Viveka

Das Unterscheidungsvermögen im Jnana-Yoga (Viveka) bezieht sich nicht darauf (siehe auch den Beitrag zu den „drei Welten“), die Ausdrucksformen des Ich voneinander zu unterscheiden, sondern alle Ausdrucksformen des Ich (als die „drei Welten“), vom Ich zu unterscheiden, das in gleicher Weise „hinter“ allen dieser „Welten“ steht: Ich.

Und hier bezeichnet Ramana das Ich als die Leinwand. Er unterscheidet manchmal auch zwischen großem Ich und kleinem Ich, aber das ist in meinen Augen alles eher verwirrend.

Es gibt eben nur „Ich“ als Hintergrund zu allem. Und das ist das Ich, jenseits aller Unterscheidung seiner Ausdrucksformen, das gesucht wird.

Und eines ist dadurch natürlich auch klar: Es kann nie weg gewesen sein. 🙂

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