In der Nacht träumte ich, und ich erinnere mich, dass mir Bewusstsein die Persönlichkeit in einem Körper zeigen wollte. Aber da war absolut gar nichts zu erkennen. Ein blankes Nichts, in dem es behauptete, die Persönlichkeit steckt gar nicht im Körper.
Und ich bin dann meist der Depp, schaue mir das an, „große Enthüllung tiefer Geheimnisse“ und: „Mal wieder nichts zu sehen.“
Aus der Perspektive des Bewusstseins (und ich will gar nicht mehr bewerten, welche „wahrer“ ist), befinden sich Körper und Welt in der Psyche, in der sich Persönlichkeit artikuliert.
Und schaue ich dann in den Körper, bin ich dort nicht. Wo bin ich dann? „Die Leinwand.“
Und ich sage auch nicht, die Perspektive (aus der Sicht der Materie) wäre falsch, dass die Persönlichkeit im Körper steckt.
Aus welcher Perspektive betrachte ich diese Frage?
Und dann habe ich zwei Antworten, die beide gut gegründet sind, aber sich (in einem absoluten Sinne) widersprechen.
Aus der Sicht der Materie befindet sich die Persönlichkeit in einem Körper. Und aus der Sicht des Bewusstseins befindet sich die Materie in der Psyche, die sich als Persönlichkeit ausdrückt.
Wenn Ramana meint: „Wo soll ich hin, ich bin hier?“ betrachtet er die Frage aus der Sicht des Bewusstseins. Und Leben und Tod sind aus dieser Perspektive ein Geschehen im Bewusstsein. Und wo soll das hin, ist alles ein Geschehen im Bewusstsein? Es steht still, egal was sich auch bewegen mag.
Betrachte ich die Frage aus der Perspektive der Materie, steckt die Persönlichkeit im Körper. Und der Körper ist die Persönlichkeit, in dem, was sie materiell darstellt.
Von außen betrachtet ist so die Persönlichkeit ein Körper im Großereignis Universum. Und von innen betrachtet ist die Persönlichkeit blankes Bewusstsein, in dem dieses Großereignis geschieht.
Und ich sehe keinem Weg, zu beweisen, dass eine der beiden Perspektiven wahrer als die andere wäre. Beide sind für sich von tiefer Wahrheit.
Aus der Sicht des Bewusstseins gibt es so etwas wie „viele Persönlichkeiten“ gar nicht. Sie sind alle Inhalte derselben Psyche.
Und diese „kosmische Psyche“ wird uns wohl noch länger unterhalten, denn sie unterhält sich ganz gerne mit „sich selbst“.
Und dabei versucht sie auch, ihr eigenes Korrektiv zu sein.
„Gott“ gleicht so, psychoanalytisch betrachtet, einem unbekannt großen Zoo.
Und ich kann mich in ihm verloren fühlen, gestrandet in den Untiefen der Raumzeit. Aber andererseits, es ist persönlich genauso wahr, dass alles nur aus dem einem kurzen Blitz des Urknalls besteht: dem Nichts.
Und darin ist jeder und alles auf ewig daheim, allem relativen Scheitern zum Trotze.
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