dass sich das Zeitalter der Aufklärung und die Selbsterkenntnis hervorragend ergänzen könnten, ja, die Selbsterkenntnis der Aufklärung sogar den „missing link“ zur eigenen philosophischen Weiterentwicklung geben könnte.
Diese weltanschauliche Feindschaft zwischen Religion und Wissenschaft ist nämlich im Wesen nicht nur völlig kontraproduktiv. Der Widerspruch existiert nur auf der Ebene menschlicher Weltdeutung/ Weltanschauung, nicht real (im Sinne der eigentlichen Existenz des Selbst, die die Weltanschauung deutet zu deuten versucht).
Das würde nicht nur die Spiritualität „entschwurbeln“, es wäre der ganzen Welterforschung, und damit auch Selbsterforschung, förderlich.
Aber derzeit vertieft sich dieser virtuelle Konflikt eher, als dass er sich auflöst.
Und eine Lösung habe ich nicht anzubieten, da ich selbst zu doof bin, diese Lösung zu verkünden.
Es wird an diesem Konflikt auch gut verdient. Er ist so gesehen auch ein menschliches Geschäftsmodell.
Und wo Geschäftsmodelle aneinander geraten, geht es immer nur vorgeschoben um Wahrheit. Es geht darum, aus einer Illusion den größten persönlichen Nutzen zu ziehen.
Das nennt sich heute dann „Truth“, der Dichter der Wahrheit „Truther“ und ihre Follower „Selbstdenker“.
So viel Schwachsinn kann man sich kaum ausdenken, aber, wie gesagt: Ich habe auch kein Rezept dagegen.
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