Winter und Delta

scheint zu einer brisanten Mischung zu werden. Da ich nicht damit rechne, dass es hier in Frankreich viel besser laufen wird, und ich doch recht viel unterwegs bin (Rad), werde ich nun wieder in den Corona-Modus wechseln und vorerst weniger Besuche machen, bis die Entwicklung klarer ist.

Zudem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich bei dieser Anzahl von Infektionen wieder eine neue Mutante entwickelt und für weitere Aufregung sorgt.

Heute ist der letzte Tag, an dem ich meinen Account auf Facebook reaktivieren könnte, doch fehlt mir immer noch die Lust.

Ich denke daher, ich halte es wie Milarepa in seiner Höhle… zudem war das Eichhörnchen in mir im Herbst so skeptisch, dass ich genug Grundnahrungsmittel für den ganzen Winter habe. Und auch genug Brennholz.

Mein persönliches Programm geht somit derzeit Richtung Winter-Retreat. 🙂

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Rosskastanie und…

Unterwegs sammelte ich Rosskastanien, denn ich experimentiere gerne mit Kräutern. Die letzten Tage erwies sich mein alkoholischer Auszug aus Rosskastanie als wahres „Wundermittel“.

Zum einen schnitt ich mir die Nägel und verletzte mich dabei an einem Zeh, was sich entzündete. Ich probierte es erst mit einem Rosmarinöl, was nicht viel brachte, dann mit dem alten (mehrere Jahre gezogen) Alkoholauszug aus Rosskastanie. In einem Tag war alles weg.

Zum anderen habe ich ein paar Backenzähne mit Hakenwurzeln, in denen noch die Nervenenden stecken, die bei einer Wurzelextraktion nicht gezogen werden konnten. Ab und zu neigen diese zu Entzündungen.

Was mir dann sehr gut hilft: ein Tee aus frischem Gudermann. Und als der nur verhalten half, probierte ich nun diesen alkoholischen Auszug aus Rosskastanie. Und ich war verblüfft, wie gut der wirkte.

Das mag Zufall sein, was weiß ich – (und ich empfehle hier gar nichts – Wirkungsweise und Nebenwirkungen der Rosskastanie müssen selbst recherchiert werden) – jedoch ist sie in meinem Ansehen stark gestiegen.

Ansonsten kaufe ich kein Mineralwasser mehr, setzte dafür einen Tee aus Weissdorn in einer Thermoskanne an. Den finde ich geschmacklich sehr angenehm, aber ob er wirkt, kann ich derzeit noch nicht sagen.

Weissdorn muss mehrere Wochen getrunken werden, um seine Wirkung zu entfalten (um die 6 Wochen las ich), aber er ist einer der Tees, die angeblich (ich empfehle wieder nichts) unbeschränkt getrunken werden können (betreffend unerwünschten Nebenwirkungen).

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Es ist 10 Uhr,

und ich war schon mit dem Rad in Bussieres bei -3°C Einkaufen.

Das fand ich sehr angenehm, zu meinem eigenen Erstaunen. Und es hat mir großen Spaß gemacht, alle Tier am Wegesrand zu grüßen, die dann gleich die Flucht ergriffen: da ist sicher was faul. 🙂

Damit ist nun der Winterbann gebrochen, denn das ist – wie die Hitze auch – ein ganz eigener Genuss. So zwischen -10°C und +38°C kann man gut auf dem Rad unterwegs sein, hängt natürlich von der Luftfeuchtigkeit ab. Trockene Luft ist flexibler.

Angeblich soll es demnächst sogar Schnee geben. Und ich will das Sunn Vertic auf Schnee rüsten und überlege einen Satz Reifen mit Spikes zu kaufen. Dann bin ich für jede Wetterlage gerüstet.

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Die Delta-Welle

wird uns wohl in derselben Weise wie Deutschland treffen. Und welche Impfung nun die bessere ist, kann ich gar nicht sagen.

Der meint dies, die meint jenes, heute meinte jemand auf The Guardian, dass womöglich die Zahl der Toten in GB trotz der hohen Zahlen relativ (im Vergleich zum Kontinent) niedrig bleibt, da mehr Ältere mit Astra Zeneca geimpft sind und diese Impfung bei älteren Semestern eine robustere T-Zellen-Antwort liefert. Aber alles blanke Spekulation vom Hersteller. Das gibt er auch offen zu. Was genaues weiß man nicht, womöglich erst nach der Pandemie.

