Ewig.es

„Ewig es“ heißt nichts anderes, als auf ewig bin ich Nichts. Und dieses Nichts bin ich vollständig in jedem Augenblick, denn es ist der Augenblick.

Temporär kann Ich alles sein… doch wer wählt im Nichts ohne einen Zweiten?

Temporär kann ich sogar wählen… doch wer wählt über „Wahl“ und „keine Wahl“ ohne den Zweiten?

So erscheint vieles im Thema als Widerspruch, und warum? Da die Unterscheidung fehlt… in welcher Beziehung das eine oder das andere gilt.

Gibt es eine Wahl? Gibt es keine Wahl? Ohne Unterscheidung eine Frage für Deppen.

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Schein und Sein

sind nicht getrennt. Aber ich brauche mich nicht zum Deppen des Scheins zu machen. Es spricht auch nichts dagegen, mit ihm zu spielen und ihn zu genießen.

Im Thema muss ich mich erst einmal entkleiden, verliere nicht nur mein Geschlecht, sondern alle, die auf innere Werte hofften, als die wahre Substanz des Scheins, werden auch noch enttäuscht.

Und wer hoffte, nichts bleibt übrig, wird auch noch enttäuscht. Denn übrig bleibt Alles.

Und selbst die Unterscheidung zwischen Schein und Sein strandet auf dem heimtückischen Riff des Alles, was eigentlich Nichts ist… also diesem heimtückischen Nichts, was alles ist.

Der Eisberg, an dem die unsinkbar geglaubte spirituelle Titanic zerschellt.

Was ist „wahre“ Natur? Und wer diese Frage nun schwer wie Blei nimmt, begegnet dem schallenden Gelächter der Meister. Und wer sie nicht ernst nimmt, bekommt ihren Spott zu hören.

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In Frankreich

geht an der Kasse alles viel langsamer. Der klassische Schrecken ist die Oma, die in ihrer Handtasche 20 Geldbeutel hat, aber den richtigen nicht findet.

Dann greift sie zum Scheckbuch – und jeder in der Schlange weiß, was das bedeutet – denn nun findet sie den richtigen Kuli in ihrer Handtasche nicht. Und sollte sie den finden, geht es auf die Suche nach der richtigen Lesebrille.

Und irgendwann beginnt das Ausfüllen des Schecks in Zeitlupe.

Aber das ist ungerecht, denn gestern stand vor mir ein Knabe und zückte einen Geldschein, der kunstvoll auf 0,5 cm2 gefaltet war. Es dauerte einige Minuten, bis die Verkäuferin das Kunstwerk entfaltet hatte und dann bekam er die Quittung. Und es dauerte und dauerte, denn nun begann der Faltvorgang der Quittung.

Ganz versunken stand er da und faltete und faltete und faltete… und die Verkäuferin begann sichtlich zu stöhnen und reichte mir zuletzt die Ware über seinen Kopf hinweg, denn er war weder ansprechbar, noch gewillt, die Kasse vor Vollendung der perfekten Quittungs-Faltung zu verlassen.

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Im Traum

wurde ich zum Eigentümer einer Drogentauschbörse und ohne einen Finger zu rühren in kürzester Zeit steinreich.

Nicht anderes sind diese Dopamintauschbörsen, die man „sozialen Medien“ nennt.

Es war faszinierend, denn eigentlich hatte ich nichts getan, tat nichts und schaute nur fasziniert zu, wie das von selbst flutschte… und ich nicht verhindern konnte, zum größten Drogenbaron auf Erden aufzusteigen: „Dopamin“ und andere körpereigene Drogen.

Der Vogel wird nicht zu Opfer der Modeindustrie, da er fertig angezogen auf die Welt kommt. Bösartigkeit des Lebens oder Gnade?

Osho wurde von Medikamenten abhängig, da ihn seine Anhänger als lebenden Christbaum für „Gurumoden“ missbrauchten. Verständlich, dass er nur unter Drogen die Barbiepuppe im Thema spielen konnte.

