Hingabe heißt nicht,

dass ich dazu einem Guru oder einer Aussage über das Selbst den Arsch küssen müsste. Hingabe beruft sich auf nichts, ist kein Glaube, sondern Erkenntnis.

Und sie hat keine wahre Form. Wer denkt, Hingabe hätte eine wahre Form, so und so muss ich mich verhalten, um hingegeben zu sein, befindet sich schon auf dem Weg für Trottel und Aussagen-Gläubige.

Ich habe daher auch keine Lust, den Herzchen-Heiligen zu spielen, auch nicht die Rolle eines bedächtigen Intellektuellen, was ich alles nicht bin. Hier gibt es eben nur meine persönliche Hingabe zu sehen.

Und die ist nicht dazu auserkoren, jedem zu schmecken.

Hingabe ist die Erkenntnis, in den Händen „höherer Macht“ zu sein, nicht der Glaube daran.

Und dazu muss ich keinen Deut wissen, was diese höhere Macht ist… ich bin einfach nicht getrennt zu ihr und fühle mich nicht getrennt von ihr. Und diese Ausrodung des „Trennungsgedankens“, was im Wesen das Gefühl ist, getrennt zu sein, ist die Frucht der Selbst-Erkenntnis, die sich vertieft.

Und in dieser Vertiefung der Erkenntnis wird das persönlich-emotionale Trennungsgefühl erodiert. Dieses Trennungsgefühl ist irrational und sitzt sehr tief. Und es gibt keine Heilung im Glauben, nur in der Erkenntnis.

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Ich kann also guten Gewissens

nur sagen, dass das Selbst existiert und größer als das erscheinende Ereignis ist. Und es steht auch zu nichts in Widerspruch was geschieht. Nur ist die Deppen-Spiritualität in der Frage, was nun das Selbst sei, nicht zielführend.

Wir wissen schon nicht, was die Materie ist. Und wo die Naturwissenschaft gute Arbeit leistet, so temporär immer der Stand des Wissens ist, so tritt ihr die Deppen-Spiritualität oft völlig kontraproduktiv (in der Frage nach dem Selbst) in die Beine. Und zu was für einer Deppen-Veranstaltung dabei die angebliche Spiritualität wird, können wir im Rahmen dieser Pandemie beobachten.

Lauter Erkenntnis-Deppen mit einer großen Guru-Klappe und viel Müll dahinter. Und ja, ich sage es so, wie es hier erscheint. Es ist zum Kotzen.

Da waren viele der Alten, und das in viel schlechteren Wissensumständen, wesentlich besser.

So bleibt dir, sofern dich das Thema „Atman Vichara“ interessiert, nur selbst zu schauen und einfach einmal auf die ganzen Herzchen zu verzichten.

Natürlich kann Nichtwissen und Weite irritierend sein, Angst machen, aber die Geborgenheit am Rockzipfel eines Röckchen-Gurus ist letztlich nur Illusion, mit der du dir deine eigene Erkenntniskraft vernebelst, da du zwanghaft (aus emotionalen Bedürfnissen) an irgend einen Mist glaubst.

Keine dieser Q-uasselbuden kann dir in ihren Aussagen die Geborgenheit geben, nach der du dich sehnst. Glaube ist ein Placebo, das nur bei Deppen wirkt.

Lass dich irritiert sein, Angst, was auch immer, in der Frage alleine zu stehen… nur der Mutige, nur die oder der, der es wagt, über diesen Unfug hinaus zu blicken, wird auch wirklich fündig.

Der Rest bleibt Sklave von Bauernfängern, die meist der spirituelle Tiefgang einer Schlammpfütze auszeichnet.

Du bist derzeit – so sieht es aus – im Thema weitgehend alleine. Und wer das nicht tragen will, den Weg nicht gehen will, dem bleibt noch der Glaube an irgendeinen Mist… aber er wird dich nicht heilen, nicht die Geborgenheit in der offenen Weite geben, nach der du dich sehnst.

Das kann nur die Weite, daher schwieg Ramana. Denn was im Thema gesagt werden kann, ist letztlich nur Scheiße, relativ zum Selbst gesehen.

