Alles, was ich wahrnehme, ist physikalisch ein Blick in die Vergangenheit.

Es gibt Stimmen, die meinen, auch die Gedanken, als das Navi der Persönlichkeit, finden bereits in der Vergangenheit statt, ehe sie (von wem auch immer) wahrgenommen werden, doch derzeit wird im Thema Gehirn die Quantenverschränkung diskutiert, was hieße, die Information ist zumindest teilweise in ihrer Wahrnehmung Gegenwart, da in der Quantenverschränkung der räumliche, und daher auch zeitliche Abstand keine Rolle spielt.

Dieses: „Was ich denke, ist bereits gedacht“ ist damit wieder infrage gestellt.

Unabhängig davon, wie sich die Ereignisse als Raumzeit gliedern, gibt es für das Wahrnehmende (Selbstempfinden) nur Gegenwart. Aus der Gegenwart meiner selbst (was auch immer das sei) blicke ich in ein Ereignis, dessen Gliederung als Raumzeit noch viel Diskussionsstoff aufwirft.

Schaue ich in die Raumzeit, bzw. in ihren Aspekt des sozialen Ereignisses, bleibt der persönliche Einfluss meist sehr gering (es ist eher eine Art Chaos, das den Einfluss bestimmt).

Aber je näher das Ereignis an mir selbst ist, desto größer ist wiederum die persönliche Einflussmöglichkeit, egal ob die letztlich eingebildet ist oder auch nicht.

Diese Diskussion ist schwierig, da der wirkliche Vergleich fehlt, den ich zwar statistisch (über die Zahl der Teilnehmer und Ereignisse) bewerten könnte, aber es bleibt auch so schwierig, zu einer angemessenen Bewertung zu kommen.

Die Statistik ist zwar sozial ein gutes Instrument (über möglichst viele Teilnehmer gesehen), aber im Einzelfall ist die Aussagekraft eher gering.

Jedoch, will ich Einfluss nehmen, ist er meist nur in der unmittelbaren Nähe des persönlichen Hier einigermaßen effektiv. Also die Wahrscheinlichkeit, dass es „was hilft“ (was immer eine persönliche Bewertung ist) am Größten.

Mir kam gestern in der Meditation, daher schreibe ich das, ein Bild über eine mögliche Strategie im Umgang mit Fragen des Lebens (so weit sie mich interessieren), das, relativ gesehen, nicht mehr in die soziale Zukunft (Erwartung) schaut, sondern primär auf ihre „Kondensation als Ereignisse“ im „persönlichen Hier“ (der unmittelbaren persönlichen Wahrnehmung).

Ich richte also den Blick (sofern ich etwas mitgestalten will) mehr auf diese Kondensationsebene der Ereignisse im persönlichen Hier, also auf die Ereignisse, die zu mir gespült werden.

Zu diesem Modell will ich nun einige Experimente machen, und bewährt es sich, oder sieht zumindest „brauchbar“ aus, werde ich es hier beschreiben.

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