Ramana entging diesem Schicksal knapp, da er es im Thema Kleidung sehr knapp hielt. Eigentlich gerne noch knapper, aber das hätte eine moralischen Aufschrei gegeben.

Sadhguru weiß, was „das Volch“ sehen will und hat einen Kleiderschrank von 10.000 m2 für den Edelsadhu.

Auf Netflix läuft alles wie ein gestyltes Würstchen herum… egal wie tief der Urwald, wie groß die Katastrophe: Hauptsache Drei-Wetter-Taft im Weltuntergang.

Und jeder Youtuber hat inzwischen ein Versandhaus für Followermoden. Hauptsache das passende Shirt.

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In der Spiritualität

ist das was IST (wirklich hier ist) immer gratis… und die spirituelle Illusion dazu kostet extra. Und ist meist kontraproduktiv. Denn es geht dem, der das Thema ernst nimmt, um das, was IST und nicht um die spirituellen und religiösen Illusionen darum herum.

Diese letzten Beiträge, noch den zur Angst, der irgendwo im digitalen Lokus verschwand, sind die Einführung in das Thema „Atman Vichara“ : „Die Betrachtung des ICH“… die „Selbstbetrachtung“, die zur „Selbsterkenntnis“ führen soll.

Es reicht dafür immer genau das, was HIER ist… und den ganzen Rest darf ich unbesehen – geht es mir ums Thema – entsorgen. Alles was kommt und geht, was ich jetzt weiß, morgen vergessen habe, was ich morgen vielleicht weiß, gestern womöglich wusste, ob ich als alt oder jung erscheine, griesgrämig oder freudenstrahlend, optimistisch, pessimistisch, ängstlich, selbstsicher… alles nicht relevant.

Ich brauche in der gesamten Vichara, von hinten bis vorne, von oben bis unten, zu keinem Zeitpunkt ein Staubkorn mehr, als von selbst HIER ist, hier IST.

Weder Gnade noch Ungnade, Guru noch Deppenprophet… nur mich selbst. Und darin so nackt, einfach, wie ich gerade selbst bin, ohne Anspruch auf ein Morgen, ein Gestern, ein anders… was IST.

Und hier beginnt – und hier endet – jede Vichara und jeder Ausflug… in dieser völligen Einfachheit.

Und daher ist diese Spiritualität eigentlich unverkäuflich. Für was sollte ich bezahlen, bin ich jeden Augenblick das, was ich bin – gratis und von im Wesen selbst? Das Selbst.

Wer bin ich?

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Mancher Guru

der immer „umarme die Angst“ predigte, hängt heute am Rockzipfel eines indischen Röckchengurus und spielt den Deppen.

Anspruchslos ist das Thema also nicht – und auch die Schwurbelformel „umarme die Angst“ gerne ein Placebo… als ginge sie dann weg… als wäre sie zu heilen…

und am Ende: „am Rockzipfel eines indischen Röckchengurus“…

wenn es überhaupt eine „Erlösung“ gibt, dann die, darauf zu verzichten… was es nicht gibt, ist nur als Illusion im Angebot.

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Hinter aller Fassade,

wie schwer errungen, wie teuer gekauft – und kostete sie Billionen von Euro – wissen wir substanziell nicht, was dieses Ereignis ist, und haben keinerlei substanzielle Sicherheit in diesem Ereignis.

Nicht anderes ist das, was mit „in den Händen höherer Macht“ gemeint ist. Der spirituelle Begriff „höhere Macht“ beinhaltet nicht, das irgend jemand wüsste, was „höhere Macht“ ist. Er beinhaltet auch unser Nichtwissen darum, was sie wirklich ist…

was bedeutet das im Thema Hingabe?

Irgendein „Deppenglaube“ über „höhere Macht“?

Nein, vor ihr bin ich substanziell nackt (im Wissen) und schutzlos (im Sein).

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Man darf mir ankreiden,

meine letzten beiden Beiträge betreffend, dass ich das alles „zu negativ“ sehen würde. Aber das kommt auch gerne von Leuten, die „Angstbewältigung“ als Flucht in rosige Szenarien sehen, so illusorisch sie nüchtern betrachtet sind.