Ich verfolge zwar die Diskussionen, aber ehrlich gesagt raucht mir dann der Kopf und ich schaue lieber dem Vulkan auf Las Palmas zu.

Nichtgeimpfte streiten mit Geimpften, Zahlen werden bis zum Erbrechen verbogen. Und ich bin froh, dass ich keine politische Entscheidungen treffen muss, die über meinen Hühnerstall hinausgehen.

Heute wollte ich die Hühner rauslassen, das schöne Wetter, aber sie weigerten sich, denn oben im Baum saß der Falke. Selbst die Ratten trauten sich heute kaum aus dem Haus: der Falke. Und die Vögel machten sich rar: der Falke.

Der Falke: die lokale Corona-Krise der Tierwelt in meinem Garten.

Und ich bin ganz froh, dass ich nicht noch die Diskussionen auf Facebook lesen muss. Das schont die Nerven. 🙂

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Wie ich auf Spon las,

ist die Erleuchtung im Rahmen dieser Pandemie – getragen durch die „Quer-Erleuchtung“ – arg in Verruf geraten.

Das finde ich lustig. Draußen ein kalter Wind, im Zimmer mollig warm, der Ofen faucht… und „die Erleuchtung“ frei von allen Begriffen, von Querdenkern und Meinungen… reine Anarchie.

Je mehr sie in Verruf gerät, durch Deppen, desto ungestörter ihr Sein. 🙂

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Mein Boostertermin

ist am 18. Januar, also fast genau 6 Monate nach der zweiten Impfung.

Welche Impfung ich denn gerne hätte? Und als ich meinte, das wäre mir völlig egal, mussten die beiden Sekretärinnen lachen, das scheint gerne eine längere Diskussion.

Dann war ich Tanken, die Frau an der Kasse musste husten, entschuldigte sich überschwänglich. Ich meinte, das sei nur Covid. Dann musste sie auch lachen.

Und immer noch fühle mich wie eine lebende Leiche, obwohl ich eigentlich körperlich fit bin. Das hatte ich ja auch vor 2 Wochen, wie ein Kater nach zu viel Alkohol. 🙂

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Am Morgen

tat mir alles weh, Schultergelenke, Muskeln, der eine Zahn mit der Hakenwurzel. Gestern noch groß getönt, heute ein Wrack.

So weckte ich die Hühner, trank Tee, schwang mich aufs Rad und radelte gegen den kalten Wind nach Lavigney, um Frischkäse zu kaufen.

Die Kombination aus Kälte, frischer Luft und Bewegung hauchte mir wieder ein paar Lebensgeister ein, zurück ging es dann im Fluge mit dem Wind.

So sind nun alle leckeren Würste wieder gestrichen, es gibt Kräutertee und kein Purin… mehr Bewegung, und ich halte mal die Klappe. 🙂

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Was viele in der derzeitigen Corona-Diskussion

etwas unterschätzen, zugegeben mein subjektiver Eindruck, dass wir bereits eine echte soziale Spaltung haben, auf die viele Jahre hin gearbeitet wurde.

Im Grunde war das ein Prozess, der um die Jahrtausendwende sichtbar begann, 2014 mit der Ukraine-Krise an Fahrt aufnahm, sich mit der Flüchtlingskrise weiter beschleunigte, von Trump weiter befeuert wurde und in der Corona-Pandemie neue Munition fand. Thema: „die neue Rechte“.

Auch der Brexit ist eine Begleiterscheinung dieser politischen Strömung, die in Aktion und Reaktion vor niemanden Halt macht. Und sie ist thematisch sehr vielschichtig und flexibel, und im Grunde, so sehe ich das derzeit, nicht zu heilen. Die Illusion habe ich inzwischen – was an meiner persönlichen Unfähigkeit liegen mag – aufgegeben.

Und wenn ich dann in manchen Beiträgen etwas härter formuliere, um einerseits meine Distanzierung zu dieser Bewegung (die sehr vielschichtige ist) zu betonen, aber auch, um etwas Dampf abzulassen. Es ist nicht so, dass ich über die Dinge erhaben bin und mich diese perfide „Bauernfängerei“ nicht ärgern würde.

