Trotzdem radelte ich am Morgen los, um nach den legendären versteinerten Spiralschnecken zu suchen, um dann hinter Genevrieres in einer Sackgasse im Schlamm zu enden, mich durch den Acker zu quälen, dann wieder Acker, Schlamm und Dreck. Kalt und nichts gefunden.
Am Nachmittag holte ich Sonnenblumenkerne in Pressigny und bekam vom freundlichen Bauern 22 kg Sonnenblumenkerne für 20 Euro. Ich fragte nach Versteinerungen. Und er erklärte mir, wo es bei ihm auf dem Acker versteinerte Schnecken gibt. Eine Stelle, die ich noch nicht kenne, sehr versteckt. Da radle ich die nächsten Tage mal hin.
Der Blaumeise geht es heute wieder etwas besser. Sie fliegt noch sehr unbeholfen, aber ob das ganz verheilt ist eh fraglich. Nun wohne ich halt mit Huhn und Blaumeise in einem Zimmer. Und beide scheinen sich zu vertragen.
Das Wetter soll so bleiben, um die 0° C. Im Laufe der Woche vielleicht etwas Schnee. Mein Ofen regelt sich selber, egal was ich mache, und beschert mir 25° C im Zimmer.
Manchmal, wie heute, frage ich mich, was ich hier eigentlich mit meinem Blog treibe, mit 3 Lesern, während die Welt den Lokus hinab zu driften gewillt scheint.
Im Gästezimmer sah ich gestern eine Maus im Hühnerfutter. Es sei ihr gegönnt. Dort lagern auch noch über 60 kg Walnüsse. Die, die nicht unter mein Bett passten.
Morgens frühstücke ich nun immer mit Kali Rex Walnüsse.


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