Wenn ich nur an den „Deppen mit Bart“ glaube – heute reicht zugegeben schon ein Trump (das Niveau ist gesunken), dann… Wenn ich nur diese oder jene Scheiße glaube – wider besseres Wissen – dann… bin ich „geheilt“.

Es gibt keine Heilung vor der Angst. Und das ist von der Natur auch gar nicht beabsichtigt. Es gibt Deppen, die das Thema „Existenzangst“ so interpretieren, als müsste ich nur an den „richtigen Mist“ glauben… dann ist sie weg, mirakulös geheilt… der „Mann mit Bart“ -heute „der Mafiosi“- wird es schon richten.

Das ist so, wie wenn ich die Alarmanlage ausschalte – im Glauben, kann sie nicht losgehen, kann auch niemand in das Haus einbrechen.

„Deppen der Angstbewältigung“.

Ich muss völlig nackt am Abgrund stehen. Und wenn ich dann noch „ja “ zur Angst sagen kann, dann sind wir am Anfang des Themas „Angst“bewältigung““:

„Angst“ ist ein Freund, der gerne verkannt wird.

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Extremereignisse

Extemereignisse sind nicht gefährlich, weil wir sozial nicht mit einem Extremereignis umgehen könnten, sondern weil sie einen „Pull-Effekt“ erzeugen und somit immer das Risiko zu einer Kaskade von Extremereignissen bergen.

Ein schönes Beispiel ist der KKW-Unfall in Fukushima nach dem Tsunami. Wir können uns auf jedes Extremszenario vorbereiten, aber tun diese gerne in der Naivität, dass es dann nur dieses eine wäre. Dabei unterschätzen wir gerne diesen Kaskadeneffekt. Was als Einzelfall durchaus beherrschbar wäre, theoretisch, ist es in diesem Kaskadeneffekt nicht mehr. Vielleicht schon einfach dadurch, dass niemand mehr vor Ort ist oder der Ort nicht mehr erreichbar ist.

Und je extremer die Lage von selbst wird, desto so eher sinkt auch noch die vorausschauende Qualität des politischen Personals, wie wir in dieser Phase des Neonationalismus global erleben dürfen. Zugegeben sind das alles immer nur Tendenzen. Aber jede ist ein Baustein zu einem möglichen Kollaps einer Zivilisation.

„Eins kommt zum anderen“, die verkürzte Darstellung, denn ein Extremereignis zieht andere an. Und ich, das ist meine subjektive Sicht, sehe in vielen dieser „Sicherheitsprognosen“ inzwischen mehr Naivität als realistische Einschätzung, „Sicherheit“ als eine Prognose im günstigsten Szenario für den betreffenden Einzelfall.

Wenn wir ehrlich sind, müssten wir zugeben, dass der Mensch wenig geeignet ist, mit Extremereignissen umzugehen. Dazu gehört auch die Psyche. Wie stabil ist sie überhaupt noch im Extremszenario? Schon in dieser gar nicht so extremen Pandemie stellt sich sichtlich diese Frage. Das Personal kann sowohl physisch nicht mehr vor Ort sein als auch psychisch – also schon psychisch womöglich nicht mehr mit der Situation so umgehen können wie in der Prognose angenommen.

Ein Kollaps findet auf vielen Ebenen gleichzeitig statt, die sich gegenseitig verstärken. Und lese ich zum Beispiel über die neueren Erkenntnisse bezüglich der Klimaerwärmung, wissen wir auch hier noch viel zu wenig über die Pull-Faktoren, die plötzlich mit ins Spiel kommen und das Szenario potenziell unkontrollierbar machen.

An dieser Stelle macht sich der Mensch weit mehr vor, malt sich alles gerne rosiger, als er real wirklich beherrschen kann. Der Mensch gibt „das Heft“ weit früher ab, als er sich heute gerne einbildet, bis wann er noch „alles“ in der Hand hätte.