Viele der Anhänger dieser Bewegung (Bewegungen) leben inzwischen in einer mentalen Parallelwelt, die nicht mehr zugänglich ist.

Und gerade weil das Thema Spiritualität in vielen Bereichen gerne die Hure für „die neue Rechte“ spielt, habe ich das Bedürfnis, mich abzugrenzen.

Ich halte von diesen Bewegungen nichts, da sie uns sozial in den Abgrund führen, egal welche Fragestellung das betrifft, sei es das Soziale, sei es Corona, sei es die Klimaerwärmung, sei es der Weltfriede.

Ich glaube auch nicht, dass ein Entgegenkommen hilfreich ist. Das einzige was bleibt ist die eigene Position klar zu vertreten.

Und wie sich das dann alles sozial ausspielen wird? Das weiß ich nicht. Alle Fragestellungen der Zukunft bieten eher neue Munition, sollte die Pandemie dann vorbei (endemisch) sein.

Der Traum letzte Nacht zeigte mir auch, dass diese Diskussionen (ich wundere mich ja oft, an welchen Mist manche glauben) nur die Oberfläche einer tiefer gehenden Irritation spiegeln.

Und im Grunde bräuchte das einen echten „Messias“… also nicht einen Putin, Trump, Blocher, Schiffmann, Eckert… sondern so etwas wie einen „Buddha“ oder „Jesus“, also ein wirklich großes Geschütz mit einer spirituellen Potenz, das diese Schnulzensänger verstummen lässt.

Nur, schaue ich auf das politische Personal, woher nehmen, was nicht im Angebot ist? Es ist nämlich mit die Frage nach der echten Rückbindung zum Ereignis (Leben), das diese Irritation hervorruft. Ein Rückbindung, die die Religionen und Ideologien heute nicht mehr im gefragten Maße leisten können.

Und da ich darauf keine Antwort weiß, geht das Affentheater am besten ohne mich weiter.

Eine Lösung weiß ich nicht und mitmachen will ich nicht. Aber ich habe auch keine Lust mehr, mich in der Opposition groß zu engagieren. Vielleicht geschieht ein Wunder, aber daran glaube ich auch nicht. 🙂

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Während das Eichhörnchen

Sonnenblumenkerne knusperte, hatten die Ratten eine ganze Einsatztruppe entsandt, die hinter seinem Rücken gleich alle Walnüsse in Sicherheit brachte, die ich ihm hingelegt hatte. Das ging Schlag auf Schlag, perfekt organisiert.

Und das Eichhörnchen hat noch gar nicht bemerkt, dass nun alle weg sind. 🙂

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So „leer“ und „unauffällig“

diese letzte „mystische Begegnung“ (siebte Erleuchtung) im Nachhinein oft erscheint, desto erstaunlicher empfinde ich persönlich ihre Energie, die sich immer wieder als „Wellen im Erleben“ artikuliert.

Auch gestern, als ich die letzten Beiträge schrieb, geschah das in einer dieser Wellen, die sich berauschend angenehm anfühlte.

Und immer wieder denke ich, nun ist es vorbei, das war es, und nach einer Pause wieder eine Welle. Körperlich fühlt sich das nun sehr gut an. Erst fühlte ich mich wie eine lebende Leiche, und die letzten Tage nun so fit wie seit vielen Jahren nicht mehr, ohne dass dies eine Prognose für die Zukunft wäre.

Im Traum bekam ich wieder einen Hinweis, dass ich wohl oft vom Irrtum ausgehe, dass es den Menschen immer um eine sachliche Diskussion ginge, aber diese vielfach nur vorgeschoben ist, eine Art Kulisse, eine Scheindiskussion, auf die ich Depp dann eingehe… ich solle die Sache mal „anders“ angehen, weniger auf die Kulisse achten. Diese sei oft nur vorgeschoben, weswegen diese Diskussionen dann auch sprichwörtlich für die Katz wären.

Das hatte mich überrascht, ja, mir meine eigene Naivität im Umgang damit gezeigt, jedoch bot mir der Traum keine Lösung dafür an… nur diesen Hinweis.

Da es derzeit sehr viel um den Aspekt der Energie geht, liegt die Lösung wohl, mein vorläufiger Eindruck, in der energetischen Ebene unterhalb der erscheinenden Diskussion, was das Thema „die Sprache des Schweigens“ berührt.

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