Ja, derzeit kann ich allen nur viel Glück

beim Durchqueren dieses Sumpfes wünschen.

„Der Stern ist nackt, aber seiend.“ Und das ist das einzige Licht auf dem Wege: das Licht „Ich bin“, mit dem sich das Unbewusste seinen Weg durch sich selbst zu suchen scheint.

Ich bin ja für mich wahrnehmbar durch meine extreme Atman Vichara erwacht. Ich gehöre also zur „Ich kann etwas tun“- Fraktion.

Um was geht es? Um das Selbst.

Wo ist das Selbst? Es ist bereits hier.

Und warum erkenne ich es nicht? Weil ich der Depp vor mir selbst bin.

Ich bin in dem Thema der Depp, der zwar ist, aber sich nicht erkennt, da er glaubt, nur der Depp zu sein.

Die Feststellung mag zwar alle schockieren, die eine Lösung in der Form zu suchen, der richtigen Form, ist nicht möglich. Um aus dem Zustand des spirituellen (formgläubigen) Deppen zu erwachen, bin ich als Depp unterwegs.

Dass es ein Depp mit viel Beharrlichkeit (meist getrieben von falschen Versprechen) auch zum Ziel schaffen kann, liegt daran, da ihm das Navi des selbst zur Verfügung steht: „Ich bin“.

Bis ich das Selbst erkenne, weiß ich nicht, wohin mich all diese Methoden führen, kann es gar nicht wissen.

Daher ist es am besten, ich lasse mich vom Licht des Bewusstseins leiten. Wie ich mich als Bewusstsein erkenne, ist auch das Selbst immer sichtbar.

Ohne das Selbst gibt es nichts zu sehen, wahrzunehmen, nicht dieses Empfinden eigener Existenz. Und da dieses Selbstempfinden so natürlich ist, so gekannt, dass es gar nicht in Betracht gezogen wird, die Lösung zu sein, scheint das Thema so schwierig.

Aber in dem, was ich schon bin, liegt keine höhere Rendite.

Und so lange jemand ein höhere Rendite, über die reine Selbsterkenntnis, „ah, ich bin das Bewusstsein“, hinaus erwartet, den erwarten ein Heer von Madoffs.

Und auch, wenn sie dann alles los sind, sind sie immer noch die- /derselbe. Das Selbst kann alles los sein und trotzdem noch das Selbst sein. Es kann aber auch alles sein und trotzdem einfach das Selbst sein, dasselbe Selbst, das es „ohne alles“ auch ist.

Und dann wird man faul, fauler, noch fauler, denn eigentlich eilt nichts in der Ewigkeit des Selbst. Haben die Menschen alle keine Zeit, ist in der Ewigkeit für alles Zeit, selbst für den größten Unfug.

Schöpfung erschafft sich genau so viel Zeit, wie sie braucht. Und das gilt auch für die Selbsterkenntnis. Aber hier wird vieles spekulativ. Mich fasziniert eben persönlich die Ewigkeit, weil in ihr alles zusammen surrt, bis nur noch der eine Hauch der Wirklichkeit zu spuren ist: Ich bin.

Und dazu muss ich die Welt nicht ausblenden. Ich muss nur erkennen, dass es nur eine wirklich direkt spürbare existierende „Substanz“ gibt: Bewusstsein.

Und dann sehe ich, dass die Materie „wie hohl“ erscheint, substanzlos, ein Schemen im Bewusstsein. Und erst Bewusstsein macht sie zu dem, als was wir sie persönlich wahrnehmen.

Wir befinden uns schon immer im Wunder des Selbst, des unerklärlichen Selbst und jagen im Thema meist Traumbildern hinterher.

Dabei kann „der Erwachte“ nichts und ist nichts (über das hinaus, was er in der Vielfalt immer war).

Der Vorteil ist der, dass ich nun weiß, auch das Bewusstsein zu sein und mir der Heimtücken dieser Existenzform bewusst werden kann.

Dieser Gott Maya, der sich selbst ein X für ein U vormachen kann, ohne dass er es bemerkt.

So bin ich meist als Depp unterwegs, also der, der ich schon war, denn der alte Spruch ist immer noch wahr: Für die Selbsterkenntnis gibt es nicht einmal ein T-Shirt.“

Andererseits ist sie das Einzige, was permanent ist, was „substanzielle“ (umfassende, immer gültige) Wahrheit genannt werden könnte: Was immer wahr ist, muss auch immer jetzt wahr sein.

„Alles, was kommt und geht, ist nicht wirklich in dieser Frage“, denn die Selbsterkenntnis bezieht sich auf das, was den permanenten Hintergrund zu allem Kommen und Gehen bildet: Bewusstsein.

Da aus der Sicht der Materie Bewusstsein nicht substanziell existiert, existiert aus der Sicht des Bewusstseins die Materie nicht substanziell. Sie bildet mit dem Bewusstsein einen unauflöslichen Brei: die Ewigkeit.

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