Und zuletzt ist alles nur noch eine Schar kreischender Hühner, von denen jedes in eine andere Richtung läuft, sich versteckt – und welches dann überlebt oder nicht: der reine Zufall.

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Impfung und…

Am frühen Morgen führte ich nochmals eine Diskussion mit Ursula über die „schreckliche“ Impfung. Und was mich ankotzt, sind diese Diskussionen von Impfschwurblern aller Couleur, die alte Leute so verunsichern, dass sie sich einem völlig überflüssigen Risiko aussetzen.

Wenn ich selbst in einem akademischen Metier tätig war, weiß ich, dass in jedem Fachbereich Deppen herumlaufen und kann solche Diskussionen besser einschätzen. Aber viele, insbesondere gerade älteren Leute, die in dieser Pandemie ein hohes Risiko tragen, werden durch diese Deppen so verunsichert, dass es völlig überflüssige Tote gibt.

Und an diesem Punkt hört bei mir das Thema Toleranz auf, da eine Lage – wie derzeit in Deutschland und viel stärker in Osteuropa – überflüssig wie ein Kropf ist. Wenn dann kleinkariert religiöse, politische oder spirituelle Deppen (und ja, zu diesem Begriff stehe ich) das für ihre Zwecke nutzen, geht mir die Galle hoch.

Dann stehe ich – wie heute Morgen in der Nacht – und versuche es mit Engelszungen. Und ich bin nicht als Diplomat geboren.

Mein Vater litt unter schizophrenen Schüben mit Verfolgungswahn, was ihm zuletzt das Leben kostete. Und so ähnlich kommen mir einige dieser „Erleuchteten“ vor. Sie sehen nur noch Bedrohungsszenarien, völlig irrational, die große Weltverschwörung, „Q-Anon“ lässt grüßen, liegen dann mit der geladenen Pistole bibbernd im Bett.

Einen viel anderen Eindruck habe ich von einigen dieser Neo-Propheten nicht. Ich kann nur warnen. Nicht, weil ich so gut bin, ein Genie wäre, sondern weil ich selbst unter solch einer toxischen Vaterfigur aufgewachsen bin.

Ja, die können auch durchaus charmant und nett sein, haben alle ihre spezifische Genialität, stehen aber auch hilflos vor ihrem eigenen Problem, haben sogar in ihren Schüben Erleuchtungserlebnisse.

Eine meiner letzten Diskussionen mit meinem Vater kreiste darum, wie er in das Selbst rein- und rausfiel… jetzt bin ich drin… jetzt falle ich wieder raus. Damals war ich noch nicht „erwacht“, konnte nicht helfen… so wenig wie meinem Onkel. Und auch heute wäre mögliche Hilfe durch mich eher zweifelhaft.

Leute, das ist meine Warnung, seid mit solchen Menschen einerseits nachsichtig aber auch extrem vorsichtig.

Wirkliches spirituelles Erwachen ist auch heute dieselbe Rarität, die es historisch immer war. Und keines ist wirklich „rein“, frei von persönlicher Verzerrung. Auch bei mir nicht. Und es laufen im Thema viele Illusionisten wie auch Wahnsinnige herum.

Daher ist der wirkliche Guru NUR das Selbst. Und wo das Thema auf den Menschen trifft, dominiert gerne der relative Wahnsinn in seinen mannigfaltigen Spielweisen. Und gegen den ist kein Kraut gewachsen.

Und warum mich das Leben gerade immer wieder mit dem Wahnsinn im „spirituellen Thema“ konfrontierte, der Naivität und seiner emotionalen Ersatzfunktionen, weiß ich nicht.

Ich versuche daher zukünftig mehr die praktische Seite auszuleuchten, wie ich selbst als Mensch zum Selbst eine Beziehung aufbauen und vertiefen kann, Atman Vichara im energetischen Ich wie im Aspekt des Bewusstseins… was nicht mehr als die endlose Baustelle ist, die das Thema seit Jahrtausenden war.

Was Milarepa seinem letzten Schüler als Hinweis zeigte, war sein mit Schwielen übersäter Arsch… als der Hinweis, wo wir im Thema sozial real stehen.

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