Und immer noch kreist der Falke…

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Wenn ich davon spreche,

dass das Universum „virtuell“ ist, muss ich immer berücksichtigen, dass unser Verständnis über Virtualität sehr begrenzt ist. Dieser Begriff („virtuell“) stellt nicht die Existenz des Universums in Frage, also verneint seine Existenz, sondern behauptet, dass es von etwas getragen ist, was nicht zu diesem wahrnehmbaren Universum geworden ist, obwohl es dieses Universum hervorbringt und trägt.

Und was das ist, auf Qualitäten hin gesehen, weiß ich nicht, da es in gewisser Weise wie „außerhalb“ unserer wahrnehmbaren Dimensionalität (Raumzeit) steht, aber nicht weit weg (zeitlich oder räumlich), sondern direkt und unmittelbar tragend (hier).

Das Problem des Verständnisses in dieser Frage ist einfach. Es ist ein Instrument in der Raumzeit und kann nicht direkt über die Raumzeit hinausblicken. Es ist ein „Auge“ in die Raumzeit.

Daher erscheint für das Verständnis alles, was über die Raumzeit hinausgeht, als „Leere“: „leere Präsenz“: seiend, aber nicht als Inhalte (relative Ausdehnung) wahrnehmbar.

Und ob das nun höhere Dimensionalität (noch mehr Dimensionen) oder gar keine Dimensionalität ist, bleibt reine Spekulation. Und das eine schließt das andere auch nicht aus.

Was also das Selbst (unabhängig der erscheinenden Welt) ist, von dem Ramana und andere sprechen, können wir derzeit gar nicht sagen. Ich kann sagen, dass es existiert, aber damit ist auch schon so ziemlich das Ende der derzeitigen Fahnenstange erreicht.

Dieses Erkenntnis des „Höheren“ hat aber persönlich eine beruhigende Wirkung, die ich persönlich so oder so interpretieren mag, als Mann mit Bart, Leinwand der Welt, „höhere Macht“… es bleibt ein persönliches Vergnügen ohne wirklich brauchbare Aussagekraft.

Dazu wird vielleicht, was weiß ich, eine Physik der Zukunft etwas greifbareres formulieren können, was aber jetzt kein Mangel ist, denn ich bin persönlich durch diese „höhere Instanz“ getragen, egal wie verwirrend das Ereignis derzeit für das Verständnis aussehen mag.

Und das ist der ganz praktische persönliche „Nutzen“, den die Selbsterkenntnis birgt. Und wo ich mich im Thema an „Wahrheit“ versuche, muss ich immer aufpassen, nicht zu viel Gülle über ein unverstandenes Thema zu schütten – und das völlig überflüssig.

So ist „Nirvikalpa Samadhi“ ein Begriff für eine physikalische Ebene, auf der Subjekt und Objekt für uns heute unerklärlich eins sind, ohne die Relativität in Frage zu stellen, noch dass wir derzeit etwas wirklich vernünftiges im Thema zu sagen hätten, was mehr als überflüssige Spekulation wäre.

Ich muss mir diese offene Weite nicht durch die traditionellen spirituellen Deutungen verbauen lassen. Die „Alten“ standen so hilflos im Thema wie wir heute auch, wenn nicht weit hilfloser (was sehr wahrscheinlich ist).

„Offene Weite, nichts von heilig“ ist ein guter alter Zen-Spruch im Thema.

Verhagelter Kleingeist mit Q-Mist-Deutungen aller Art die derzeit dominante spirituelle Realität.

Haltet euch aus diesem mentalen Spiri-Güllegraben am besten fern und schaut selbst nach: „Was ist Ich?“ Und es ist hier, immer hier.

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Im letzten Beitrag

habe ich das Ergebnis von „Atman Vichara“ den weiteren Betrachtungen im Thema voran gestellt. Und das steht in keinem Widerspruch zur naturwissenschaftlichen Erforschung der Welt, noch zu einer „aufgeklärten“ Weltsicht, egal was irgendwelche Q-Gurus oder sonstige Deppen-Gurus behaupten mögen.

Ich habe hier thematisch mit diesem Deppen-Zoo nichts zu tun. Und ich distanziere mich gerne und ausdrücklich davon.

