Heute kam ich in eine Polizeikontrolle bei uns im Dorf.

Und wie das letzte Mal als das einzige Auto weit und breit, das sich die Straße entlang bewegte. Drei Polizisten starrten mich an: Endlich ein Opfer.

Nach dem Höhepunkt des Ereignisses, der Alkoholkontrolle, durfte ich weiter.

Ich hatte dieses Mal alles dabei, auch die Versicherungsbescheinigung, die das letzte Mal fehlte, aber nun ging es um den Führerschein. Viele würden mit einem ausländischen Führerschein fahren, damit sie keine Punkte in Frankreich bekommen, meinte der eine Polizist, während die beiden anderen das Auto inspizierten.

Aber da ich ja nicht rasen würde, Blick auf mein Auto, wäre ich wohl unverdächtig.

Da Kali Rex brütet, brütete ich mit ihr am Morgen gemeinsam, ich meditierte, und das war sehr interessant:

Einst wurde Meister Fu gefragt, warum er, er habe ja das Selbst schon erkannt, noch meditiere?

Und er antworte: Warum rechnet ein Mathematiker, er kann doch schon rechnen?

Und da mich das derzeitige Wetter weniger für „Outdoor“ inspiriert, schlotter, werde ich die nächste Zeit etwas mit Kali Rex „brüten“. Und Kali Rex darf den Zen-Meister spielen.

Die Brutmeditation ist ein nettes Sesshin. Die Hühnerbrut dauert recht genau 3 Wochen. In dieser Meditation sitzt vorne ein brütendes Huhn. Und die Meditation dauert so lange, bis die Küken schlüpfen.

Gestern erklärte mir Kali Rex den ganzen Tag, dass sie nun brütet. Und heute hat sie bemerkt, dass ich es kapiert habe.

Wir Menschen sind auch nicht viel anders programmiert. Wir bilden uns nur mehr ein, irgendetwas sei auf unserem ganz persönlichen Mist gewachsen, was eher ein „transpersonales“ Verhaltensmuster ist, ein genetisches „Feature“.

Warum bin ich Mann, Frau oder Huhn? Das ist alles nicht auf persönlichem Mist gewachsen. Und ich darf mir etwas darauf einbilden, aber ich darf auch sehen, dass ich darin eben einer Kraft unterliege, die ich nicht verstehe: dem Selbst.

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