fuhr ich heute nach Jussey zu Lidl und nahm unterwegs einen Tramper mit, der verloren in der Hitze die Straße entlang lief.
Wir hatten ein nettes Gespräch, eigentlich fährt er immer mit dem Fahrrad, aber hatte eine Panne und wollte heute seine Mutter im Altersheim besuchen.
Ein Falke wollte sich eine Meise fangen, schlug sich dann den Kopf an der Terrassentüre an, denn der Eimer mit den Sonnenblumenkernen steht direkt an der Wand. Und die Hühner schauten verwundert diesem Flugmanöver zu. Und der Falke ließ sich dann nicht mehr blicken.
Dann kam der Bussard, Bobberle schrie seine Warnrufe. Ich eilte hinaus, der Bussard suchte das Weite. Dann schaute ich im Teich. Sind die Frösche weg, ist auch noch die Schlange unterwegs.
Ich vermute, dass 4 Küken Hähne werden, denn sie veranstalten schon die ersten spielerischen Hahnenkämpfe.
Vom groß angekündigten Regen fielen drei oder vier Tropfen. Vielleicht kommt ja noch etwas. Bisher viel Wind um nichts. Und die Kaltfront brachte heute 31° C.
Die gesetzten Zwiebeln sind eingegangen, das gesäte Schnittlauch und Bohnenkraut ließ sich, trotz viel gießen, nicht blicken, ein paar Kartoffeln wachsen. Und die Tomaten im Garten wollen nicht so recht.
Ich gieße zwar die verbliebene Johannisbeere regelmäßig, aber trotzdem ist sie vor meinen Augen vertrocknet.
Ein großer Fliegenschwarm im Holzlager deutet darauf hin, dass auch die Ratten eingegangen sind.
Kurzum, ich wässere noch etwas den Teich, damit die Frösche nicht eintrocknen und ein paar Topfpflanzen.
Und nun kommt die nächste Hitzewelle, und es soll extrem trocken werden. Immer mehr Gemeinden, so sah ich in einer Reportage, haben in Frankreich nicht einmal mehr Trinkwasser.
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