Die Weite im Thema geht über die heutige Naturwissenschaft hinaus. Und noch weiter über dieses sich in dieser Pandemie manifestierenden Deppentum im Thema. Denen mag hinterherlaufen, wer sich dazu berufen fühlt.

Spiritualität ist nun einmal primär kein Thema des Glaubens, wie viele dieser Oberdeppen vermuten, sondern der Selbst-Erforschung.

Und wenn dann „Erwachte“ religiösen Bibel-Deppen wie z.B. meinem Neffen andächtig hinterher beten, oder der Q-Idioten-Religion, bin ich so frech zu behaupten: Was habt ihr Deppen denn wirklich erkannt? Für euch selbst, aus der Selbst-Erforschung? Das ist keine „ich glaube“-Deppen-Veranstaltung. Das ist Forschung, Erforschung, in der jeder Glaube hinterfragt wird, besonders der soziale Glaube, was Ich sei.

Und wenn dann diese Deppen solchen Leitbildern huldigen, stelle ich „erwacht“ infrage, völlig abgesehen davon, dass jeder Depp in gleicher Weise Nirvikalpa Samadhi ist.

„Freiheit“ misst sich an Weite und nicht an mentalem Schwachsinn.

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Wie sich

der Zustand des Universums (Was war vor dem Universum?) im angenommenen Urknall nicht in das Universum aufgelöst hat, so löst sich „Ich“ mit der Geburt nicht in eine Persönlichkeit auf.

Der Zustand „vor“ (relativ gesehen) dem Universum wie der Zustand „vor“ der Persönlichkeit bilden denselben Hintergrund zu allen erscheinenden Ereignissen.

In ihm sind „objektive“ und „subjektive“ Welt zum „Herz“ verschmolzen: Nirvikalpa Samadhi.

So bildet Nirvikalpa Samadhi den Hintergrund zur Raumzeit, ohne dazu in die Raumzeit aufgehen zu müssen.

So bildet Nirvikalpa Samadhi den Hintergrund zu „objektiver“ und „subjektiver“ Welt, ohne dazu in ihnen aufgehen zu müssen, also in seiner Essenz zu Objekt oder Subjekt werden zu müssen.

So steht Ich im Wesen hinter der Raumzeit und blickt in die Raumzeit.

Der natürliche Zustand des Ich ist sein transzendentes Hier-Sein, in dem es Subjekt und Objekt übersteigt und Ursache des Universums wie das Universum selbst ist.

Im Wesen bin ich so weder Subjekt noch Objekt im relativen Sinne, sondern: „Nirvikalpa Samadhi“ oder „Nirvana“… ohne ein relativer Inhalt zu sein, aber auch ohne einem relativen Inhalt zu widersprechen.

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Mein Beileid

mit den Österreichern, sofern hier eine/r mitliest. Wenn ich daran denke, dass ich letztlich wegen dem Impfgeschwurbel Facebook verließ, erscheint mir etwas Mitgefühl angebracht.

Hier gehen die Zahlen zwar auch nach oben, aber bisher ist noch „Ruhe vor dem Sturm“. Und auf einen neuen Shutdown ich eigentlich keine Lust.

Sonne war angekündigt, jedoch radelte ich dann im kühlen Hochnebel nach Bussieres, da ich plötzlich Lust auf Fisch hatte.

Die Hühner bekamen am Morgen Körner, zu Mittag Reis mit geriebener Karotte. Und alle Vögel haben sich versteckt… wohl ist wieder der Falke im Garten.

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In der Digitalisierung

bastelt der Mensch aus seinem „Wahnsinn“ als Spezies eine eigene Welt, die immer mehr zu einer „Inzuchtblase“ menschlichen Bewusstseins wird. Eine Art Parallelwelt, die sich abkoppelt.

Vielleicht biete ich einmal ein kleines Seminar dazu an, bei dem dann alle „Bimmelgeräte“ verboten sind, mit dem Titel: „Ausstieg aus der Inzuchtblase“, was aber eher einem Nikotinentzug gleicht (symbolisch) und dann auch kostet. Hier kostet dann das „weniger“, kostet sonst (sozial) das „mehr“.

Für alles „weniger“ muss dabei also bezahlt werden, auch für Mahlzeiten, die es nicht gibt, da ich ein schrecklicher Wirt bin.

