Nachdem Macron das „Ende des Überflusses“ angekündigt

und dadurch einen Shitstorm losgetreten hat, kann ich mir gut vorstellen, dass mit dem Winter wieder die „gilet jaunes“ (Gelbwestenbewegung) aktiv werden.

Ich habe inzwischen mehrere „gilet jaunes“, da das Tagen desselben in Frankreich auf dem Fahrrad Pflicht ist, so wie ich Ballungszentren verlasse.

Das könnte praktisch sein, denn derzeit halte ich mich am liebsten raus. Da ich ein „gilet jaune“ tragen muss, weiß niemand, ob ich dazu gehöre oder nicht und mogle mich dann so mit dem Fahrrad durch mögliche Straßensperren. 🙂

Ich persönlich bin wohlgemut, da mich mein Leben hier erfüllt, aber traue dem Braten nicht so recht, der als Mischung aus Corona, Energiekrise, Versorgungsengpässen und womöglich Extremwetterereignissen auf das Soziale zukommen könnte.

Meiner Ansicht nach hat Macron recht, aber berührt es die Lebenssubstanz (wie die Klimaerwärmung), muss das natürlich bedeuten, dass der Einschnitt für alle in gleicher Weise gelten müsste. Explosionsgefahr.

Vermutlich wird die kommende Lage persönlich noch anspruchsvoller als am Anfang der Pandemie, aber wer meinem Hingabe-Satsang aufmerksam gefolgt ist, hat auch das Rüstzeug, sich über die zweite und höher Welle des Tsunami tragen zu lassen. Das ist auch ein wenig scherzhaft gemeint. 🙂

Es wird nun noch etwas „anspruchsvoller“. Seit dem Tsunami in Japan ist mir bewusst geworden, dass sich Extremereignisse gerne bündeln. Alles, was wir mit einer Wahrscheinlichkeit belegen, z.B. „einmal in tausend Jahren“, ist gerne eine Kaskade von Ereignissen, in der die eine Unwahrscheinlichkeit mit großer Wahrscheinlichkeit die nächste Unwahrscheinlichkeit triggert. 🙂

Und sie sagen alle nacheinander „Guten Tag“ und zuletzt fliegt noch das Kernkraftwerk in die Luft. Und die letzte Brauerei dazu.

Gerne darf man mich einen Pessimisten nennen, der ich natürlich auf der Verständnisebene derzeit bin, aber ich sehe das persönlich immer auch als „sportliche Herausforderung“: „Jetzt geh mal damit um.“

Und darin bleibt selbst der „höchste“ Meister immer ein Schüler, der des wahren Meisters, der hinter dem Gesamtereignis steht. Und gegen den sind alle menschlichen Meister Zwerge, die er durch die Arena jagt, wie er will,

denn gegen „ihn“ hat niemand eine wirkliche Chance, so ganz persönlich, auch wenn wir in der Identität nicht von dieser Instanz getrennt sind, die wir „Gott“ nennen.

Und aus guten Gründen geht es dem Menschen in der Beziehung zu diesem mysteriösen „Gott“ gerne wie meinen Hühnern in ihrer Beziehung zu mir. 🙂

Aber es ist auch eine relative Beziehung auf „Ewigkeit“. Und wenn es eine Beziehung gibt, die es wirklich wert ist, geklärt zu werden, ist es diese „spirituellen Beziehung“ zu „Gott“. Und über die Beziehung zum „leeren Gott“ (Selbsterkenntnis) geht es zurück in die Beziehung zum „vollen Gott“.

Und diese Beziehung ist sehr persönlich. Und damit auch das Thema „Hingabe“.

Falls diese Welle kommt, veranstalte ich hier wieder etwas, also die Weiterführung im Thema „Hingabe“, aber nicht mehr auf Facebook.

Das ist dann einfach hier, wer Lust hat, schaut rein, wer nicht, lässt es bleiben. Und kommt niemand, diente es rein meiner persönlichen Unterhaltung. Es ist kaum zu glauben, aber das kann schon völlig genügen. 😉

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