Heute stritten sich zwei Katzen,

und da Kali Rex von dort zuschaute, wo sie hinrannten, dachte sie, sie jagen hinter ihr her. Und ein Geschrei, dann rannte sie den Hang hoch und war für Stunden nicht zu sehen.

Als sie am Abend wieder auftauchte, nahm ich sie rein. Sie stellte sich gleich ans Fenster und schimpfte lautstark in den Garten.

Die Katze und das Huhn. Ich denke, da würde der eine die andre gerne ums Eck bringen, wäre nicht die höhere Instanz des Hausherrn.

Während der Mensch mit eingebildeten Göttern leben muss, haben es ja die Tiere im Garten mit einem echten Gott zu tun. Und ein Gott hat „Mana“, was zu fressen. Und Essen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Tiere.

Sie haben fast alle furchtbare Angst vor den existierenden Göttern. „Gott kannst du nicht über den Weg trauen.“

Das verheerende Gottesbild der Tiere ist vom Mensch verschuldet, der als das Ebenbild Gottes auf Erden regiert, besser: er versucht es.

Mit Göttern ist wahrscheinlich wie mit Außerirdischen. Wir wären wahrscheinlich noch schlimmer als die Hühner.

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