und Temperaturen um die 25° C (wie heute) kommen mir inzwischen recht kühl vor.
Derzeit fahre ich viel mit dem Fahrrad durch die Gegend, täglich zwischen 30 und 50 km.
Vor ein paar Tagen sah ich auf YouTube einen Bericht über eine Studie, die meine Beobachtung bestätigt. Ich esse ja nichts zum Frühstück und radle nach einem Kaffee gleich los. Das zwingt den Körper in die Fettverbrennung. Und nach dieser Studie sei das optimal. Nun ja, vielleicht hat sie ja recht und meine Beobachtung stimmt? 😉
Und unterwegs esse ich gerne Schafgabe und bilde mir inzwischen ein, dass das gut für die Prostata ist. Kann alles immer Zufall sein, da ich mich eh jeden Tag anders fühle. Warum? Ja, es könnte dies oder jenes sein.
Nachts meditiere ich gerne im Schmetterlingssitz auf dem Sofa und am Vormittag auf dem Fahrrad. Ich bilde mir zumindest ein, dass sich dadurch meine Stimmung hebt und ich die politischen Grausamkeiten besser verkrafte, die die beiden Q-Anon-Heiligen Trump und Putin durch in ihrem „segensreichen Wirken“ präsentieren.
Der Anspruch der Menschheit an „Heilige“ war schon einmal höher, meine ich, aber ich mag mich irren.
Das, was uns aber wirklich das Genick brechen könnte, ist meiner Ansicht nach der Klimawandel, so dass ich weitestgehend auf das Auto verzichte. Aber was die anderen machen, geht mich dann nichts mehr an.
Radle ich so durch die Gegend, sehe ich, dass inzwischen auch die Tiere unter der extremen Trockenheit leiden. Gestern begegnete ich einem Hasen, der nicht einmal mehr weg lief.
Und ich weiß nicht, ob der Urwald um mein Haus nicht irgendwann einem Waldbrand zum Opfer fallen könnte.
Einerseits schützt er etwas vor der Hitze, andererseits erhöht sich die Gefahr, dass mein Haus eines Tages abfackelt. Was nun? Ich überlege noch, aber tendiere dabei immer zur einfachsten Lösung: Ich tue nichts und warte mal ab.
Vielleicht bleibt dieser Sommer vorerst eine Ausnahme?
Ansonsten erschöpfen sich meine Aufgaben darin, die Vögel zu füttern und mit Wasser zu versorgen. Ehrlich gesagt, reicht mir das völlig aus. Heute flog eine junge Blaumeise gegen das Fenster. Der erklärte ich dann, was eine Scheibe ist. Zumindest hörte sie aufmerksam zu, bis sie genug von meiner Predigt hatte und das Weite suchte.
Sie war erstaunlich zutraulich. Vielleicht hat sich ja mein Ruf in der Vogelwelt etwas verbessert? Etwas, denn trete ich vor die Türe, fliegt alles kreischend davon: „Das Monster. Rette sich wer kann.“
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