Ich darf gar nicht so laut nachdenken,

nur still und leise (vor mir selbst), sonst wird mir angesichts der globalen Lage ganz schummrig.

Dieser Nationalismus, in dem alle die Größten sind, wird an der Größe der Erde scheitern. Wohin mit all den Großreichen?

Die Natur löst das, so erscheint es mir zumindest, mit virtuellen Unterebenen.

Die zur Materie ist die persönliche Psyche. Und da sie auf der materiellen Ebene nicht wirklich viel Platz wegnimmt (als Hardware), darf sie sich über das ganze Universum ausdehnen, als virtuelle Unterebene.

Und recht analog scheint die Materie eine virtuelle Unterebene im Selbst zu sein. So groß das Universum auch ist, an Raumzeit, es nimmt dem Selbst keinen wirklichen Platz weg, so wenig wie meine Psyche der materiellen Welt.

Die Natur scheint das also elegant so zu lösen, dass auf einer virtuellen Unterebene jeder alles sein kann und darf, auch der oberste Herrscher im Universum, Sauron?, aber betrifft die Angelegenheit auch die „Mutterebene“, begegnet mein virtuelles Großreich einer ihm übergeordneten Ebene, die sich für meine private Gesetzgebung: „So müsste es sein“ wenig interessiert.

Für uns wahrnehmbar, bzw. aus der Wahrnehmung modellierbar, ist diese eigenartige Trinität der Wirklichkeit, in der das Selbst der „Heilige Geist“ ist, die Materie „Gott-Mutter/Gott-Vater“ und die Psyche Tochter/ Sohn.

Die Materie wäre so meine Mutter, aber was treibt sie? Sie erscheint unbewusst.

Als Mensch habe ich auf der materiellen Ebene eine Elternschaft, die alle Fragen mit eisigem Schweigen quittiert. Wir müssen ihr alle Würmer aus der Nase ziehen, also aus ihrem Treiben Rückschlüsse auf ihre Natur ziehen, sie selbst (als Menschheit) erforschen, um in der Frage nach uns selbst als Mensch und Psyche eine Antwort zu finden.

Es tun zwar viele so, als hätten sie eine Ahnung, um was es hier geht, aber betrachte ich mir die Sache selbst, komme ich immer zum selben Schluss: Wir sind die Ahnungslosen im Tal der Ahnungslosen, die ab und zu von einem Wahn heimgesucht werden, nämlich dem, eine Ahnung zu haben, was hier passiert.

Ich habe als Mensch so die völlige Arschkarte im Ereignis, da ich mich auf alle diese Aussagen nicht verlassen kann. Der eine sagt dies, der andere jenes, und in 100 Jahren wird man über die meisten lachen.

Als Mensch habe ist eine so totale Arschkarte, dass es schlimmer gar nicht mehr geht. Ich bin in einem Ereignis, über das alle spekulieren, aber sehr wenig wirklich gewusst ist.

Bei Lichte betrachtet bin ich dem Ereignis vollständig ausgeliefert, da weder ich es noch jemand anders durchschaut.

Und hier bin ich im unbekannten Land.

Der Mensch erklärt sich sein Hier-Sein auf alle möglichen Weisen. Und alle verbindet eines: Wirklich wissen tut es niemand.

Warum? Aus unserer Perspektive (als Mensch) verbirgt sich das Selbst (als Eigenschaften) wie hinter einem undurchdringlichen Schild. Das liegt wohl daran, dass wir nur Raumzeit wahrnehmen können. Ich kann als Verständnis (Instrument der Raumzeit) nicht über die Raumzeit hinausschauen.

Und in der Identität kann ich zwar erkennen, dass meine Substanz „jenseits“ der Raumzeit ist, aber dort ist kein Verständnis, kein sinnliches Subjekt der Wahrnehmung, das das Selbst betrachtet, sondern hier ist das Selbst die Gegenwart seiner selbst.

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