Die ersten mystischen Einblicke in die Ewigkeit waren für mich zutiefst beeindruckend.
Im Grunde ist das, war wir inhaltlich als „Augenblick“ begreifen, bereits die Ewigkeit, nur wird sie durch das Verständnis als Augenblick interpretiert.
Ich scheine aus einer endlosen Abfolge von Augenblicken zu bestehen. Der Augenblick ist für mich hier der erscheinende Inhalt.
Aber Augenblick. Im Augenblick verändern sich zwar die Inhalte, aber der Augenblick selbst ist bei jedem dieser Momentaufnahmen derselbe.
Inhaltlich gesehen scheine ich so über die Raumzeit verstreut. Ein Puzzle, das mühsam zusammen gehalten wird, aber die Einsichten in die Ewigkeit zeigen mir, dass dieses Puzzle im selben Augenblick geschieht.
Der Augenblick verbindet alle Puzzleteile zu einem Wesen, mich selbst, das völlig unabhängig seiner Erscheinung ich selbst bin.
Im Wesen ist Ich die Ewigkeit. Und dieses Ich überstrahlt alles.
Das empfundene Ich ist schon die Selbstempfindung der sogenannten Ewigkeit.
Es ist nur eine soziale Interpretation, die den Blick verstellt. Und dann gibt es einfach nur noch die Ewigkeit. Und das ist so völlig „normal“.
Durch die Ewigkeit ist alles „ein Ding“, in wie vielen Einzelteilen dieses „Ding“ sich auch präsentieren mag. Keines die Einzelteile besteht unabhängig aller anderen Einzelteile.
Das Verständnis macht aus dem „einen Ding“ viele Einzelteile, um zu unterscheiden. Und in dieser Unterscheidung ein Richtung zu finden.
Das tut es aber auf einer virtuellen Ebene, den Gedanken.
Und verwechsle ich „das Ding“ nicht mehr mit den Bildern, die das Verständnis zeichnet, sehe ich ganz natürlich, dass der Augenblick die Ewigkeit ist.
Kein Anfang, kein Ende: „der Spot des Nichts“, durch das Verständnis betrachtet.
Alles zusammen und noch viel mehr im Sein.
Sein und Ewigkeit sind identisch.
Das einfache „ich bin“ trägt das ganze Universum. Und eigentlich ist es nichts, was es aber nicht davon abhält, alles zu sein.
Ewigkeit hat Existenz im „vor“ wie im „nach“ allem. Und das macht sie zum Rahmen der Materie. Im „vor“ und „nach“ ist sie Mutter.
Aber wie sehr sich die Ewigkeit auch relativ beschränken kann, bis auf eine Persönlichkeit, ihre Existenz vor allen Dimensionen kann nicht getilgt werden.
„Vor aller Zeit bin ich.“
Und so sehr ich im Ereignis mir selbst hinterher renne, vor aller Zeit stehe ich absolut still. Was soll Zeit zerstören, was wirklicher als sie selbst ist?
Der nonduale Aspekt der Wirklichkeit ist unauslöschlich, da er realer als jegliche Schöpfung ist, realer als Raumzeit. Wo? Hier
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