Derzeit bin ich um zwei Dinge froh:

Ein Haus am Arsch der Welt zu haben und „erwacht“ zu sein. Wobei ich bei „erwacht“ nicht einmal mehr sagen könnte, was das nun eigentlich ist.

In der momentanen Vertiefung hat sich das aufgelöst. Einerseits spüre ich persönlich das Wohl aus dem „Erwacht-Sein“, andererseits ist nicht mehr rational erkennbar, worauf es sich überhaupt bezieht.

Bisher konnte ich den Vertiefungsprozess zumindest versuchsweise in Bezüge setzen, Erkenntnisinhalte. Und derzeit ist da gar nichts mehr, als wäre er völlig „grundlos“. Selbst Fixpunkte wie „Ewigkeit“, „Hier“, „Ich“, welche auch immer, wurden bedeutungslos.

Ich spüre nur deutlich, „erwacht zu sein“, aber es ist damit keinerlei Erkenntnisinhalt mehr verbunden und das Leben ganz einfach und „gewöhnlich“, wobei in mir „gewöhnlich“ inzwischen eher ein „zutiefst unerklärlich“ heißt, schaue ich nach.

Und ich kam zu dieser Vertiefung wie die Jungfrau zum Kinde und kann gar nicht mehr sagen, was „erwacht-sein“ nun eigentlich ist?

Wie eine Erkenntnis ohne Inhalt, die ein persönliches „Wohlgefühl“ im Hintergrund aller relativen Tragödien aussstrahlt.

Es beansprucht einfach gar nichts mehr. Keine besondere Tat, keine besondere Geisteshaltung, keinen besonderen Erkenntnisinhalt, nichts, woran es geknüpft werden könnte noch müsste.

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