Ich darf einen Widerspruch zwischen „persönlich“ und „nichts“ vermuten. Das darf ich, sollte mir aber darüber nicht zu sehr das Hirn verrenken, denn gerade die Widersprüche hegen die intimste Beziehung zwischen sich selbst. Wer mit wem? Unklärbare Frage. Wo die Antwort sichtbar sein könnte, fehlt ihr das Gegenüber.
Im gewohnten Ablauf der Ereignisse, empfinde ich persönlich am Angenehmsten, zu nichts zu werden.
Im Erwacht-Sein reiche ich persönlich in einen persönlich leeren Raum, der alles unmittelbar miteinander verbindet. Als wären in ihm alle möglichen Zustände gleichzeitig wahr.
Und würden sie sich in diesem Augenblick nicht alle einfach gegenseitig auslöschen, gäbe es sehr viel zu sehen. Sichtbar ist so einfach auch nur das, was hier unerklärlich geschieht, allerdings mit dieser Erweiterung in den Raum der Ewigkeit.
Und wieder darf ich darin einen Widerspruch vermuten, der eine müsste weg sein, damit der andere sein kann. Es lohnt sich auch hier nicht, sich das Hirn zu verrenken.
Ich kann einfach nur ein Mensch und dazu die ganze Wirklichkeit sein, das ganze Universum. Und mögen sich beide bis ins letzte Detail widersprechen.
Ich kann sein und kann gleichzeitig nicht sein. Und wer diesen Trick beherrscht, ist als Mensch einerseits der ganz normale Depp, den die Evolution hervorbrachte, in der Pracht seiner Unfähigkeit, und gleichzeitig das Selbst. Und gleichzeitig der „Ehestreit“ der Trinität.
Und wie das alles zusammenhängt schwebt in einem Schwarzen Loch persönlicher Unsichtbarkeit, über das viel spekuliert, aber umso weniger gewusst wird.
Das Problem ist, dass es im Bewusstsein keinen wirklich Fremden gibt und sei es der abstruseste Ausserirdische. Beide verbindet immer dieselbe Uridentität.
Die Ewigkeit. Zu nichts zu werden ist empfunden sich in diese Ewigkeit fließen zu lassen, mit ihr zu fließen, was aber nicht heißt, dass ich dazu anders sein müsste oder einem anderen Hirnfurz als meinen persönlichen folgen müsste.
Ich fließe in das, was sie wirklich trägt. Der Mensch bildet sich gerne ein, Dinge zu tragen, die er wirklich weder trägt, noch in ihrer Komplexität tragen könnte.
Und die Weisheit der Erleuchtung ist die, mich auf die Dinge beschränken zu lernen, wo mein Part dann wirklich gefragt ist. Und das sind erstaunlich wenige und meist recht einfache Dinge.
Der Mensch ist aus der Sicht des Selbst nicht völlig entmündigt, aber auch nicht wirklich mündig. Dazu ist ein ein zu großer Depp. Und das Selbst nimmt Rücksicht darauf.
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