wird wohl in die Klimageschichte Einzug finden.
Ich sah noch nie solche Karten über die gemessenen Höchsttemperaturen wie die letzten Tage, und ich interessiere mich seit meiner Kindheit für das Wetter.
Gut ein Drittel des Landes mit Temperaturen über 40° C, teilweise 43° C und 44° C. Der höchste Wert, den ich sah, waren exakt 45° C.
Und da wurde mir klar, dass zu den 50° C als inzwischen reales Potenzial, wenn überhaupt etwas, nicht mehr viel fehlt.
Die Getreideernte findet hier 3 Wochen früher statt, erzählte unsere Bürgermeisterin. Das Forstamt will nun die Kornelkirsche aus unserem Wald vermehren und in anderen Regionen des Landes pflanzen, da sie so gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommt.
Ich könnte zur Not ins Erdgeschoss flüchten.
Für ein Großteil des Landes gilt immer noch „vigilance absolue“, die höchste Warnstufe betreffend der Temperaturen. Dazu kam heute eine Notverordnung wegen Wassermangel. Das verdunstet in dieser trockenen Hitze mit Steppenwind so schnell, dass die Wäsche nur kurz trocknen muss.
Wahrscheinlich könnte ich sie auch gleichzeitig bügeln, aber ich bügle nicht. 🙂
Am Morgen bestand mein Auto die „controle technique“, den französischen TÜV.
Gerade ist es absolut windstill, 12 Uhr und 35° C. Kein Blatt bewegt sich. Totenstille. Selbst das Hämmern auf der Baustelle im Dorf ist erstorben.
Noch 5 Stunden bis zum Erreichen der heutigen Höchsttemperatur.
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