Manche sagen: „die Suche müsse aufhören.“

Aber was ist „Suche“ anderes, als mich ständig selbst mit dem Unbekannten zu konfrontieren, dem Neuen, dem Unerwarteten, dem vorher Unvorstellbaren?

Und hier ist das Selbst wie eine ewig frische Quelle, aus der völlig unverdorbenes Wasser sprudelt: immer ganz neu. Immer wieder ganz neu.

Und wer darin ein Ende erwartet, kann ewig warten, warte „bis die Suche aufhört.“

Ich kann aber auch jetzt schon, und immer, das richtige Selbst sein:

Frei davon, die Frage nach mir selbst an der richtigen Kleidung festzumachen, trotz allem Kopfzerbrechen, was ich bei diesem Wetter am besten anziehe?

Auf einem Auge schaue ich zu (Meditation) und auf dem anderen mache ich, was ich mache (Gestalt).

Und nun der Trick: Richte ich meine Aufmerksamkeit auf das, was still steht, scheine ich stillzustehen, richte ich sie auf das Auge der Gestalt, scheine ich mich zu bewegen.

Und so kann ich meine persönliche Geschwindigkeit im Empfinden etwas steuern.

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