können wir ihn natürlich einmal zur Seite stellen, was nur im Verständnis möglich ist.
Real kann ich den Beobachter nie zur Seite stellen. Und das wird gerne dabei übersehen. Im Verständnis kann ich in vielem so tun als ob, als ob ich ein König wäre, eine Pflaume, ein Mensch, äh, nicht hier wäre, nicht das Hier wäre, nicht das Selbst wäre…
Ich kann im Verständnis so tun, als wäre ich nicht das Selbst, darüber hinaus ist das unmöglich, real ist es unmöglich. Und real ist es unmöglich, Subjekt und Objekt wirklich so zu trennen, dass Subjekt und Objekt übrig bleibt.
Sie tauchen gemeinsam aus dem Selbst auf, dem eigentlichen „Beobachter“. Und hier verschmilzt auch „Bewusstsein“ und „Wirklichkeit“ zur rätselhaften Ursubstanz, die „das Selbst“ genannt wird.
Und wir können diese physikalische Ursubstanz nur wahrnehmen, da in ihr Objekt und Subjekt zur eigentlichen physikalischen Grund“substanz“ dieses Universum verschmolzen sind:
„Ich bin“.
Wir denken gerne, die Materie verleiht uns dieses Gefühl nach Wirklichkeit. Betrachte ich dieses Gefühl genauer, erkenne ich, dass es unabhängig von der Erscheinung ist und die Erscheinung eigentlich „leer“ (nicht Träger dieses Gefühls ist).
An der Basis alle Wahrnehmung, was Denken und Fühlen einschließt, verleiht ihnen nur eines „Wirklichkeit“: das Selbst.
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