Von der Illusion, dass etwas, was nichts kostet, auch etwas wert ist, habe ich mich verabschiedet und schlage nun wohl den gegenteiligen Weg ein: „Weniger“ kostet mehr als „etwas“.

Und am teuersten ist das Nichts. 🙂

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Gestern schrieb ich etwas

zur derzeitigen Delta-Welle, was ich wieder löschte, denn im Grunde ist es für die Katz.

Das Sunn Tonic ist ein sehr angenehm zu fahrendes und steigungsfreudiges Fahrrad, ideal für Ausflüge in die Umgebung. Im Grunde gefallen mir alle meine Fahrräder. Jedes hat einen eigenen Charakter, dem ich temporär verfalle.

Und ich werde, es ist erstaunlich, immer noch besser, zumindest bilde ich es mir ein.

Seit ein paar Tagen verspüre ich Lust auf dunkle Wälder, denn der Nebel und die düstere Stimmung haben etwas romantisches. Aber heute soll schön werden.

Bobberle kräht im Stall, aber traut sich derzeit nicht vor die Türe. Und ich überlege, mit dem Edge in den Wald zu fahren. Oder eher mit dem Sunn Vertic? Das hatte ich auf Gravel umgerüstet, aber derzeit, für den Winter, werde ich wohl grobe Stollen aufziehen, also es auf MTB umrüsten. Reifen habe ich noch genug.

Es gibt zwei Arten von „Dopamin“. Das eine durch soziale Medien, das den Menschen gerne mit einem Kater zurück lässt. Und das andere durch Sport, am besten in der Stille der Natur, in der Begegnung mit anderen Spezies, das über Stunden als tiefe Befriedigung nachwirkt.

Ersteres ist einfach zu erlangen, letzteres ist anstrengend… wobei ich wieder auf einfache Weise beim Thema wäre… ersteres gleicht eher der Inzucht im humanen Geiste, das andere einer geistigen Befruchtung durch die Größe des Geschehens.

Und immer noch kreist der Falke um das große Thema: „Atman Vichara“. 🙂

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18.11.2021

Am Morgen fuhr ich mit dem Sunn noch Fayl. Mir tut es einfach gut, radle ich ab und zu.

Derzeit optimierte ich meinen Stromverbrauch. So kaufte ich eine 1,2 Watt LED mit der passenden Fassung für die Nachttischlampe und nutze nun wieder einen kleinerer Bildschirm und den Silent-PC.

Derzeit koche ich auch meist auf dem Ofen. Als nächstes schalte ich nun den Kühlschrank ab, denn der ist im Winter überflüssig.

Da sich die Hühner derzeit öfter streiten, wollte ich sie am Nachmittag rauslassen, aber sie hatten keine Lust auf Freigang.

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Corona

Seit dieser Pandemie – und vor dem Hintergrund meiner persönlichen Erfahrungen damit in sozialen Medien – frage ich mich, ob ich überhaupt noch „Atman Vichara“ „lehren“ sollte?

Es gab in der Tradition immer wieder „Meister“, die ihre Schüler baten, zu „lehren“ (oder wie ich das umschreiben will), aber mir mangelt es wieder einmal an allem, der wirklichen Tradition, dem wirklichen „Meister“ und jeglichem „Auftrag“.

Oder ist es besser eine Art „Geheimlehre“, so offen das Selbst in Wirklichkeit ist? Der Vorteil ist, dass ich dann weniger angreifbar wäre, persönlich, im Sinne von: „der Spinner“.

Ich habe keine Antworten auf solche Fragen, keine verbindlichen zumindest. Und mir fehlt auch das pädagogische Geschick. Mit gefallen auch „Erleuchtete“, die in Wut gegen eine Laterne treten, weil sie gerade als Depp gegen dieselbe gelaufen sind… der Mensch sucht gerne den Schein, sucht die Wahrheit des Themas in einer „richtigen“ Gestalt… „verklärt, geläutert… mit Heiligenschein.“

In all diesen Themen bin ich nicht wirklich gut. Und so schwanke ich immer zwischen: „Das musst du nun unbedingt noch schreiben“ und „hätte ich doch nur nichts gesagt/ geschrieben.“

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